Um zu wissen, wann die Sommerferien bundesweit vorbei sind, braucht man keinen Kalender. Ein Blick ins Fernsehprogramm genügt. Die Moderatoren der einschlägigen Talk- und Quizshows sind wieder auf dem Bildschirm und die Privaten zeigen neue Serien. Pro7 startet die Herbstsaison gleich mal mit einer neuen Erfolgssitcom aus den USA.

Die Kulisse von „Suburgatory“ könnte auch direkt den „Desperate Housewives“ entstammen, deren letzte Staffel wie zufällig am selben Tag startet – direkt vor der neuen Comedyserie. Überraschen kann das niemanden, denn schließlich sollen die Zuschauer nach Möglichkeit nicht einmal über einen Programmwechsel nachdenken.

Die Vorstadt also. Hierhin zieht es den alleinerziehenden Vater George und seine Tochter Tessa, die von der neuen Umgebung alles andere als begeistert ist. Die wie mit dem Lineal gezogenen Rasenflächen und perfekt herausgeputzen Nachbarn erinnern sie eher an den Horrorfilm „Die Frauen von Stepford“ als dass sie eine idyllische neue Heimat versprechen. Doch das ist nur eine Frage der Zeit.

In den USA kam die neue Serie gut genug an, um nach den 22 Folgen der ersten Staffel direkt einmal eine zweite in Auftrag zu geben. Die Figuren sind sympathisch und das Setting bewährt. Die Skurrilität der Vorstadt ist ein bekanntes Sujet und funktioniert als Hintergrund für Comedy immer gut.

Pro7 zeigt die Serie ab dem 29. August jeweils mittwochs um 22.15 Uhr. Wohl der kurzen Spielzeit von unter eine halben Stunde wegen gibt es dabei immer direkt eine Doppelfolge zu sehen. Neben „2 Broke Girls“ ist es die zweite Sitcom, die der Sender jetzt neu ins Programm aufnimmt. Ob sich beide durchsetzen, wird sich zu zeigen haben.

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