Noch bevor die zugehörige Mystery-Serie in den USA überhaupt gestartet ist, zeigt Pro7 am 27. Februar bereits den Pilotfilm zu „Touch“ mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle. Selten zuvor hat man hierzulande derart schnell reagiert, denn die Erstausstrahlung ist gerade mal einen knappen Monat her.

Wenn eine neue TV-Serie in Produktion gehen soll, wird in aller Regel zunächst ein Testballon gestartet. Die sogenannten „Piloten“ dienen mal bloß für interne Zwecke und werden nur einem ausgewählten Publikum gezeigt, mal strahlt man sie ganz regulär aus, um ihren Marktwert abschätzen zu können. Sat1 etwa wollte mit „Wolff – Kampf im Revier“ überprüfen, ob eine Wiederbelebung der alten Serie Sinn macht und entschied sich aufgrund geringen Zuschauerinteresses schließlich dagegen.

Anders im Fall von „Touch“, einer neuen Mystery-Serie von Tim Kring („Heroes“, „Crossing Jordan“). Der Pilot war ein voller Erfolg, und direkt wurden einmal 13 Folgen in Auftrag gegeben. Vieles davon mag auch mit der Besetzung zu tun haben, denn die Hauptrolle spielt Kiefer Sutherland. Dass er beim Publikum relativ kurz nach dem Ende von „24“  auch in der Darstellung einer anderen Figur gut ankommt, war dabei nicht unbedingt zu erwarten.

In „Touch“ spielt er einen alleinerziehenden Vater, der Schwierigkeiten hat, zu seinem stummen Sohn durchzudringen. Der Junge scheint besessen zu sein von Zahlenfolgen, doch sein Vater kann damit wenig anfangen. Erst ein Universitätsprofessor, gespielt von Danny Glover, erkennt das unglaubliche Talent dahinter: Die Muster aus Ziffern erweisen sich als eine Art kosmische Formel, mit der sich theoretisch das Geschick jedes Menschen nachvollziehen lässt.

In den USA startet die Serie am 19. März. Wann sie bei uns zu sehen sein wird, ist bislang noch nicht bekannt. [Nachtrag vom 17.3. – Die Ausstrahlung in Deutschland beginnt am 26. März]

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