Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Normalerweise ist das Verschieben eines Programmformates innerhalb derselben Sendergruppe ja eine Folge von wachsenden oder sinkenden Zuschauerzahlen. Im Fall von „X Factor“, der deutschen Fassung einer erfolgreichen britischen Casting-Show, gehörte der Senderwechsel jedoch von Anbeginn zum Konzept. Die ersten beiden Folgen laufen bei RTL, danach geht es weiter bei VOX.

Ob die Zuschauer hierzulande noch eine weitere Casting-Show sehen wollen, wird sich erst noch zu zeigen haben. RTL wollte sich mit dem Einkauf der Deutschlandrechte von „X Factor“ jedenfalls vermutlich keine Konkurrenz ins eigene Boot holen. Flaggschiff bei den Gesangswettbewerben ist und bleibt „DSDS“, und was alles Weitere angeht, holt man sich beste Quoten mit „Das Super-Talent“. Für mehr ist da kaum Platz.

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Im unüberschaubaren Angebot der Casting- und Countdown-Shows sticht „Scream Queens“ als echte Überraschung heraus. Nicht, dass am Ende wirklich die große Karriere locken würde, aber der Unterhaltungswert generiert sich zumindest nicht daraus, sich über die Teilnehmer lustig zu machen. Der Gewinnerin lockt auch in der zweiten Staffel erneut eine (wenn auch kleine) Rolle im nächsten Beitrag der „SAW“-Reihe.

Die Idee, eine Casting-Show als Vermarktungstool für einen Film zu installieren, hat durchaus ihren Reiz und guten Sinn. Bully Herbig hat derartiges auf hiesigem Boden bereits einmal für seinen Wicki-Film versucht, doch interessiert hat das praktisch niemanden. Das Problem: Wenn das Format selber keinen eigenständigen Unterhaltungswert hat, will es auch niemand sehen.

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Popstars 2010: Girls Forever

Autor: Thomas
abgelegt in: Shows

Irgendwie hat man bei Pro Sieben offenbar so langsam begriffen, dass beim Postars-Format lediglich Konzepte mit ausschließlich weiblicher Besetzung einigermaßen Sinn machen. Kein Wunder also, dass sich die neue Staffel ganz auf Schminke und Lippenstift konzentriert. Eine neue Jury soll zudem wieder für bessere Quoten sorgen.

Wer hat eigentlich noch mal das letzte Popstars-Casting gewonnen? Da kann man lange überlegen und kommt trotzdem nicht drauf. „Some & Any“ hieß das Duo, das so erfolglos war, dass man selbst auf der offiziellen Homepage der neuen Staffel lieber an die Vorjahressieger „Queensberry“ und “Monrose” erinnert. Auch dieses Jahr soll am Schluss wieder eine Mädchenband entstehen. Passendes Motto: Girls Forever.

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Wem das deutsche Vorzeigemodel aus Bergisch-Gladbach längst gehörig auf den Nerv geht, ist gut beraten, ab dem 16. März nicht aus Versehen bei Viva vorbei zu zappen. Dort nämlich gibt es die deutsche Free-TV-Premiere von Heidi Klums Casting Show „Project Runway“ zu sehen, die in den USA bereits seit 2004 mit einigem Erfolg über die Bildschirme flimmert.

„Auf Wiedersehen“, heißt es für die ausgeschiedenen Kandidaten am Ende jeder Folge, und das in deutscher Sprache. Die Amerikaner finden das wahrscheinlich lustig, denn Jurychefin Heidi Klum ist nun einmal der bekannteste Kraut-Export in den USA. Mittlerweile in der 7. Staffel läuft dort die Casting-Show „Project Runway“, bei der das blonde Topmodel nicht etwa Nachwuchs für ihre eigene Zunft, sondern Modedesigner aussiebt.

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DSDS: Recall vom 30. Januar

Autor: Thomas
abgelegt in: Shows

Von 120 auf 35. Was wie eine Vollbremsung auf der Autobahn klingt, ist tatsächlich das Rechenmodell hinter dem ersten Recall von DSDS. Am Schluß durften die verbliebenen Kandidaten auf Senderkosten in die Karibik fliegen, wo dann weiter ausgesiebt wird. Inhaltlich macht das zwar keinen Sinn, doch bei RTL zählen da wohl vor allem die Schauwerte.

DSDS-Jury: Bohlen, Eichinger, Neumüller. Foto: (c) RTL / Stefan Gregorowius

Wer wissen will, wie man mit gezielter Montagearbeit im Fernsehen aus einer gähnend langweiligen Veranstaltung ein leidlich skandalträchtiges Programm basteln kann, war beim DSDS-Recall vom 30. Januar gut aufgehoben. Neben der üblichen Dramatisierung durch künstliche Pausen, plakative Musikuntermalung und Jury-Kommentare, die mit einem Paukenschlag pointiert werden, bevor sie sich dann doch meistens in Luft auflösen, wurden drei bis vier misslungene Probenkonstellationen so intensiv ausgeschlachtet, dass man meinen konnte, die ganze Sache sei doch tatsächlich eine ernste Angelegenheit.

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Nicht nur für die drei Weisen aus dem Morgenland gilt diesmal am 6. Januar das Motto „Alle Jahre wieder“. Nina Eichinger, Volker Neumüller und Chef-Juror Dieter Bohlen folgen zwar nicht dem Morgenstern, einem Star sind sie aber trotzdem auf den Fersen – jedenfalls dem Titel nach. Denn aus den bisherigen Gewinnern der Mutter aller Casting-Shows ist hierzulande nicht unbedingt echter musikalischer Nachwuchs hevorgegangen. Aber bei DSDS gilt eben bekanntlich auch „Dabei ist alles“.

DSDS ab 6. Januar wieder auf RTL (Quelle: www.rtl.de)

Gerade erst hat Deutschland das Supertalent 2009 gefunden (einen Hund!), da macht sich die Nation auch schon wieder auf die Suche nach dem Superstar 2010. Was die langlebigere RTL-Castingshow der anderen voraus hat? Nicht viel außer der Langlebigkeit. In beiden Fällen wird die Jury von Dieter Bohlen geleitet, die Sendung von Marco Schreyl moderiert und die Überzahl der Bewerber ausgiebigst vorgeführt und bloßgestellt.

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Casting ist offenbar kein Allheilmittel. Sind die Sommermonate im TV-Programm ohnehin von jeher eine laue Angelegenheit, fallen dieses Jahr nahezu alle neu produzierten Showkonzepte bei RTL und Pro7 gnadenlos durch. Auffällig ist dabei, dass man sich in den beiden Sendeanstalten offenbar einfach am derzeitigen Erfolgsmodell Nr. 1 festgehalten und geglaubt hat, das Konzept Casting müsste doch alleine bereits ausreichen. Die Zuschauer sehen das offenbar anders.

Wenn nicht gerade Herdplatten erhitzt, Landwirte verkuppelt oder Berater in allen Lebenslagen auf scheinbar hoffnungslose Fälle (Familien, Wohnungen, leere Bankkonten) gehetzt werden, kann man sicher sein, dass im Wettstreit um die Zuschauergunst im deutschen Privatfernsehen derzeit so ziemlich alles durchgecastet wird, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Mit DSDS, GNTM und Popstars halten sich seit Jahren drei Formate auf konstant hohem Quotenniveau. Dass sich mit Trittbrettvarianten alleine noch keine vergleichbare Publikumsbegeisterung erzielen lässt, beweisen sich RTL und Pro7 derzeit selber.

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Wenn die öffentlich-rechtlichen Sender von Publikumsverjüngung sprechen, heißt das meistens, mehr schlecht als recht bei den Privaten abzukupfern. Da dort immer noch die unterschiedlichsten Casting-Formate regieren, versucht sich das ZDF nach dem „Musical Show Star“ und dem “Grand Prix der Chöre” derzeit an einer weiteren eigenen Talentsuche: Unter dem bemüht saloppen Titel „Ich kann Kanzler!“ sollen sich die Regierungschefs von morgen beweisen. Juroren sind unter anderem Günther Jauch und Anke Engelke.

Schon seit Februar sucht das ZDF nach Kandidaten für eine Live-Show, in der ein Bewerber auf das Amt des Bundeskanzlers gewählt wird – theoretisch jedenfalls. Praktisch ist auch dies nur ein Castingformat wie alle anderen. Zu gewinnen gibt es ein Kanzlergehalt und ein Praktikum im Bundestag. Dass die Suche bisher praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hat, obwohl eine ganze Menge Material bereits aufgezeichnet wurde, hat damit zu tun, dass sich die Ausstrahlung ausschließlich auf das Internet beschränkte.

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Am 17. Juni beginnen in der alten Kongresshalle München die Castings für die mittlerweile achte Popstars-Staffel. In 16 Folgen wird diesmal ein Duo gesucht. In der Jury sitzt erwartungsgemäß wieder Pro7-Drill-Instructor Detlef D! Soost. Unterstützung bekommt er von Erfolgsproduzent Alex Christensen und Songwriterin Michelle Leonard.

Dass bei Casting-Shows in erster Linie der Weg das Ziel ist, belegen die katastrophalen Halbwertzeiten nahezu aller „Popstars“-Gewinner. Als das Format 2000 auf RTL2 startete, war der Erfolg tatsächlich riesengroß. Die No Angels mauserten sich zum europaweiten Phänomen und hielten sich ganze drei Jahre. Ein Comebackversuch scheiterte 2007 zwar auf ganzer Linie, konnte aber immer noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen als echte Eintagsfliegen wie Overground, Preluders, Nu Pagadi oder Room 2012.

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Gerade zum Münchener Sender SAT1 gewechselt, erhält Comedian Oliver Pocher auch schon seine erste neue TV-Aufgabe. Neben dem für den Herbst geplanten Late-Night-Format übernimmt der Ex-Partner von Harald Schmidt laut Medienberichten im Sommer eine Casting-Show. Gesucht wird eine Fussballmannschaft, die im Anschluss gegen den FC Bayern München antreten soll.

Angefangen hatte alles bereits im Dezember 2008. Bei der ZDF-Gala „Ein Herz für Kinder“ hatte die Fitnesskette McFit für eine Million Euro ein Freundschaftsspiel gegen die Kicker des damaligen Trainers Jürgen Klinsmann ersteigert. Pocher selber hatte in der letzten gemeinsamen Sendung mit Harald Schmidt von seiner Idee einer Fussball-Castingshow erzählt. Was wie ein Scherz klang, soll tatsächlich eigentlicher Anlass für seine Verhandlungen mit SAT1 gewesen sein. Mittlerweile wurde ein konkretes Projekt daraus.

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