Ob die Ausstrahlung von Weihnachtsfilmen mitten im Sommer die Reaktion von Super RTL auf den Klimawandel ist? Man weiß es nicht. Jedenfalls zeigt der Sender am 26. Juni alle drei Folgen des erfolgreichen BBC-Animationsmärchens „Robbie, das Rentier“, und das auch noch im Abendprogramm ab 20.15 Uhr. Ob sich der verantwortliche Redakteur damit beim Nikolaus beliebt machen will, ist nicht bekannt.

Nicht umsonst sehen die lustigen Plastilinfiguren rund um die Hauptfigur dieses sehenswerten Dreiteilers aus wie „Wallace & Gromit“ oder „Shaun das Schaf“. Denn auch wenn „Robbie the Reindeer“ keine direkte Aardman-Produktion ist, waren doch eine Reihe von Künstlern des berühmten Knetgummi-Studios an diesem in England sehr beliebten Christmas Special beteiligt.
Hauptsache, das Kind hat einen Namen. Für die Wiederholung von Hollywood-Blockbustern und die Ausstrahlung einiger Free-TV-Premieren am Donnerstagabend hat die ARD das Label „Sommerkino“ erfunden. Den Anfang macht am 4. Juni um 23.02 Uhr Steven Spielbergs „Krieg der Welten“ mit Tom Cruise. In den darauffolgenden Wochen lockt das Erste mit so illustren Namen wie Penélope Cruz, Brad Pitt, Cate Blanchett, Jennifer Lopez und Daniel Craig.

Bis dato kannte man Außerirdische bei Steven Spielberg eigentlich nur friedliebend. Das änderte sich 2005 schlagartig mit seiner Verfilmung des Science-Fiction-Klassikers von H.G. Wells. 1938 hatte Orson Welles mit seiner Hörspielfassung des Romans für einige Panik gesorgt. Seine Version in Form einer fiktiven Reportage war derart realistisch ausgefallen, dass so mancher, der sein Radio mittendrin eingeschaltet hatte, tatsächlich an eine echte Alien-Invasion glaubte.
250 Sprechrollen, 15.000 Komparsen, eine Produktionssumme von 50 Millionen US-Dollar, 16 Emmy-Nominierungen und eine Gesamtspielzeit von über 550 Minuten – die Zahlen dieser sechsteiligen Miniserie um die Besiedelung des amerikanischen Westens schinden Eindruck. Ab dem 9. Juni zeigt Kabel Eins das von Steven Spielberg bereits 2005 produzierte TV-Ereignis jetzt auch im deutschen Fernsehen.
Eine Spanne von 70 Jahren umfasst die Geschichte zweier Familien aus der Pionierzeit Amerikas: Weiße Siedler auf der einen und indianische Ureinwohner auf der anderen Seite. Das Bestreben der Macher war ein möglichst ausgewogener und klischeefreier Blick auf ein nicht immer rühmlich abgelaufenes Kapitel amerikanischer Historie. Anhand eines Ensembles aus realen und fiktiven Figuren liefert „Into the West“ eine ebenso aufwendige wie kurzweilige Geschichtsstunde.
Pünktlich zum Kino-Relaunch der erfolgreichsten SciFi-Serie, die jemals über den Bildschirm geflimmert ist, liefert Kabel 1 eine geballte Ladung Enterprise & Co. Vom 1. bis zum 24. Mai können sich alle Trekkies und solche, die es noch werden wollen, nach allen Regeln der Kunst von Romulanern, Klingonen und anderen außerirdischen Lebensformen ausführlich berauschen lassen. Highlight ist eine eigens produzierte Show am 6. Mai.
Wer hätte gedacht, dass die 1964 von Gene Roddenberry erdachte Weltraum-Soap um Captain Kirk, Mr. Spock und die anderen Besatzungsmitglieder des Raumgleiters „Enterprise“ sich rasch zu einem milliardenschweren Franchise-Phänomen entwickeln würde? Am Anfang standen die Zeichen nämlich eher auf baldigen Untergang. Drei Staffeln mit insgesamt 79 Episoden erzielten zunächst lediglich einen durchschnittlichen Achtungserfolg und wurden wegen zu geringen Zuschauerinteresses schließlich wieder abgesetzt.
Pocher findet zur Zeit auf allen Kanälen statt. Noch bevor sein Vertrag mit SAT1 in trockenen Tüchern war, hatte der geschäftstüchtige Ex-Partner von Harald Schmidt mit dem Verkauf seines Live-Programms „Gefährliches Halbwissen“ an RTL dafür gesorgt, dass der Kölner Sender mächtig die Werbetrommel für ihn rührte. Wie sich das letztlich auf die Quoten ausgewirkt hat, bleibt abzuwarten. Ausgestrahlt wird die in Berlin aufgezeichnete Show am 24. April und 1. Mai, jeweils um 22.15 Uhr.
Mindestens drei Sender haben um den 31-jährigen Comedian gebuhlt, und Pocher, der gelernte Versicherungskaufmann, hat die günstige Ausgangslage gleich mal für einen Doppelschlag genutzt: Langzeitvertrag mit SAT1 und vorübergehende Dauerpräsenz bei RTL. Als die Kölner nämlich den Zuschlag für die Ausstrahlung von Pochers aktuellem Bühnenprogramm erhielten, war die übrige TV-Zukunft des Hannoveraners mit eigener Produktionsfirma noch völlig offen.
Mit der Krimiserie „Life“ sichert sich VOX erneut eine amerikanische Erfolgsserie für das Abendprogramm. Ab dem 11. März 2009 nimmt der ehemalige Polizist Charlie Crews die Zuschauer vor dem Fernseher mit auf seine Abenteuer.
Eigenwillig geht Charlie Crews (Damian Lewis) in der neuen Serie „Life“ auf VOX sein neues Leben an, schließlich hat der ehemalige Polizist zwölf Jahre davon verpasst, die er unschuldig im Gefängnis verbrachte. Ein dreifacher Mord wird ihm angelastet, doch den hat er nie begangen.
Dank des Engagements seiner Anwältin kann im Revisionsverfahren seine Unschuld bewiesen werden und Charlie erhält eine Entschädigung von 50 Millionen Dollar. Auf freiem Fuß will Charlie nur eins: Wieder als Polizist arbeiten und den wahren Mörder finden! weiterlesen »
Pro 7 lädt zum neuen “Mädchen-Samstag” ein - ab dem 18.04.2009 kommen wir Mädels voll auf unsere Kosten.
Gleich zwei neue Teenie-Serien aus den USA werden an dem sonst recht faden Samstag-Nachmittag von 16:00 - 18:00 Uhr ihren Platz finden.
Das wären zum einem die Serie “Gossip-Girl” und die Neuauflage von “Beverly Hills, 90210″ aus den 90ern als einfach nur “90210″. Mit dem sexy Jason und dem Herzensbrecher Luke.
Ab 16:00 Uhr machen die “Gossip-Girl” die Mattscheibe unsicher. Die Serie dreht sich um eine Clique Teenager, in welcher ein Mädchen aus der Gruppe nach amourösen Geschichten verschwindet und dann doch wieder auftaucht.
Die Verstrickungen und Geheimnisse der Teenager und Ihrer Eltern werden ständig anonym über einen Internet-Blog veröffentlicht, vom “Gossip-Girl”.
Um 17:00 Uhr kommt dann der Klassiker - ehemals “Beverly Hills 90210″ - nun ganz kurz und knackig “90210″ genannt daher.
Wie beim Original beginnt die Serie wieder mit dem Umzug. Annie und ihr Adoptivbruder Dixon ziehen gemeinsam mit ihrem Vater Harry Wilson nach Beverly Hills. Harry wird dort neuer Direktor der West Beverly Hills High School - und sie treffen die alten Bekannten wieder. Es wurden keine Mühen gescheut, um soviel vom alten Cast aus den 90ern wieder für die Neuauflage zu aktivieren.
Trotz dem ziehen aller Register, um dem Erfolg der Neunziger anzuknüpfen, floppte die Serie ein wenig vor sich hin. Rund 50% der Zuschauer wurden eingebüßt, wo die Sendung aber guten 5. Mio. Zuschauern startete.
Sehen wir mal, wie das hier ankommt! Denn man darf trotzdem gespannt sein und sich mal wieder auf einen schönen Mädchen-Abend vor dem Fernseher freuen, ein wenig mitlachen, schwärmen und über Intrigen und Lügen staunen.
So wie sich das eben für Vorabend-Serien gehört
!
Wo man hinsieht, werden neue Krimi-Serien ins Leben gerufen. Der neueste Hit in dieser Reihe ist die mit dem People’s Choice Award ausgezeichnete Serie “The Mentalist”, die Sat1 ab März in Deutschland bringt.
Ob nun die kühle Berechnung und perfekte Arbeit der Megaermittler vom CSI, die neurotischen Anwandlungen von Monk oder die lustig-verschrobene Scharlatanerie bei “Psych” - Serien, in denen die Detektive besonders außergewöhnlich agieren oder gar mit einem übersinnlichen Dreh ausgestattet sind, bleiben weiterhin stark im Kommen.
Das Aufklären von Verbrechen ist schon immer ein Lieblingsthema von sowohl Fernsehmachern als auch den Zuschauern gewesen und um dem alten Genre noch etwas Neues abzugewinnen, müssen die Detektive auch gerne mal als Vampire (in “Moonlight”, “Angel” oder “Nick Knight”) oder als Serienmörder (”Dexter”) unterwegs sein. Die neue Serie “The Mentalist” geht auf ähnlichen Pfaden wie “Psych” von übersinnlichen Fähigkeiten des Hauptcharakters aus, von denen er selbst nicht überzeugt ist und hat dabei schon eine Menge Fans angezogen.
Die morbid-komische Fernsehserie “Reaper” lief in Deutschland letztes Jahr bereits auf FOX Channel. Für den Sommer 2009 hat ProSieben die Free-TV-Serie angekündigt.
Sam Oliver ist das, was man in Amerika einen “Slacker” nennt: Er hängt den ganzen Tag nur rum. Als er 21 wird macht er allerdings eine schwerwiegende Entdeckung. Seine Eltern haben seine Seele an den Teufel verkauft, um seinen gesundheitlich angeschlagenen Vater zu retten.
Satan, kongenial verkörpert von Ray Wise, der Serienkennern noch als Mörder von Laura Palmer in der Serie “Twin Peaks” in Erinnerung sein dürfte, hat eine besondere Aufgabe für Sam. Als sogenannter Reaper muss er nun aus der Hölle ausgebüchste Seelen wieder einfangen. Mit Ghostbuster-ähnlichen Alltagsgegenständen, wie einem Handstaubsauger, schickt er von nun an böse Seelen dorthin, wo sie hingehören. Seine beiden nicht weniger anteilnahmslosen Freunde Sock und Ben sollen ihm dabei helfen.
Während sich das Kino bereits auf den vierten Teil der Terminator-Reihe vorbereitet, gehen die Chrom-Maschinenen erst einmal in Serie: Terminator S.C.C. startet am 12. Januar auf ProSieben.
Sarah Connor (nicht die Sängerin) ist mal wieder auf der Flucht vor den fiesen Terminatoren. Diesmal geht die vor 25 Jahren vom Regisseur James Cameron erdachte Materialschlacht aber nicht auf der Leinwand, sondern im Fernsehen weiter. Mit von der Partie ist natürlich ihr Sohn John, von dem wir ja schon bevor er überhaupt auftauchte wissen, dass er die Menschheit retten wird, auch wenn er selbst permanent mit seinem Schicksal hadert.
Serienversionen erfolgreicher Filme können an verschiedenen Problemen kränkeln: Die in ihren Rollen bekannten und liebgewonnenen Schauspieler wirken nicht mit, Bedeutungsebenen ändern sich und das Geld für Action und Effekte ist beim Fernsehen einfach knapper.