Zwei der aktuell erfolgreichsten US-Serien aus dem Umfeld von Horror und Fantasy sollen bei RTL dieses Jahr für gute Quoten sorgen. Das Problem in beiden Fällen ist allerdings die Altersfreigabe und damit die mögliche Sendezeit. Genaue Starttermine stehen deshalb offiziell noch nicht fest.
Da hat man sich bei RTL2 ein echtes Dilemma ins Haus geholt, und das gleich in doppelter Ausführung. Mit der Zombie-Apokalypse „The Walking Dead” und dem düsteren Fantasy-Epos „Game of Thrones“ konnte man sich zwar die Rechte für zwei potentielle Quotenrenner sichern, doch in beiden Fällen ist der Gewaltanteil für eine Ausstrahlung zur Prime Time deutlich zu hoch.
Schlechte Quoten führen bei TV-Sendern in der Regel bekanntlich zu Panikreaktionen. Weil sich bereits nach 2 Wochen zeigte, dass sich mit der US-Serie „The Event“ keine nennenswerten Zuschauerzahlen erreichen lassen, nahm RTL2 die Produktion umgehend aus dem Programm. Und da man gerade dabei war, musste auch „Haven“ gleich mit dran glauben.
Die Außerirdischen sind weg. Jetzt laufen am Mittwoch zur Hauptsendezeit stattdessen x-fach gezeigte Spielfilme, von denen man sich offenbar bessere Quoten erhofft als von der Mystery-Serie „The Event“. Bereits in der ersten Woche hatten nicht sonderlich viele Zuschauer eingeschaltet, und 7 Tage später war klar, dass sich hier kaum mehr etwas retten ließ. Doch statt die aufwendige Produktion ins Nachtprogramm zu verschieben, wurde die Ausstrahlung gleich ganz gestoppt.
In den Vorab-Trailern, die RTL2 bereits seit einer Weile zeigt, erfährt man eigentlich eher nichts über die neue Serie „The Event“, und das ist natürlich auch so gewollt. Mit spektakulären Bildern will man die Neugier der Zuschauer wecken. Das ist wohl auch nötig, denn in den USA ist die Produktion bereits wieder eingestellt worden.
Erneut eine Serie um Außerirdische, erneut ein Quotenflop im amerikanischen Heimatland. Das Schicksal, das zuvor bereits die in Deutschland ziemlich erfolgreiche Alien-Invasion „V- Die Besucher“ ereilte, widerfuhr auch der eher im Mystery- und Verschwörungs-Umfeld angesiedelten NBC-Produktion „The Event“. In beiden Fällen beschloss man recht bald, keine weiteren Staffeln mehr zu produzieren.
Richtig gelesen: Realtainment. Immer wenn man glaubt, der Nonsens, den die Privatsender mit Laienschauspielern veranstalten, sei nicht mehr zu übertreffen, kommt garantiert ein Gegenbeweis daher. RTL2 startet am 12. September eine neue Quasi-Soap unter dem Titel „Berlin – Tag & Nacht“ und hofft wohl, damit den Sendeplatz 19 Uhr verteidigen zu können.
Irgendwo zwischen Scripted Reality und Dokusoap ohne Profis vor der Kamera bewegt sich das Format des Realtainments. Statt eines Drehbuchs gibt es nur sehr grobe Vorgaben, der Rest muss improvisiert werden. Inhaltlich dreht sich die neue RTL2-Serie um eine siebenköpfige WG in Berlin.
Wer sich noch an den Zonk erinnert, dem wird vielleicht auch der Name Jörg Dräger nach kurzem Nachdenken wieder präsent sein. Eine halbe Ewigkeit ist es her, dass der ehemalige Bundeswehr-Hauptmann die Gameshow „Geh aufs Ganze“ moderiert hat. Danach verschwand er in den Niederungen von 9Live. Jetzt moderiert er für RTL 2 ein neues Format, in dem die Kandidaten hypnotisiert werden.
In Holland und Belgien kennt man das Konzept schon, Deutschland und Dänemark kommen gerade hinzu: 5 Freunde bekommen die Chance, eine gemeinsame Traumreise zu gewinnen. Doch zunächst wird einer von ihnen hypnotisiert und dabei gefilmt, wie er sich ausgiebig blamiert. Ohne Erinnerung an irgendetwas sieht er sich dann mit den Aufnahmen konfrontiert und muss entscheiden, was öffentlich gezeigt werden soll, und was nicht. Doch nur wenn alle Clips ausgestrahlt sind, gibt es die Reise auch wirklich zu gewinnen.
Wer ernsthaft glaubt, irgendwann müssten doch einmal alle Casting-Formate ausgereizt sein, wird in unregelmäßigen Abständen immer wieder eines Besseren belehrt. RTL2 , ursprünglich Heimat von „Popstars“, sucht ab dem 15. Juni nach Imitatoren. In der Jury sitzt unter anderem allen Ernstes Alessandra Pocher.
Wer sich das Original nicht leisten kann, bucht eben die Kopie. Alleine die Anzahl derer, die als Elvis-Imitatoren ihren Lebensunterhalt verdienen, ist völlig unüberschaubar. Die Mini-Playback-Show war einst das erste Erfolgsformat im deutschen Fernsehen, das aus dem Konzept echtes Quotenkapital schlug – allerdings mit dem Bonus, dass Kinder den erwachsenen Vorbildern nacheiferten. Ganz von dieser Idee löst sich auch „My Name is“ nicht.
Wie so oft hinkt Deutschland auch bei dieser Erfolgsserie den USA gnadenlos hinterher. Während dort nämlich bereits die 6. Staffel rund um den beliebtesten Psychokiller der TV-Geschichte in den Startlöchern steht, beginnt hierzulande gerade mal erst die 3. Ab dem 15. Mai dürfen die Fans Dexter jetzt wieder beim Morden zusehen.
Sensationelle Einschaltquoten, jede Menge Auszeichnungen, Merchandising, eine animierte Webserie – „Dexter“ bleibt ein echtes Phänomen. Denn die Hauptfigur ist bekanntlich ein Killer mit schwerem Vaterkomplex. Das macht ihn allerdings nicht weniger sympathisch. Identifizieren kann man sich mit dem von Michael C. Hall dargestellten Außenseiter jedenfalls bestens.
In den USA ist bereits die 3. Staffel in Arbeit, in Deutschland gab es die Serie schon im vergangenen Jahr bei Syfy zu sehen. Jetzt kommt „Warehouse 13“ dank RTL2 auch ins Free-TV und verschiebt das quotenschwache „Stargate Universe“ aus der Primetime in den späteren Abend.
Ein geheimes Lager der US-Regierung, in dem seltsame, übernatürliche Artefakte aufgehoben werden? Das klingt verdächtig nach der Eröffnungssequenz von „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“. Beim ausstrahlenden US-Sender Syfy hält man den Ball jedoch flach und betont, die Serie beruhe auf einer Eigenproduktion mit dem Titel „The Lost Room“ von 2006.
Während in den USA seit Juni bereits die dritte Staffel der erfolgreichen Vampirserie läuft, mussten sich die deutschen Zuschauer bisher mit einer Ausstrahlung auf dem Bezahlsender 13th Street begnügen. Ab Februar gibt es die Blutsauger nun auch im Free-TV auf RTL2 zu sehen.
Vampire und kein Ende. Währen die „Twilight“-Reihe im Kino weiterhin für exzellente Einspielergebnisse sorgt und der Buchmarkt von Trittbrettfahrerromanen unaufhaltsam überschüttet wird, sichern sich 2 Serien auch im Fernsehen eine eigene Kultgemeinde. „Vampire Diaries“ ist da eher die harmlosere Variante, „True Blood“ hingegen setzt auch schon mal auf ein paar Schockeffekte.
Die zweite Staffel der Kultserie Californication gibt es jetzt endlich auf DVD. Wie gewohnt, zeigt auch diese Staffel das oftmals verruchte Leben in Los Angeles mit viel Sex, Drogen und natürlich Leidenschaft.
Die Hauptperson von Califorcation, Hank Moody, gespielt von David Duchovny, ist ein Schriftsteller mit einigen veröffentlichten Bücher. Doch irgendwie scheint er mit seinem Job nicht gerade zufrieden zu sein. Ständig plagen ihn Schreibblockaden und sogar das verfilmte Buch findet er schlecht, da es im Film vollkommen verändert wurde. Auch sein Liebesleben ist nich gerade einfach. Doch es gelingt ihm letztendlich nach einem sehr aufregendem Liebesleben zu Karen, der Mutter seiner Tochter Becca, zu finden. Karen verzichtet für Hank soagr auf die geplante Hochzeit mit einem bekannten Verleger.
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