Die emotionalen Schlachtfeste in Talk Shows und Big Brother reichen nicht, und die witzigsten Homevideos sind scheinbar nach 10 Jahren immer noch aus den frühen 90ern?

Da hat Pro 7 etwas, mit der neuen Show „Wipeout – Heul nicht, lauf“ werden die Kandidaten nämlich nicht nur an ihre emotionalen, sondern auch physischen Grenzen getrieben.
Wer sich vielleicht noch an Takeshi’s Castle erinnern kann, der weiß auch ungefähr, wie das Prinzip funktioniert.
Eine große Anzahl an anscheinend Würde-resistenten Kandidaten wird durch einen fast unbezwingbaren Parcour geschickt, der vornehmlich dazu dient, dass diejenigen, die es nicht schaffen, so lächerlich wie möglich aussehen, während diejenigen, die es schaffen, auch nicht gerade besser wegkommen. Dem Gewinner winken 10000€ und eine Erinnerung, die er besser nicht den Enkeln erzählt.

Die „Action Fun Show“ wird kommentiert von Matthias Opdenhövel und Werner Hansch, sowie Charlotte Engelhardt live vom Geschehen, denn was macht noch mehr Spaß, als sich durch Schlammpfützen, Feuer und Karussells zu quälen? Genau, wenn jemand daneben steht und kommentiert, wie albern man doch dabei aussieht.
So sagt Opdenhövel laut www.prosieben.de auch, dass diese extreme Sportshow natürlich mit „einem Augenzwinkern und einer guten Portion Selbstironie“ moderiert werden muss Das ist natürlich Unsinn, da ja nicht die Kandidaten selbstironisch ihren Senf dazu geben, sondern die Moderatoren wie die Klassenbullys daneben stehen und sich lustig machen.
Zugegeben, ähnlich wie auch Takeshi’s Castle hat dieser Degradierungsmarathon einen hohen Süchtigkeitsfaktor, vor allem, wenn man sicher und gemütlich zu hause sitzt und das Ganze am Besten noch mit jemanden besprechen kann, sprich, sich gegenseitig die Frage stellen kann, wer zur Hölle sich für so eine Show als Kandidat anmeldet.

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