Auch wenn der Name des Bestseller-Autors keineswegs immer Erfolge außerhalb seines ureigensten Mediums garantiert, haben Stoffe von Stephen King in Kino und TV ihren festen Platz. Mit „Haven“ startet jetzt eine neue, zunächst auf 13 Folgen angelegte Serie auf Syfy.
Kaum ein beschriebenes Stück Papier aus der Hand von Stephen King, das nicht in irgendeiner Form mindestens einmal zweitverwertet wurde. Selbst die kürzesten Kurzgeschichten schaffen es auf Leinwand, TV-Bildschirm oder zumindest den Comic-Markt. Dabei ist der Erfolg nicht überall gesichert. Das hat nicht selten damit zu tun, dass vom Original oftmals wenig übrig bleibt. Nicht anders in der gerade gestarteten neuen Mystery-Serie „Haven“.
Ein Comedy-Juwel, das den 0815 Familiensitcoms in Sachen Kreativität einiges beibringen kann, kommt nun auch ins deutsche Fernsehen.
“Better off Ted” handelt von Veridian Dynamics, einer fiktiven Firma, die für alles verantwortlich ist: militärische Waffen, wissenschaftliche Errungenschaften, unnütze Erfindungen und sogar die Ergebnisse diverser Präsidentschaftswahlen.
Ted Harrington (Jay Harrington) ist einer der führenden Macher und sorgt dafür, dass nicht nur die Forschung für, beispielsweise, Killerkürbisse glatt läuft, sondern auch, dass eventuelle negative Konsequenzen gekonnt vertuscht werden. weiterlesen »
RTL2 und die BBC, das ist eine TV-Ehe, die man so nicht wirklich erwarten würde. Nichts desto trotz schafft es jetzt die britische Miniserie „Paradox“ ausgerechnet ins dortige Programm – was vermutlich damit zu tun hat, dass die Produktion für eine Auswertung beim großen Bruder aus Köln nicht quotenträchtig genug ist. In der englischen Heimat jedenfalls stieß die Melange aus Mystery und Ermittlungskrimi eher auf negatives Feedback.
In fünf einstündigen Folgen ermitteln Detective Inspector Rebecca Flint und ihr Team in Kriminalfällen, die sich noch gar nicht ereignet haben. Ihre Informationen erhält sie von einem Astrophysiker, der mittels komplizierter Apparaturen Übertragungen aus der nahen Zukunft empfangen kann – versehen mit einer Art Zeitstempel. Klingt absurd, ist es auch. Doch da wäre „Paradox“ kein Einzelfall.
Na gut, Robin Hood hat es nie wirklich gegeben, beziehungsweise, es hat ihn gegeben, aber er hat eher von den Reichen gestohlen und es für sich behalten, aber das idealistische Bild macht sich dennoch gut in einer modernen US-Serie.
Nathan Ford (Timothy Huton) und sein Team sind professionelle Con-Artists, die mit elaborierten Tricks Aufträge für reiche Klienten erledigen, um sie noch reicher zu machen. Als sie hinter die korrupten Machenschaften eines ihrer Klienten kommen, drehen sie den Spieß um und erleichtern ihn um einige Dollar, die sie dann auch noch für gute Zwecke einsetzen. Euphorisiert von diesem Erfolg entscheiden sie sich, ganz nach Robin Hood, weiter zu machen und Gutes für die Welt zu tun. weiterlesen »
Im unüberschaubaren Angebot der Casting- und Countdown-Shows sticht „Scream Queens“ als echte Überraschung heraus. Nicht, dass am Ende wirklich die große Karriere locken würde, aber der Unterhaltungswert generiert sich zumindest nicht daraus, sich über die Teilnehmer lustig zu machen. Der Gewinnerin lockt auch in der zweiten Staffel erneut eine (wenn auch kleine) Rolle im nächsten Beitrag der „SAW“-Reihe.
Die Idee, eine Casting-Show als Vermarktungstool für einen Film zu installieren, hat durchaus ihren Reiz und guten Sinn. Bully Herbig hat derartiges auf hiesigem Boden bereits einmal für seinen Wicki-Film versucht, doch interessiert hat das praktisch niemanden. Das Problem: Wenn das Format selber keinen eigenständigen Unterhaltungswert hat, will es auch niemand sehen.
Ganz schön erstaunlich, was sich Serienautoren so alles einfallen lassen, um ihren Zuschauern neue und unverbrauchte Settings zu bieten. In der äußerst erfolgreichen US-Soap „Huge“ etwa treffen typische Teenager-Probleme auf amerikanischen Schönheitswahn – denn sie Serie spielt in einem Weightloss-Camp.
Als ob die Zahl der Beauty-Shows nicht schon ausreichen würde. „Extreme Makeover“, „The Swan“ oder gar „I want a Famous Face“ haben eine ganze Weile mit einem ziemlich verkorksten Selbstbewußtsein der jeweiligen Kandidaten gutes Geld verdient. Hässliche Entlein in atemberaubende Schwäne verwandeln zu können, ist das Grundversprechen aller Formate dieser Art. Von der Fettabsaugung bis zur Brustvergrößerung ist die ganze Palette dabei.
Manchmal sind es nicht die Fernsehkritiken, nach denen sich die Zuschauer richten, sondern umgekehrt. Nach Verissen zu Beginn der ersten Staffel hat die zweite Staffel des Teenie-Dramas sehr viel Lob eingeheimst, was sicherlich auch an dem großen Erfolg der Serie lag.
Während des Musikcamps in den Ferien hat Amy nicht nur ihre Jungfräulichkeit verloren, sondern auch ein Baby hinzu gewonnen. Amy ist schwanger und das mit gerade mal 15 Jahren. Während sie versucht, ihren Eltern die schlechte Nachricht zu übermitteln und sich in der Schule nichts davon anmerken zu lassen, bleibt außerdem die Frage, ob sie zusammen mit dem Vater überhaupt in der Lage ist, das Kind zu behalten. Aber nicht nur Amy hat Probleme, auch ihr Umfeld versagt kläglich, den amerikanischen Traum zu leben. weiterlesen »
Im Kino sorgen gewöhnliche Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zu Superhelden mutieren, anhaltend für reich gefüllte Kassen. Eine neue US-Serie macht sich das Erfolgsrezept zueigen und garniert es mit einer guten Portion amerikanischer Werte: „No Ordinary Family“ startet im Herbst auf ABC.
Ganz schön gewagt, nach dem schmerzhaften Quotenverlust, der „Heroes“ vom Bildschirm verbannte, eine neue Serie ins Leben zu rufen, die mit einem ähnlichen Grundgedanken operiert. In „No Ordinary Family“ entdecken die Mitglieder einer amerikanischen Durchschnittsfamilie nach einem Flugzeugabsturz plötzlich seltsame Fähigkeiten an sich. In der Hauptrolle: Michael Chiklis („The Shield“).
Inzwischen mögen sich manche TV-Promis schon als irrelevant begreifen, wenn ihnen das Team der Pro7-Comedy „Switch Reloaded“ keine Parodie widmet. Andere hingegen machen einfach gute Miene zum bösen Spiel. Gelegenheit dazu gibt es ab dem 20.7. wieder mit einer neuen Staffel. Eine Woche zuvor werden einige der imitierten Stars und Sternchen ins Dschungelcamp geschickt.
Peter Klöppel, Stefan Raab, Heidi Klum – wer im deutschen Fernsehen einen Namen hat, muss es sich mittlerweile gefallen lassen, vom brillanten Parodistenteam um Michael Kessler, Martina Hill, Bernhard Hoecker und deren Kollegen vorgeführt zu werden. Manche Imitate wirken dabei manchmal echter als ihre Vorbilder.
Für die Generation von “Friends”-Fans war es schon ein starker Entzug nach dem Serienende, da man tatsächlich bis auf Jennifer Aniston kaum einen Schauspieler in anderen Formaten wieder traf. Doch zumindest Courtney Cox ruht sich ungern auf ihren Lorbeeren aus.
Jules Cobb ist seit Kurzem getrennt und frustriert - als Mittvierzigerin mit Kindern im Teenager-Alter ist der Singlemarkt ein hartes Brot. Ihr nichtsnutziger Ex macht ihr das Leben auch nicht einfach und Teenager sind eben auch Teenager und damit alles andere als pflegeleicht. Wenigstens im Job läuft alles gut und eigentlich kann sich Jules auch nicht über ihr doch recht aufregendes Liebesleben beschweren. Schwierig ist es eben immer, wenn man seine 20er nachholen will… weiterlesen »