Es ist bei Pro7 zur echten Unart geworden, teuer eingekaufte US-Serien einfach mitten im Verlauf einer Staffel abzubrechen und erst Monate später fortzusetzen. Was einer ununterbrochenen Ausstrahlung in den Weg kommt, ist die leidige Sommerpause, in der man keine wertvollen Quoten verschenken will. Für „Fringe“ geht die 3. Staffel jetzt am 15. August endlich weiter.

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Gar nicht so einfach, nach der Sommerpause wieder bei einer komplexen Serie wie „Fringe“ einzusteigen. Deshalb werden zuvor einfach noch einmal alle bisherigen Folgen wiederholt. Das ist dann allerdings auch wieder zuviel des Guten, als Programmfüller aber ausgesprochen kostengünstig.

Zur Erinnerung: In den ersten 11 Folgen der 3. Staffel war Olivia vorübergehend im Paralleluniversum gefangen und durch ihr Double ersetzt worden, konnte jedoch mehr oder minder in letzter Minute fliehen und in ihre Welt zurückkehren. Gleichzeitig gelang auch ihrem Ebenbild die Flucht, doch die Folgen sind immens: Olivia 2 ist schwanger, und zwar von Peter Bishop.

Vieles in den verbleibenden Episoden dreht sich um das ungeborene Kind und dessen Rolle für die Zerstörung eines der beiden Universen. Ein weiterer Höhepunkt ist die Rückkehr von William Bell (Leonard Nimoy), allerdings in besonderer Form: Bell nimmt Besitz von Olivias Körper, um Walter und Peter zu helfen. Doch dann verkompliziert sich die Angelegenheit, und Olivias Seele droht, durch Bells Gegenwart zerstört zu werden.

Das Finale bietet einen unerwarteten Twist, der die kommende 4. Staffel durchgängig beeinflussen wird. Dort nämlich beginnt die gesamte Geschichte noch einmal bei Null, allerdings merklich verändert. Für Serien-Erfinder J.J. Abrams sind derartige Reboots mit Zeitreisen und Parallelwelten nichts Neues. Sein bislang erfolgreichstes Produkt „Lost“ spielte immer wieder mit Umkehrungen der Logik in Zeit und Raum.

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