Im Kino ist es mittlerweile modern geworden, vor allem Horror-Filmen dadurch einen möglichst realistischen Anschein zu geben, dass alles scheinbar mit einer Kamera gefilmt wird, die einer der Protagonisten steuert. Jetzt bekommt das Konzept mit „The River“ seine erste TV-Serie auf ABC.

Alles begann mit „Blair Witch Project“. Angeblich waren Filmaufnahmen gefunden worden, die das unheimliche Verschwinden einer Gruppe Jugendlicher dokumentierten. Natürlich war das Nonsens, doch dem Erfolg tat das keinen Abbruch. Der mit einem minimalen Budget produzierte Horrorfilm wurde ein echtes Kassenphänomen.

„Paranormal Activity“ verfolgte dasselbe Konzept und entwickelte sich, mit einiger Einflussnahme von Steven Spielberg, zum Sensationserfolg. Jetzt überträgt Oren Peli, der Macher des Films, die Methode der Doku-Kamera erstmals auf eine fiktive TV-Serie. „The River“ startet demnächst auf ABC. Auch hier hat Spielberg wieder seine Finger im Spiel.

Erzählt wird die Geschichte eines Trips in die Tiefen des Amazonas. Dort ist ein bekannter TV-Dokumentarfilmer auf mysteriöse Weise verschwunden, und seine Familie macht sich nun auf die Suche nach ihm. Begleitet wird die Expedition von einem Kameramann, der alles aufzeichnet und damit genau das Material liefert, was der Serie ihren Realeffekt verschaffen soll.

Ob das Prinzip auch im Rahmen einer TV-Produktion funktioniert, wird sich bald herausstellen. Ein Ausstrahlungstermin für Deutschland ist bislang noch nicht bekannt.

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