Es hat eine Weile gedauert, bis die Mystery-Serie „Fringe“ an Fahrt gewinnen konnte, doch inzwischen erfreut sich die Erfindung von J. J. Abrams einer wachsenden Fangemeinde. Pro7 zeigt ab dem 10. Januar bereits die 3. Staffel, die einen tieferen Einblick in das Paralleluniversum der Geschichte ermöglicht.

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Zu Beginn sah es so aus, als würde „Fringe“ lediglich zu einer weiteren „Akte X“-Variante taugen, doch mit deutlicherer Konzentration auf einen größeren Handlungsbogen wurde der eigenständige Charakter der Mystery-Serie offensichtlicher. Wie viel davon zu Beginn bereits geplant war, wissen nur die Macher selber.

Zu denen gehört Serien-Guru J. J. Abrams, der u.a. für TV-Erfolge wie „Alias“, vor allem aber das Phänomen von „Lost“ mitverantwortlich zeichnet. Selbst die unerwartet schnelle Absetzung seiner neuesten Produktion „Undercovers“ konnte seinem Midas-Status wenig anhaben. Der zunehmende Erfolg von „Fringe“ ist dafür nur ein Beispiel von vielen.

In der zweiten Staffel bekamen die Fans endlich, worauf sie lange warten mussten, nämlich einen ausgiebigeren Blick in das vielbeschworene Paralleluniversum, zu dem Walter Bishop (John Noble) und William Bell (Leonard Nimoy) einst die Türen geöffnet hatten. Mit einer cleveren Drehbuch-Wende ändert sich daran auch in Staffel 3 nichts.

FBI-Agentin Olivia Dunham (Anna Torv) wurde im Finale gegen ihre Doppelgängerin ausgetauscht, die mit Walter und Peter (Joshua Jackson) an ihrer Stelle zurück in die reguläre Wirklichkeit gereiste war und dort jetzt die Fringe-Abteilung infiltriert. Die echte Olivia hingegen muss sich im Paralleluniversum durchschlagen und wird dort gar einer Gehirnwäsche unterzogen.

Es bleibt also spannend, und die Autoren haben jede Menge Gelegenheit, ihre Fantasie spielen zu lassen. Pro7 zeigt die neuen Folgen ab dem 10. Januar jeweils um 20.15 Uhr.

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