Wenn Heranwachsende plötzlich Verhaltensweisen an den Tag legen, die Eltern so gar nicht in ihrer Erziehung vorgesehen haben, ist das nicht weiter ungewöhnlich. Fangen sie aber an, in fremden Sprachen zu sprechen, an der Decke herumzulaufen und den Kopf um 360 Grad zu drehen, dann hat wohl der Teufel seine Hand im Spiel. Das weiß man spätestens seit dem Horrorfilmklassiker „Der Exorzist“. Eine 10-teilige TV-Serie nimmt sich den Stoff jetzt erneut vor.

Horror hat derzeit Konjunktur im Fernsehen. Vampire treiben in „True Blood“ und „Vampire Diaires“ ihr Unwesen, Zombies bevölkern die Erde in „The Walking Dead“, Spukhäuser sorgen in „American Horror Story“ für Angstschweiß, und in „666 Park Avenue“ spielt demnächst Satan selbst die Hauptrolle in Gestalt von Terry O’Quinn.

Kein Wunder also, dass weitere Produktionen hier abgreifen wollen, was abzugreifen ist. Doch nicht jede neue Serie funktioniert, und so ist es immer gut, auf bereits bewährte Stoffe zurück zu greifen. Zum Beispiel auf einen Kinoklassiker. So jetzt geschehen im Fall von „Der Exorzist“. Die Wiederbelebung des ersten aller Teufelsaustreiberfilme ist von Produzent Roy Lee („The Ring“) und Autor Sean Durkin als 10-teilige Miniserie konzipiert.

Wie der Kinofilm, der es immerhin auf drei Fortsetzungen gebracht hat, von denen jedoch keine an das Original heranreichen konnte, beruht auch die TV-Fassung auf der Romanvorlage von William Peter Blatty. Verstärkt will man sich auf die Vorgeschichte des Exorzismus, sowie dessen Auswirkungen konzentrieren.

Wer die Hauptrollen übernehmen wird, und welcher Sender die Serie ins Programm nimmt, ist bislang noch nicht bekannt.

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