Die Serie um die tatsächlich existierende Allison Dubois und ihrer Familie ist den Fans ans Herz gewachsen, aber irgendwann muss man immer adieu sagen.

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In der letzten Staffel geraten Allisons Fähigkeiten immer mehr außer Kontrolle und entwickeln ein Eigenleben, das nicht nur sie, sondern auch ihre Familie in Gefahr bringen könnte. Nebenbei muss sie immer noch damit klar kommen, dass ihre Töchter nun einmal älter werden und dass ihre Zukunft bei der Polizei eventuell nicht ganz so sicher ist, da ihr Chef sich als Bürgermeister bewirbt.

Man kann schon melancholisch werden, denn abgesehen davon, dass die Geschichten der einzelnen Fälle vorwiegend clever, teils humorvoll, teils zu Herzen gehend geschrieben wurden, ist es besonders die doch sehr realistische Zeichnung der DuBois‘, die das Zuschauen für 6 Staffeln so süchtig gemacht hat. Es war eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, auch die normalen Probleme – darunter auch Geld und Elternschaft – haben es in die Serie geschafft, die man beispielsweise bei „Ghost Whisperer“ nie finden konnte.
Die siebte Staffel ist teilweise vielleicht etwas mutig in der Wahl der Auswirkungen, die Allisons Talente haben, bleibt aber weiterhin spannend, selbst wenn man Ariel etwas vermisst und es auch mal etwas albern werden kann.
Das Finale, bzw. die letzte Episode, sollte mit Vorsicht geguckt werden, denn die große Kunst der befriedigenden letzten Folge einer lang anhaltenden Serie ist den Machern leider nicht gelungen, so dass man auch gerne eine Folge früher aussteigen kann, ohne es zu bereuen.

Es war schön mit Allison, die so wunderbar warm und mitfühlend von Patricia Arquette gespielt wurde, dass man es kaum glauben kann, dass die real existierende Allison eine durch und durch unsympathische Frau ist, die mehr an ihrem Äußeren, als ihrer Gabe interessiert zu sein scheint.

Die letzte Staffel beginnt ab Mittwoch dem 22.6.2011 und läuft regelmäßig um 20:15.

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