Jetzt weiß man also auch, was sich die Präsidentengattin abends im TV anschaut. Dass es ausgerechnet britische Aristokraten sein müssen, spricht nicht unbedingt für echte Volksnähe, aber am Ende ist es doch auch nur eine Soap. In der Post-Edwardschen Ära angesiedelt, geht die Familiensage um den fiktiven Landsitz „Downton Abbey“ aktuell bereits in die vierte Staffel.

In Deutschland dauerte es wie so oft eine Weile, bis die von den Kritikern weltweit umjubelte Historienserie im Free-TV zu sehen sein sollte, doch ab dem 21. Dezember ist es nun endlich so weit. Zunächst gibt es die insgesamt sieben Folgen der ersten Staffel auf ZDFneo zu sehen, zwei Tage später beginnt dann die Ausstrahlung im regulären Zweiten.

Erzählt wird die Geschichte der fiktiven Adelsfamilie Crowley vor dem Hintergrund realer historischer Ereignisse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gleich zu Beginn spielt der Untergang der Titanic etwa eine entscheidende Rolle, später geht es um den Ersten Weltkrieg und die große Grippe-Pandemie von 1918.

Neben den bislang gezeigten drei Staffeln wurde vom produzierenden Sender ITV 2011 auch noch ein Weihnachts-Special geordert. Für die kommende vierte Staffel ist ein ähnliches Extra geplant. Kein Wunder, denn die Serie kommt bei Publikum wie Kritikern gleichermaßen gut an. Michelle Obama soll sich die aktuellen Folgen von „Downton Abbey“ gar vorab ins Weiße Haus haben schicken lassen.

Ob die mit Shirley MacLaine in einer Nebenrolle besetzte Serie auch in Deutschland gut ankommt, bleibt abzuwarten. Da man sich beim ZDF für die Ausstrahlung das Nachmittagsprogramm vom vierten Advent und den beiden Weihnachtsfeiertagen ausgeguckt hat, setzt man offenbar auf Familien ohne Kinder.

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