Die gesamte Menschheit verliert für exakt 137 Sekunden das Bewußtsein und blickt sechs Monate in die Zukunft. Was klingt wie ein Roman von Stephen King, ist der Grundgedanke der erfolgreichen US-Mysteryserie „Flashforward“. Pro7 hat sich die Ausstrahlungrechte gesichert und zeigt das spannende Rennen gegen die Zeit im kommenden Jahr.
Eine kollektive Zukunftsvision - die Vorstellung ist ebenso absurd wie reizvoll. In der bisher auf eine Staffel angelegten US-Mysteryserie „Flashforward“ betrifft dieses Phänomen gleich mal die gesamte Menschheit. Danach ist nichts mehr wie zuvor. FBI-Agent Mark Benford ruft eine Kommission zur Erforschung des Phänomens ins Leben, denn in seiner eigenen Zukunft hat er sich genau bei eben dieser Aufgabe gesehen.
Man kann ihn mögen oder nicht, aber ignorieren lässt sich Oliver Pocher kaum. Seit seinen Anfängen bei VIVA ist seine Medienpräsenz dauerhaft und beständig. Jetzt bekommt er nach dem Ausflug zur ARD ab Oktober seine eigene Late-Night-Show auf SAT 1 und tritt damit in die Fußstapfen seines ehemaligen Mitstreiters Harald Schmidt.
SAT 1 rüstet auf und kauft bei den öffentlich-rechtlichen Kollegen ein. Vom ZDF wechselt Johannes B. Kerner und gräbt gleich mal die alte Fußballshow “RAN” wieder aus. Die Mainzer verlieren damit ein wichtiges Zugpferd und haben an diesem Verlust mangels Nachwuchs sicher noch eine Weile zu knabbern. Die ARD hingegen wird beim Weggang von Oliver Pocher kaum eine Träne verdrückt haben, fügte sich der Comedien doch nie wirklich in das gediegene Programmumfeld ein.
Nachdem die zahlreichen CSI-Ableger manchmal vermuten lassen, mit Spurensicherung, Ballistik und Gentechnik ließe sich im Grunde bereits jeder Mord aufklären, kommt die psychologisch ausgerichtete US-Serie „Lie to Me“ wie ein echter Alternativansatz daher. Umso ungewöhnlicher ist auch die Besetzung: Die Hauptrolle spielt Tim Roth.
VOX hat in der vergangenen Saison einiges an Material eingekauft, das nun nach und nach auf den Zuschauer losgelassen wird. Weiterhin sind es aber vor allem Crime-Shows, die aus den USA herüberschwappen und beim Kölner Sender einen passenden Abnehmer finden. Neben der durchweg sonnig angelegten Privatermittlerserie „Burn Notice“ geht „Lie to Me“ einen eher ungewöhnlichen Weg.
Zuschauer fragen – Merkel antwortet, nach diesem Ratgeber-Schema baut sich die Politsendung 2009 - wir wählen auf RTL zusammen.
Es sind nur noch wenige Monate dann steht uns die wohl wichtigste politische Frage für die nächsten vier Jahre ins Haus. Oder besser steht sie der Bundeskanzlerin bevor, denn bald wird sich entscheiden ob Dr. Angela Merkel im Amt bleiben wird oder ob Dr. Frank Walter Steinmeier in das Kanzleramt einziehen darf. In vorbereitung auf die Bundestagswahl im September 2009 hat RTL sich nun einem bekannten US-amerikanischen Format abgenommen und lässt unsere Kanzlerin dem Volk Frage und Antwort stehen. weiterlesen »
Das kennt selbst James Bond: Mitten in einem gefährlichen Einsatz wird einem die Lizenz entzogen, und man kann selber zusehen, wie man klar kommt. So geschieht es Undercover-Agent Michael Westen in der erfolgreichen Crime-Serie „Burn Notice“ des amerikanischen Kabelsenders USA Network. Ab Herbst zeigt VOX die erste von bisher drei Staffeln.
Warum der gewiefte FBI-Ermittler plötzlich zur persona non grata wird, ist die große Frage, die als Handlungsbogen mehr als eine ganze Staffel lang diese nicht immer ganz ernst gemeinten Serie vorantreibt. Westen (Jeffrey Donovan) macht aus der Not eine Tugend und arbeitet fortan auf eigene Faust. Und weil er Miami nicht verlassen darf, ist zumindest immer für sonniges Wetter gesorgt.
Auch wenn seine Paraderolle als untoter Teenagerkiller, der in den Träumen seiner zukünftigen Opfer allerlei blutigen Schabernack treibt, demnächst von „Watchman“ Jackie Earle Haley übernommen wird, erfreut sich Robert Englund bei Genre-Fans weiterhin äußerster Beliebtheit. In der Mini-Serie „Fear Clinic“ übernimmt er jetzt die Rolle eines finsteren Arztes, der eine ganz eigene Methoden hat, seine Patienten von ihren Ängsten zu befreien.
Vergangenes Wochenende stellte der amerikanische Video-on-Demand-Anbieter FearNet auf der diesjährigen Comic Con 2009 seine heiß erwartete neue Eigenproduktion vor. Vergleichsweise groß war das Interesse, denn als Zugpferd der für Oktober angekündigten Serie fungiert die Genre-Ikone Robert Englund. Von 1984 bis 2003 verkörperte er in insgesamt 8 Filmen und einer TV-Serie den unkaputtbaren Kindermörder Freddy Krueger und schuf damit ein Popkultur-Phänomen – den ersten psychopatischen Schwerverbrecher, der als Identifikationsfigur diente.
Es geht also. Zum ersten Mal arbeiten ein Privatsender und eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt an einem gemeinsamen TV-Projekt: Stefan Raab sucht demnächst in Kooperation mit der ARD den deutschen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest 2010. Damit kommt nun doch zusammen, was zusammen gehört.
Ende Mai hatte Raab dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ noch mitgeteilt, dass aufgrund allzu komplizierter Entscheidungswege beim NDR kein gemeinsames Konzept für den Vorentscheid des immer noch wichtigsten Musikwettbewerbes der Welt zustande käme. Sein Team hatte den öffentlich-rechtlichen Gremien auf Anfrage ein Modell vorgeschlagen, doch „die Entscheidungswege in der ARD sind … derart kompliziert, dass sie mit unserer Arbeitsweise nicht vereinbar“ seien, so der Entertainer damals.
Immer noch als verlässlichster Einkäufer interessanter Auslandserfolge unterwegs, hat sich Pro7 jetzt die Ausstrahlungsrechte für die erfolgreiche kanadische Mysteryserie „Sanctuary“ gesichert. Ursprünglich lediglich eine Reihe von Webisodes, konnte die spannende Monsterjagd rasch so viele Zuschauer gewinnen, dass eine zweite Staffel bereits abgedreht ist.
„Sanctuary“ setzt Maßstäbe, und das hat zunächst einmal nichts mit dem Plot zu tun. Nie zuvor hatte eine ausschließlich für das Internet produzierte Serie den Sprung zur regulären TV-Auswertung geschafft. Acht jeweils viertelstündige Webisodes setzten 2007 soviel Zuschauerinteresse frei, dass der amerikanische SciFi Channel eine 13 Teile umfassende erste Staffel als Fernsehserie in Auftrag gab. Der Erfolg gab den Machern recht. Die Premiere generierte dem Sender seine höchste Einschaltquote seit „Eureka“.
Bereits im Februar sickerte durch, was sich nun als beschlossene Sache herausstellte: Comedian Oliver Pocher und RTL-Zugpferd Günther Jauch treten gemeinsam für eine neue Show vor die Kamera. Die zu Jahresbeginn produzierte Pilotfolge bot offenbar genügend Potential. Dass Pocher ab Herbst eigentlich einen Exklusivvertrag mit SAT1 in der Tasche hat, stellt zudem kein Problem dar.
Seit 1999 sitzt Günther Jauch mittlerweile auf dem Moderationsstuhl von „Wer wird Millionär?“ und geht seitdem mit seinem eigenen Wissen immer wieder gerne hausieren, wenn ein Kandidat daneben greift. Ob der Favorit vieler Deutscher für das Amt des Bundespräsidenten dabei jedoch wirklich auf seinen eigenen Bildungsstand zurückgreift oder lediglich vom Bildschirm abliest, bleibt für Skeptiker immer fraglich. Damit soll jetzt Schluss sein. In „5 gegen Jauch“ stellt sich der Moderator besonders kniffligen Zuschauerfragen – ganz ohne Netz und doppelten Boden.
Seit gestern läuft in der ARD jeden Montag zur Prime-Time die neue Serie „Geld.Macht.Liebe“. Nach der recht erfolgreichen Ausstrahlung des Pilotfilms, dem zunächst 19 Episoden folgen sollen, bleibt natürlich abzuwarten, ob das Publikum der neuen Weekly Soap treu bleiben wird.
Wer die erste Sendung verpasst hat, kann sich diese noch die nächsten Tage in der ARD-Mediathek anschauen, genau wie die kommenden Sendungen, die jeweils eine Woche auf der ARD-Homepage zur Verfügung stehen werden für alle, die mal eine Folge verpassen.
Das neue Format dreht sich um die Banker-Familie von Rheinberg, die auf einem herrschaftlichen Landsitz bei Frankfurt wohnt. Während Familienoberhaupt Markus die Zügel eisern und skrupellos in Händen hält, bahnen sich schon die ersten Intrigen an, bei denen weiterlesen »