Dass eine US-Serie so schnell nach dem Originalstart auch in Deutschland zu sehen ist, gehört eher zu den Ausnahmefällen. Nur eine Woche nach der Premiere in den USA flimmert „Touch“ auch über die hiesigen Bildschirme. Das Zugpferd der Mystery-Story ist „24“-Star Kiefer Sutherland.

Bereits am 27. Februar hatte Pro7 den Pilotfilm ausgestrahlt und konnte trotz vergleichbar geringen Werbeaufwands ansehnliche Quoten einfahren. Rund zwei Millionen Zuschauer sahen die ungewöhnliche Geschichte um einen Vater, der nicht zu seinem scheinbar autistischen Sohn vordringen kann und dann feststellen muss, dass dieser hellseherische Fähigkeiten hat.

Knapp einen Monat später startet jetzt die Serie. Zuvor gibt es den Piloten am 25.3. noch einmal als Wiederholung zu sehen. Nicht der Regelfall ist auch die Tatsache, dass „Touch“ zuvor nicht erst einmal im Pay-TV ausgewertet wird – was gerade für neue US-Serien sonst mittlerweile der Standard ist. Pro7 erhofft sich also offenbar einiges von der Produktion und dem ungewöhnlichen Sendekonzept.

Die Geschichte selber erinnert von der Grundidee an den Kinofilm „Knowing“ mit Nicolas Cage, geht dann aber schnell irgendwo zwischen Mystery und Drama seine eigenen Wege. Auf die Figuren kommt von Anfang an eine Menge emotionale Belastung hinzu, denn die Ehefrau und Mutter ist bei den 9/11-Anschlägen ums Leben gekommen. Für Sutherland eine gute Gelegenheit, die Verbissenheit seines Jack Bauer gegen eine sensiblere Komponente auszutauschen.

Pro7 zeigt „Touch“ ab dem 26. März jeweils dienstags um 21.10 Uhr.

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