Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Die Karten für den kommenden Eurovision Song Contest in Düsseldorf sind bereits vollständig ausverkauft, und die deutsche Teilnehmerin steht auch schon fest: Lena natürlich. Welchen Titel sie allerdings singen wird, entscheiden die Zuschauer. Über drei Shows hinweg wird der Song ermittelt. Die Ausstrahlung teilen sich erneut Pro7 und die ARD.

Da hat Stefan Raab einfach mal entschieden, und die ARD-Oberen mussten in die Röhre gucken. Auf der Pressekonferenz nach Lenas sensationellem Sieg beim ESC 2010 hatte er beschlossen, dass niemand anderes als die Gewinnerin selber auch im nächsten Jahr wieder ihren Titel verteidigen werde. Widerspruch zwecklos.

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Weihnachtsklassiker sind in der Vorweihnachtszeit und an den Feiertagen sehr beliebt. Ob Märchen, Spielfilme oder Sketche, vor allem auf den öffentlich-rechtlichen Sendern ist für Jung und Alt etwas dabei.

Wenn man sich das Fernsehprogramm zu Weihnachten einmal genauer anschaut, dann fragt man sich schon so manches Mal, was so einige Filme dort zu suchen haben. Was haben z.B. Men in Black, The Green Mile, Highlander oder Die Mumie mit Weihnachten zu tun, bzw. sind sie dem eigentlichen Familienfest tatsächlich zuträglich? Wohl kaum! Wenn man die Weihnachtsklassiker im Programm finden will, dann muss man sich bei den öffentlich-rechtlichen Sendern umschauen. Wir haben die wichtigsten Termine für Sie zusammengefasst. weiterlesen »


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BBC ab 2011 weltweit online auf Sendung

Autor: Moritz
abgelegt in: News

BBC will ab 2011 seine Sendungen weltweit online streamen. Bisher war der Luxus, einzelne Beiträge jederzeit abrufen zu können nur den Briten vorbehalten. Bald dürfen auch wir davon profitieren.

Der BBC iPlayer - bald weltweit jederzeit abrufbar. ©Flickr/xJasonRogersx

BBC gilt als Vorreiter für On-Demand-Dienste in Großbritannien und will damit bald auch weltweit Aufsehen erregen. Die Nachrichten, die Quizshow oder die Lieblingsserie jederzeit überall auf der Welt ansehen zu können, ist doch eine tolle Vorstellung, oder? Die globale Vernetzung schreitet voran und so sollten auch die Medienunternehmen sich an diese Entwicklungen anzupassen wissen. weiterlesen »


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Tatort ist wohl die beliebteste deutsche Krimi-Serie. Bereits seit 40 Jahren wird die Sendung jeden Sonntagabend ausgestrahlt.

Der Tatort gehört seit 40 Jahren zur deutschen Fernsehkultur und ist aus der ARD und den anderen Dritten Programmen nicht mehr weg zu denken. Kommissare wie Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler), Ivo Batic und Franz Leitmayr (Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl), Freddy Schenk und Max Ballauf (Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt) oder Karl-Friedrich Boerne und Frank Thiel (Jan Josef Liefers und Axel Prahl) erfreuen die Zuschauer jeden Sonntagabend.

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Die Telenovela dürfte fast jedem ein Begriff sein. Alltäglich spukt sie durch die deutsche und internationale Fernsehlandschaft. Aber dass sie ihren Ursprung in Kuba hat, dürfte den wenigsten bekannt sein.

Telenovela - Saints & Sinners ©Flickr/Tostie14

Wer das erste Vorbild für alle heutigen Telenovelas war, kann nicht genau bestimmt werden. Aber man kann davon ausgehen, dass es eine weibliche Hauptrolle aus einem Liebesroman war.

Telenovela - Der Ursprung

Anfang des 20. Jahrhunderts war es im vorrevolutionären Kuba üblich, den Arbeiterinnen in Zigarrenfabriken Geschichten aus Groschenromanen vorzulesen, wobei eine Folge solch einer Geschichte etwa so lang war wie ein Arbeitstag.

Mit der Entwicklung des Radios in den 1930er Jahren wurde dieses Massenmedium schließlich als Vorleser eingesetzt und die erste Radionovela war erfunden. Im Verlauf der Zeit wurden die Geschichten nicht mehr nur vorgelesen, sondern als eine Art Hörspiel mit verschiedenen Rollen und Sprechern inszeniert. Schließlich wurde dieses Format in den 1950er Jahren von südamerikanischen Fernsehproduzenten entdeckt, die die Radionovela zur Telenovela weiterentwickelten. weiterlesen »


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Schon ein bemerkenswertes Projekt, das die ARD da am 14. September zur besten Sendezeit über den Äther schickt. Ob die 6-teilige Serie über zwei Familien in der DDR der 80er Jahre aber auch auf gesteigertes Zuschauerinteresse stößt, wird sich erst noch zu zeigen haben, zumal die TV-Konkurrenz stark ist.

RTL zeigt „CSI: Miami“, Pro Sieben neue Folgen der „Simpsons“, und auf VOX läuft die aktuelle Ausgabe von „X Factor“ – auf ein Publikum unter Mitte 30 kann die neue ARD-Serie wohl kaum abzielen. Vielleicht haben die Programm-Macher aber auch geschlafen, oder sie sind von ihrem Produkt so überzeugt, dass sie glauben, die Konkurrenz nicht fürchten zu müssen. Eine 6-teilige Familiengeschichte aus der DDR empfiehlt sich jedoch nicht gerade als Quotenrenner.

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Ermittlerromane aus skandinavischen Ländern haben weiterhin Hochkonjunktur. Nach Henning Mankell ist Hakan Nesser der bekannteste Krimiautor Schwedens. Den ersten Fall seines Ermittlers Inspektor Barbarotti hat DasErste jetzt in Eigenregie verfilmt. Ausgestrahlt wird „Mensch ohne Hund“ am 10. Juni um 20.15 Uhr.

Mardaam ist in keinem Atlas zu finden. Für die Leser des ehemaligen Gymnasiallehrers Hakan Nesser dient die fiktive Hauptstadt jedoch als unverzichtbare Kulisse des erfolgreichen „Van Veeteren“-Krimizyklus. Im Fernsehen bekam die Stadt sogar ein Gesicht, und das sah ziemlich holländisch aus. 2007 zeigte die ARD alle Folgen der vom schwedischen Sender SVT produzierten Filmversionen der Reihe. Jetzt hat sich dasErste selber an die Verfilmung eines Nesser-Stoffs gemacht.

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Almodovar-Reihe ab 16. Juni im Ersten

Autor: Thomas
abgelegt in: Filme

Kitsch, Kruzifixe und Transvestiten – bei Pedro Almodóvar geht es nicht gerade subtil zu, denn Spaniens populärster Filmemacher ist vor allem für Schrilles bekannt. Dass er heute längst einen Gang zurückgeschaltet hat, übersieht man dabei schon mal. Eine Reihe mit 8 Filmen des Meisters, die ab dem 16. Juni in der ARD zu sehen sind, erlaubt einen bunten Überblick.

Zur Ferien- und WM-Zeit hat es das Fernsehen bekanntlich nicht leicht, seine Zuschauer vor den Bildschirm zu locken. Und da so ziemlich alle hauseigenen Moderatoren in Urlaub sind, ist mit eigenproduzierten Shows auch nicht viel zu gewinnen. Die ARD setzt deshalb verstärkt auf Spielfilme und bietet ein Alternativprogramm. Neben dem üblichen „Sommerkino“ gibt es dieses Jahr u.a. jeweils Mittwochs eine Reihe mit Filmen des spanischen Kultregisseurs Pedro Almodóvar zu sehen - doch wer soll da nach Mitternacht noch einschalten?

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Sommerkino in Ersten ab 27. Mai

Autor: Thomas
abgelegt in: Filme

Auch dieses Jahr nutzt die ARD ihr Label „Sommerkino“ wieder, um Daheimgebliebene zur Urlaubszeit mit ein paar TV-Premieren und hochkarätigen Wiederholungen vor den Bildschirm zu locken. Vom 27. Mai bis zum 2. September stehen am Donnerstag im Ersten also Spielfilme auf dem Programm.

Wo sonst die „Harald-Schmidt-Show“ ihren mehr oder weniger angestammten Sendeplatz hat (nämlich nach den Tagesthemen), setzt die ARD während der Urlaubsmonate auf eine Mischkalkulation aus Spielfilmen, die z.T. erstmals im Free-TV oder gar überhaupt erstmals im deutschen Fernsehen gezeigt werden. Unter dem Titel „Sommerkino“ hat dieser Ansatz mittlerweile bereits Tradition.

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Wenn eine TV-Serie ihre Premiere auf der Berlinale erlebt, ist das schon ziemlich ungewöhnlich. Dominik Grafs 10-teilige, insgesamt 500-minütige Produktion „Im Angesicht des Verbrechens“ sprengt so manche Grenze, die das deutsche Fernsehgeschehen kennt. Zunächst gibt es die außergewöhnliche Geschichte um Russenmafia, Prostitution und Menschenhandel ab dem 27. April auf Arte zu sehen, danach im Herbst in der ARD.

Wie bieder sich die hiesige Serienlandschaft im Allgemeinen gibt, beweist vor allem der Vergleich zu den immer aufwendigerer produzierten und inhaltlich risikofreudigen Beispielen aus den USA. Ein Experiment wie die Echtzeitserie „24“? In Deutschland undenkbar. Und was die eher kontroversen Themen angeht, belegte gerade „Die Grenze“, was für ein Ausmaß an Klischees hierzulande offenbar bedient werden muss, um kritisch in die Zukunft zu blicken. Für eine echte Ausnahmeerscheinung sorgt nun der Filmemacher Dominik Graf.

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