Eine beliebte Strategie, neue Serien aus bestehenden Formaten heraus zu entwickeln, trifft jetzt auch „Bones“. Doch im Gegensatz zu anderen Beispielen, wo bereits bestehende Figuren ausgekoppelt werden und ihre eigene Show bekommen, ist „The Finder“ ein gänzlich neuer Charakter. Bislang sind erst einmal 13 Folgen beauftragt.

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Spin-Offs gibt es immer wieder, doch nur wenigen ist langanhaltender Erfolg beschieden. Gute Beispiele sind etwa „Private Practice“, entstanden aus „Grey’s Anatomy“, oder „Angel“, der langlebige Ableger von „Buffy“. Die Serie um einen Vampir, der selber zum Vampirjäger wird, begründete die Karriere von Schauspieler David Boreanaz. Ausgerechnet er ist es jetzt, der einem Spin-Off seiner eigenen Show „Bones“ Geburtshilfe leistet.

Am 21. April hatte Fox die Folge „The Finder“ gezeigt, in der die Serienhelden Booth und Brennan nach Florida reisen, um dort in einem Mordfall zu ermitteln. Ihnen zur Seite steht Walter Sherman, ein ehemaliger Militärpolizist, der aufgrund einer schweren Kopfverletzung zwar von einer chronischen Paranoia beherrscht wird, aber zugleich auch seltsamerweise in der Lage ist, Menschen und Gegenstände wie ein Spürhund aufzufinden.

Sherman ist zugleich die Hauptfigur einer neuen Serie, die im Herbst auf Fox startet. Seine Einführung durch „Bones“ war bereits eine Weile zuvor von Hart Hanson, dem Erfinder beider Shows, angekündigt und von großer Erwartungshaltung seitens der Fans begleitet worden. Beim Sender zeigte man sich vom Piloten angetan genug, um direkt einmal eine Staffel in Auftrag zu geben.

„The Finder“ spielt im selben sonnigen Umfeld wie „Burn Notice“ und kann neben der Hauptfigur selber, die sich aufgrund ihrer Neurosen irgendwo zwischen „Monk“ einerseits und, bedingt durch ihre mysteriösen Fähigkeiten, „The Mentalist“ andererseits einpendelt, mit einigen interessanten Nebenfiguren aufwarten, von denen eine mit Michael Clarke Duncan aus „The Green Mile“ besetzt ist.

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