Vampirfans aufgepasst, wer nach der ultimativen Serie mit Süchtigkeitsfaktor und ohne überzogenen Schmalz sucht, hat endlich das Richtige gefunden.

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Die Telepatin Sookie Stackhouse (Anna Paquin) lebt in einer Kleinstadt im Herzen Südamerikas, Voodoo und Aberglaube, aber auch Religion und Kleinbürgertum spielen hier eine große Rolle. Als sich ein Vampir (Stephen Moyer) in der Nachbarschaft niederlässt, ist die Aufregung groß. Zwar sind Vampire in der Gesellschaft toleriert, aber die Akzeptanz hält sich dennoch in Grenzen, vor allem, da es plötzlich von Leichen nur so wimmelt.
Aus dem Qualitätsstudio des HBO kommt diese Adaption der ‚Sookie Stackhouse Chronicles‘ und zeigt „Twilight“ oder „The Vampire Diaries“, wie man es richtig macht.
Der Pilot ist etwas holperig, aber die spannende Geschichte, die komplexen Charaktere und die abgrundtief düstere Atmosphäre ziehen einen schnell in den Bann.
Niemand ist perfekt in dem Horrorspektakel und neben Drogen und Sex kommt auch der Anteil an blutigen Szenen nicht zu kurz. „True Blood“ ist für Erwachsene, eine zynische Perle im Wust der romantisierten Vampirgeschichten, die sozialkritisch und clever in großartigen Bildern Sookies Geschichte erzählt. Anna Paquin ist eine grandiose Darstellerin und ihre Rolle ist glücklicherweise weder hilflos, noch niedlich.
Besonders der Aufbau der Geschichte ist so gut erzählt, dass „True Blood“ zu den Shows mit den gemeinsten Cliffhangern gezählt werden kann, die sogar „Lost“ oder „Heroes“ in den Schatten stellt. Wer einmal rein geschaut hat, wird nicht mehr aufhören können, denn diese Serie hat mehr zu bieten, als eine rührselige Liebesgeschichte.
Noch läuft dieses Juwel leider nicht im deutschen Free-TV, aber der Kauf der Buchreihe, oder der (bis dato nur englischsprachigen) DVD ist angeraten, denn wie lange wir noch auf „True Blood“ warten müssen, steht wohl in den Sternen.

Schauspieler: Anna Paquin, Stephen Moyer, Alexander Skarsgard

Genre: Horror, Fantasy, Drama

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