Nachdem sich die Arte-Reihe „Summer of“ in den vergangenen Jahren den 60ern, 70er und 80ern gewidmet hatte, steht sie diesmal, in gewissem Sinne passend zur Frauenfußball-WM, ganz im Zeichen der „Girls“. Ikonen der Populärmusik, Filme mit prägenden weiblichen Hauptfiguren, Dokus und Reportagen bestimmen das Programm jeweils dienstags vom 5. Juli bis zum 30. August.

Wer will, kann den „Summer of Girls“ bei Arte auch als echtes Alternativprogramm zum „Sommermädchen“ auf Pro7 begreifen. Zu sehen gibt es legendäre Konzerte von Frauen, die Musikgeschichte geschrieben haben, Dokumentationen und Spielfilme. Zusätzlich können die Zuschauer über die „Queen of Pop“ abstimmen. Mögliche Kandidatinnen präsentiert eine 10-teilige Reihe über weibliche Popstars der letzten 50 Jahre.

Jeder der zehn Abende steht unter einem besonderen Motto. Zum Auftakt am 5. Juli etwa umfasst der Titel „Girls’ Band“ den französischen Spielfilm „8 Frauen“, die Dokus „Cheerleaders – Ein amerikanischer Mythos“ und „Girls, Girls, Girls – Wie Frauenbands die Musikszene eroberten“, sowie Ausschnitte aus dem New Pop Festival 2010 mit Auftritten von Marina & The Diamonds, Aura Dione, Amanda Jenssen, Ellie Goulding und Rox. Durch das Programm führt an diesem wie an allen Abenden Judith Holofernes, bekannt als Frontfrau der erfolgreichen Deutschband „Wie sind Helden“.

Dass Madonna in diesem Konzept nicht nur nicht fehlen darf, sondern gleich einen ganzen Themenabend bekommt, muss niemanden wundern. Unter dem Titel „It Girl“ gibt es am 9. August zunächst den Film „Susan … verzweifelt gesucht“ zu sehen, danach die Doku „Beruf It-Girl“, sowie die Backstage-Reportage „In Bed with Madonna“.

Andere Programmpunkte widmen sich dem Phänomen der Groupies, dem Minirock, Janis Joplin, Barbra Streisand, Tina Turner, Nina Hagen, Aretha Franklin, Kylie Minogue oder dem Cabaret New Burlesque.

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