„Das Streben nach Glück“: Ein Film über Verantwortung und über die Verwirklichung des Amerikanischen Traums. Am 10. Mai 2009 zeigt Pro 7 die Free-TV Premiere des Dramas mit Will Smith und seinem Sohn Jaden Smith.

San Francisco in den 80er Jahren: Christ Gardner (Will Smith) mangelt es nicht an Intelligenz, Talent oder Witz, doch Erfolg und Geld lassen auf sich warten. Er ist selbstständiger Vertreter für ein nicht nachgefragtes und viel zu teures Röntgengerät. Dementsprechend schwer fällt es ihm, seine Frau Linda (Thandie Newton) und seinen Sohn Christopher (Jaden Smith) über Wasser zu halten. Während er kaum etwas zum Lebensunterhalt beiträgt, legt Linda Doppelschichten bei ihrer Arbeit in einer Wäscherei ein.

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Linda platzt der Kragen, als Chris mit dem Plan nach Hause kommt, seinen Job aufzugeben, etwas Neues anzufangen und alles risikoreich auf eine Karte zu setzen. Sie verlässt ihn, womit der soziale Abstieg von Chris erst eingeläutet wird und schließlich in der Obdachlosigkeit endet. Doch ein unbezahltes Praktikum als Börsenmakler mit der Aussicht auf eine anschließende Festanstellung birgt zwar große Risiken, ist aber das einzige Licht am Horizont…

„Das Streben nach Glück“ lief 2006 im Kino

Als die Filme „Das Streben nach Glück“ 2006 in die Kinos kam, lockte er allein in Deutschland über 1,5 Millionen Zuschauer an. Er basiert auf der wahren Geschichte des realen Chris Gardner, doch freilich wurde die Geschichte für die Hollywood-Vermarktung deutlich aufgemotzt. So macht „Das Streben nach Glück“ leider nicht Halt vor plakativen Sprüchen wie „Wenn du etwas willst, dann nimm es dir“ oder „Wenn andere etwas nicht können, dann sagen sie dir, du kannst es auch nicht“.

Nichtsdestotrotz gelingt es dem italienischen Regisseur Gabriele Muccino („Sieben Leben“) und einem überzeugenden Will Smith ein mitreißendes und berührendes Drama zu inszenieren, dass den Glauben an sich und seine Fähigkeiten proklamiert.

„Das Streben nach Glück“ ist am Sonntag, den 10. Mai 2009 auf Pro 7 zu sehen. Trotz seiner Schwächen ist der Film durchaus für einen Abend mit der ganzen Familie zu empfehlen.

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