Dass manche TV-Produktion aus den USA es nach Jahren doch auf die hiesigen Bildschirme schafft, ist vor allem den branchenüblichen Package-Deals zu verdanken. Wer eine Erfolgsserie haben will, muss gleich eine ganze Handvoll weniger attraktiver Stoffe mitkaufen. Vielleicht ist es dieser Praxis zu verdanken, dass Kabel 1 ab dem 13. März die US-Krimisere „Hack“ ausstrahlt. Hauptfigur: Ein Taxifahrer auf Verbrecherjagd.

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Mike Olshanskys Leben liegt ziemlich in Trümmern. Korruptionsvorwürfe haben ihn seinen Job als Police Officer gekostet, seine Ehe ist gescheitert, und das Verhältnis zu seinem Sohn lässt sich bestenfalls als suboptimal werten. Seinen Lebensunterhalt verdingt er sich jetzt als Taxifahrer, und um seine vergangenen Fehler wieder gut zu machen, versucht er, Menschen in Fällen zu helfen, bei denen der Polizei die Hände gebunden sind.

Die interessante Grundidee um einen echten Anti-Helden (gespielt von David Morse) stammt aus der Feder von David Koepp, der in der Vergangenheit für so erfolgreiche Projekte wie „Spider-Man“, „Krieg der Welten“ oder „Indiana Jones und das Geheimnis des Kristallschädels“ verantwortlich zeichnete. Koepp gehört zu den renommiertesten Autoren in Hollywood und hat ab und an auch schon einmal auf dem Regiestuhl Platz genommen (z.B. bei „Das geheime Fenster“ mit Johnny Depp).

„Hack“ brachte es auf zwei Staffeln mit insgesamt 40 Folgen und wurde in den USA von 2002 bis 2004 ausgestrahlt. Bei Kabel 1 übernimmt die Serie den Sendeplatz von „10-8: Officers on Duty“, jeweils Samstags um 23.10 Uhr.

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