Kann sich noch jemand an den bahnbrechenden Independent Horrorfilm erinnern, wo ein paar Menschen in einem riesigen Würfel gefangen waren, aus dem es kein Entrinnen gab? Nun, RTL hielt das Konzept für ein perfektes Showformat!

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Na gut, sterben muss (noch) niemand in der neuen Gameshow. Ein Kandidat wird in einen gläsernen Würfel gesteckt und muss dort sieben Aufgaben lösen, um heraus zu kommen und ein Preisgeld von bis zu 250000€ zu gewinnen. Der Kandidat hat 9 Leben, die er verliert, wenn er unter Zeitdruck, Klaustrophobie und der Angst, sich vor einem riesigen Publikum total zu blamieren, zusammenbricht. Er kann wie bei „Wer wird Millionär“ vor jeder Aufgabe entscheiden, ob er weiter macht, oder mit dem bis dahin gewonnenen Geld nach hause geht.
Schafft er die Aufgaben jedoch nicht, wird der Würfel mit Wasser gefüllt und das Publikum darf live zusehen, wie der Verlierer seine letzten Atemzüge tätigt. Ok, der letzte Part war erfunden, aber wer sich ein Showkonzept ausdenkt, das tatsächlich an den kanadischen Horrorfilm erinnert, der muss sich nicht wundern, wenn Kritiker etwas sehr an Schreckensszenarien denken müssen.
Original kommt die Idee aus Großbritannien, die mittlerweile fast schon an japanische Verhältnisse kommen, wenn es um abstruse Gameshows geht. Der Würfel selbst ist 4x4x4 Meter groß und besteht aus Plexiglas, die Idee mit dem Wasser ist also eine realistische Option, falls die Einschaltquoten sinken sollten.
Moderiert wird der Spaß von Nazan Eckes, die seit Ewigkeiten für RTL als Moderatorin arbeitet, unter Anderem für „Let’s Dance“.
Am 29.4. um 21:15 läuft The Cube, wer also für sein psychologisches Experiment mit Versuchsmäusen noch Ideen sucht, der kann sich diese auf RTL holen.

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