Da kauft Sat1 mal eine vielversprechende US-Serie und verbannt sie gleich auf einen viel zu späten Sendeplatz. „The Defenders“ gibt es ab dem 20. März jeweils sonntags um 23.15 Uhr zu sehen, und das macht wenig Sinn. Wenig erfreuliche Quoten sind also vermutlich vorprogrammiert.

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Wer immer noch bedauert, dass die exzellente Anwalts-Comedy „Boston Legal“ längst eingestellt wurde, bekommt mit „The Defenders“ würdigen Ersatz. Die clevere Mischung aus Crime und Komik hat mit James Belushi und Jerry O’Connell zudem die nötige Portion Starpower zu bieten.

Dass die beiden titelgebenden Verteidiger ihre Kanzlei in Las Vegas betreiben, ermöglicht der Serie, eine Reihe ziemlich absurder Fälle und Plotlinien zu bieten. Die Figuren sind an sich skurril angelegt (Junganwältin Lisa Tyler etwa hat sich das Studium als Stripperin finanziert) und erlauben so jede Menge Pointen auf eigene Kosten.

Bereits 1961 gab es eine US-Serie mit dem gleichen Titel, zu der aber nur eine lose Verbindung besteht. Vorbilder für die beiden Hauptfiguren sind mit Michael Cristalli und Marc Saggese aber tatsächlich zwei reale Anwälte aus Nevada.

Warum Sat1 sich einen derart ungünstigen Sendetermin ausgewählt hat, ist nicht erkennbar. Gezeigt werden alle 18 Folgen der ersten Staffel. Ob die von CBS produzierte Serie insgesamt fortgeführt wird, ist bisher noch nicht offiziell bekannt.

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