Der Hightech-Verband BITKOM hat aktuelle Zahlen über das Kaufverhalten der Deutschen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass die Deutschen alle sechs Jahre einen neuen Fernseher kaufen. Das sei ein deutlich kürzerer Zyklus im Vergleich zur Zeit der Röhrenfernseher. Wo der Röhrenfernseher früher doch nicht selten zehn Jahre und länger im Wohnzimmer verweilte, wird der Flachbildfernseher heute schon viel früher ausgetauscht.

Als einer der Gründe dafür nennt Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium die „Innovationen wie HDTV, 3D oder Internetanschluss“, zitiert Netzwelt.de in einer aktuellen News. Natürlich führen auch technische Verbesserungen wie bei der Bildqualität und weitere Ausstattungsmerkmale zu einem früheren Austausch. In Zeiten steigender Strompreise sei auch der niedrigere Stromverbrauch ein weiterer Grund für die Neuanschaffung.

Rekordverdächtig auch die Verkaufszahlen. Allein im letzten Jahr haben 9 Mio. Fernseher den Besitzer gewechselt. Für das Jahr 2011 rechnet BITKOM sogar mit 9,5 Mio. Fernsehgeräten. Prognosen, denen wir nicht wirklich Glauben schenken können. So haben doch erst kürzlich die TV-Hersteller ein Rückgang von bis zu 20-30% verkündet, auch weil große Sportereignisse fehlen.

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