Es kommt einem bald so vor, als würde man immer und überall auf jedem Sender einen Fernsehkoch erwischen. Allerdings ist das immer noch besser als Big Brother und gestellte Gerichtshows.

Rosin räumt auf, in lahmen Küchen, ungemütlichen Gaststätten und kaum besuchten Restaurants kommt der Held in weißer Uniform und hilft den Inhabern mit Tipps und Tricks wieder auf die Beine zu kommen.
Eine Woche lang begleitet er die Köche und Crews, ihre Gerichte schmackhaft und den Service vorbildlich hin zu coachen und kann am Ende hoffentlich ein Restaurant auf Erfolgskurs zurück lassen.
Klingt bekannt? Nun, das kann natürlich daran liegen, dass „Rach, der Restauranttester“ das schon sehr viel länger so macht, oder dass „Kitchen Nightmares“ mit Gordon Ramsey auch schon mal auf Timm lief und eigentlich der Urvater dieser Art Kochshow ist.
Gerade bei einer Show, die eine andere Show kopiert, die eine andere Show kopiert, ist natürlich der Host ausschlaggebend, ob das Konzept steht oder fällt.
Frank Rosin dürfte den meisten bereits bekannt aus dem „Fast Food Duell“ sein, ein oftmals sympathischer aber manchmal auch etwas rüder Koch, der Witz hat, aber eben auch dadurch auffällt, dass er unter Druck etwas lauter und unhöflicher wird, was bei einer Laienshow wie „Fast Food Duell“ nicht selten fehl am Platz ist, aber bei einer Show wie „Rosins Restaurants“ sicherlich angebracht ist, immerhin geht es dabei um die Existenz eines Gastronomieunternehmens.
Wer Sendungen dieser Art mag, der wird sicherlich Spaß mit Frank Rosin haben, für alle anderen gibt es nichts wirklich Neues, so dass der Dienstag um 22:15 auf Kabel1 nicht Pflichtprogramm sein muss.

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