Am Sonntag (12. Oktober) startete auf RTL eine neue Doko-Soap der Marke Promi-Peinlichkeiten. Stefan Effenberg lässt das TV-Publikum hinter die Kulissen seines „turbulenten“ Lebens blicken.

Spätestens, seit Ozzy Osbourne im Jahre 2002 sein Leben auf dem Musiksender MTV öffentlich zur Schau stellte, tun es ihm immer mehr berühmte Menschen und „B-Promis“ gleich. So konnten wir Brigitte Nilsen erst kürzlich dabei zusehen, wie sie ihren alternden Körper in einem OP-Marathon passend zu dem einer 30-jährigen „zurechtschnippeln“ ließ, wie Gülcan Karahanci den Millionenerben Sebastian Kamps und Sarah Connor und Marc Terenzi heirateten oder Jana Ina und Giovanni ihren Sohn zu Welt brachten.

Da passt doch das Leben eines ehemaligen Fußballprofis perfekt in das Konzept und in die Zielgruppe. Viele haben von Effenberg nur die Trennung von seine ersten Ehe-Frau Martina und die Hochzeit und zwischenzeitliche Trennung von seiner „Jetzt-Wieder-Frau“ Claudia, die Ex-Frau seines ehemaligen Fußballkollegen Strunz, in Erinnerung. Aber auch die legendäre „Stinkefinger-Affaire“ hängt ihm immer noch nach.

Am Sonntag kann man in der ersten 50-minütigen Folge dann „bestaunen“, wie sich das Paar nach der außerehelichen Affaire mit der amerikanischen Nachbarin trennte, wieder zusammen fand und sich schließlich in diesem Jahr in München niederließ.

Langeweilig und Unverständnis über soviel Selbstdarstellungsbedürfnis, so würde ich die Doku-Soap in kurzen knappen Worten beschreiben. Mehr fällt einem dazu wohl kaum ein.

Man darf gespannt sein, welcher selbsternannte Promi sich als nächstes in den Reigen der Soap-Stars einreihen wird und sein Leben öffenlich zur Schau stellt.

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