Ab dem 28. November hat Sat1 ein neues Format im Programm und verschiebt damit den eigenen Schwerpunkt. Eigentlich war für den Primetime-Termin am Mitwochabend die Ausstrahlung der Fortsetzung des Historienspektakels „Die Säulen der Erde“ geplant, doch schon der Vorgänger war dort nicht wirklich gut angekommen. Deshalb also Models. Im Zentrum der Show steht Bar Refaeli.

Ursprünglich sollte „Million Dollar Shootingstar“ eigentlich bei Pro7 laufen und dem Sender damit bereits das zweite Model-Format bescheren. „Germany’s Next Top Model“-Moderatorin Heidi Klum gefiel das verständlicherweise gar nicht. Ob ihr öffentlich geäußerter Missmut allerdings dafür verantwortlich war, dass sich die Verantwortlichen umentschieden haben, darüber lässt sich nur spekulieren.

Im Gegensatz zur Klum-Show, aber auch zum wenig erfolgreichen Konkurrenzprodukt „Das perfekte Model“ mit Eva Padberg auf VOX, geht es diesmal allerdings nicht um Newcomer. Die Frauen, die um insgesamt eine Million Dollar – also nicht Euro – kämpfen, arbeiten bereits professionell vor der Kamera.

In mehreren Shootings treten sie gegeneinander an, wobei die Location dabei immer möglichst spektakulär angelegt ist. Ermittelt wird eine Gewinnerin pro Shooting. Sie bekommt 100.000 Dollar gutgeschrieben, und am Ende der Staffel entscheiden die Zuschauer über die Siegerin der Show. Diese darf dann ihren Safe öffnen und das Preisgeld, das sich dort angesammelt hat, mit nach Hause nehmen.

Unter den Juroren befindet sich neben dem Fotografen Oliver Gast auch Ex-Klum-Kollege Peyman Amin, der gerade erst auf seinem Facebook-Profil wenig charmant über seine ehemalige Chefin lästerte. Ob da einfach nur die Pferde mit ihm durchgegangen sind, oder er sich im Hinblick auf die neue Show wieder ins Gespräch bringen wollte, ist kaum entscheidend. Einen Gefallen hat er sich damit jedenfalls nicht getan.

Fotoquelle: Thinkstock, 459197335, iStock, Kharichkina

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