Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Archiv: Serien

Gar nicht so leicht, sich bei der Vielzahl von Crime-Shows einen neuen Ermittler auszudenken, der in der Lage ist, genügend Zuschauerinteresse zu wecken, um sich langfristig im Programm zu halten. Warum also nicht auf eine bewährte Figur zurückgreifen? So dachten jetzt wohl auch die Verantwortlichen bei CBS und schicken Sherlock Holmes ab Herbst ins Amerika der Gegenwart.


Doch so wirklich originell ist die Idee keineswegs. In England sorgt mit „Sherlock“ bereits seit zwei Staffeln eine zeitgemäße Neuinterpretation der klassischen Kriminalgeschichten aus der Feder von Arthur Conan Doyle für Bestquoten und erstklassige Kritiken. Holmes und Watson ermitteln im heutigen London und erweisen sich dabei als durch und durch moderne Serienfiguren.

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Selbst wer mit Jane Austen nicht sonderlich viel anfangen kann, dürfte an diesem lustigen Vierteiler aus England Gefallen finden. Allerdings ist der Reiz umso größer, wenn man vorab zumindest eine der Verfilmungen von „Stolz und Vorurteil“ zur Kenntnis genommen hat. Denn die Hauptfigur von „Lost in Austen“ landet magischerweise direkt mitten im Geschehen des Romans.


Amanda Price hat ihren persönlichen Lieblingsort gefunden, an den sie sich vor dem Alltag immer und immer wieder gerne hin flüchtet: Jane Austens Klassiker „Pride and Prejudice“. So oft hat sie das Buch schon gelesen, dass sie die Worte bereits mitsprechen kann. Dass sie sich allerdings tatsächlich einmal ganz und gar in der Geschichte aus dem England des frühen 19. Jahrhunderts verlieren wird, hätte sie sich wohl nie erträumen lassen.

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Harry’s Law: US-Anwaltsserie auf Sat1

Autor: Thomas
abgelegt in: Serien

Gerade erst ist in den USA die zweite und zugleich letzte Staffel ausgestrahlt worden, da kommt die Emmy-prämierte Anwaltsserie auch in Deutschland auf den Bildschirm. Die Sendezeit ist mit 23.05 Uhr am Donnerstag Abend allerdings denkbar ungünstig. Einschalten lohnt aber in jedem Fall, und das schon alleine wegen Hauptdarstellerin Kathy Bates.


Und noch eine Serie von David E. Kelley aus dem Justizumfeld. Der erfolgreiche Showrunner war früher selber Anwalt und weiß deshalb, wovon er redet. Dass seine Figuren dabei immer ein bisschen neben der Spur laufen, gehört zum Irrsinn des amerikanischen Rechtssystems dazu und macht Kelleys speziellen Humor aus.

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„Ich sehe tote Menschen“ – der berühmte Satz aus dem Erfolgsfilm „The Sixth Sense“ trifft auch auf die Hauptfigur der britischen Serie „The Fades“ zu. Doch trotz exzellenter Kritiken und einem renommierten TV-Preis war nach nur 6 Folgen schon wieder Schluss. ZDFneo zeigt die BBC-Produktion ab dem 13. Juli jetzt erstmals in Deutschland.


Während die am 6. Juli bei Kabel Eins anlaufende sechste Staffel von „Medium“ ausgerechnet damit beginnt, dass die Protagonistin plötzlich keine Visionen mehr hat, muss sich auf ZDFneo eine Woche später der 17-jährige Schüler Paul mit dem genauen Gegenteil herumschlagen.

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Da hat man offenbar schnell noch einmal umgeplant. Eigentlich wollte Pro7 die US-Serie „Being Human“ ab dem 25. Juni ausstrahlen, doch daraus wird jetzt nichts. Eine offizielle Erklärung des Senders blieb bislang aus. Fans, die sich schon auf die deutsche Free-TV-Premiere gefreut haben, gucken jetzt in die Röhre bzw. gerade eben nicht.


Eigentlich sollte die frisch eingekaufte Serie zusammen mit der Wiederaufnahme von „Fringe“ ins Programm genommen werden, doch das hat sich nun erledigt. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren, doch es ist ja nicht das erste Mal, dass Pro7 teuer eingekaufte Erfolgsformate zeitlich verschiebt, gänzlich stoppt oder an Kabel Eins weiterreicht.

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Mad Love: US-Sitcom auf SIXX

Autor: Thomas
abgelegt in: Serien,Sitcoms

Schon wieder eine amerikanische Serie, die erst ins deutsche Fernsehen kommt, nachdem sie in den USA bereits wieder abgesetzt worden ist. „Mad Love“ brachte es gerade einmal auf eine einzige Staffel. Bereits Mitte Mai 2011 hatte CBS die Sitcom abgesetzt. SIXX zeigt alle 13 Folgen jeweils im Dreierpack ab dem 18. Juni.


Manche Schauspieler schaffen mit nur einer Rolle den Durchbruch, werden sie aber danach auch nie mehr los. Tom Selleck etwa brauchte Jahre, um den beliebten Privatdetektiv Thomas Magnum einigermaßen hinter sich zu lassen, William Shatner konnte Captain Kirk auch nach zwei Erfolgsserien nie so ganz los werden, und Larry Hagman setzt den Cowboyhut von J.R. Ewing in der Wiederauflage von „Dallas“ jetzt einfach erneut auf. Was wird da wohl aus der Karriere von Jason Biggs werden?

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Californication: 4. Staffel auf DVD

Autor: Thomas
abgelegt in: DVD,Serien

Wie so oft hinken die TV-Sender hierzulande hinterher, wenn es um amerikanische Erfolgsserien geht. Die Tatsache jedoch, dass die meisten Produktionen bereits vor Fernsehausstrahlung auf DVD erhältlich sind, erfreut den Zuschauer nicht nur, sondern erspart ihm auch das Ertragen lästiger Werbeunterbrechungen. Im Fall von „Californication“ kann man jetzt bereits auf die vierte Staffel zugreifen.


Gerade erst hat RTL2 in einer wenig sinnvollen Komplettausstrahlung die gesamte dritte Staffel der politisch immer angenehm unkorrekten Serie um den promiskuitiven Schriftsteller Hank Moody in einer einzigen Nacht gezeigt. Da ist also mit einer Fortsetzung so bald nicht zu rechnen. Umso besser, dass es diese bereits auf vollständig synchronisierten Silberlingen zu kaufen gibt.

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Fringe: 4. Staffel ab 25. Juni

Autor: Thomas
abgelegt in: Serien

Während in den USA diesen Herbst die fünfte und letzte Staffel de Mystery-Serie „Fringe“ zu sehen sein wird, zeigt Pro7 hierzulande nun erst einmal die vierte. Wer hier allerdings nicht von Anfang an dabei war, dem wird als Neueinsteiger wohl der Durchblick fehlen. Parallele Universen mit dem gleichen Personal, eine Hauptfigur, die nicht existiert – Zeit, zuvor einmal zur DVD-Box zu greifen.


Je länger die einschlägigen Serien aus dem Hause J.J. Abrams laufen, desto schwieriger wird es, ihnen zu folgen. Wer etwa einmal ohne Vorkenntnis in eine spätere Staffel von „Alias“ oder gar „Lost“ reingeschaltet hat, wird vermutlich nur Bahnhof verstanden haben. „Fringe“ ist da keine Spur leichter zu konsumieren, auch wenn das Ensemble überschaubar bleibt.

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Wenn Heranwachsende plötzlich Verhaltensweisen an den Tag legen, die Eltern so gar nicht in ihrer Erziehung vorgesehen haben, ist das nicht weiter ungewöhnlich. Fangen sie aber an, in fremden Sprachen zu sprechen, an der Decke herumzulaufen und den Kopf um 360 Grad zu drehen, dann hat wohl der Teufel seine Hand im Spiel. Das weiß man spätestens seit dem Horrorfilmklassiker „Der Exorzist“. Eine 10-teilige TV-Serie nimmt sich den Stoff jetzt erneut vor.


Horror hat derzeit Konjunktur im Fernsehen. Vampire treiben in „True Blood“ und „Vampire Diaires“ ihr Unwesen, Zombies bevölkern die Erde in „The Walking Dead“, Spukhäuser sorgen in „American Horror Story“ für Angstschweiß, und in „666 Park Avenue“ spielt demnächst Satan selbst die Hauptrolle in Gestalt von Terry O’Quinn.

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Die Hölle hat offenbar eine Reihe von Filialen in New York. Bekannteste Beispiele: „Rosemaries Baby“ oder „Im Auftrag des Teufels“. Mit „666 Park Avenue“ bekommt das Treiben des Leibhaftigen zwischen Brooklyn Bridge und Empire State jetzt endlich auch eine eigene TV-Serie. Vorlage ist eine erfolgreiche Romanreihe.


Ab Herbst bekommt „Lost“-Darsteller Terry O’Quinn die Gelegenheit, erneut zu beweisen, dass man seinen Figuren einfach nicht über den Weg trauen kann. Nach einem kurzen Gastspiel bei „Hawaii Five-0“, wo er über mehrere Folgen hinweg einen undurchsichtigen Ex-Militär spielte, schlüpft er für eine neue Serie direkt mal in die Rolle Luzifers.

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