Na gut, Robin Hood hat es nie wirklich gegeben, beziehungsweise, es hat ihn gegeben, aber er hat eher von den Reichen gestohlen und es für sich behalten, aber das idealistische Bild macht sich dennoch gut in einer modernen US-Serie.

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Nathan Ford (Timothy Huton) und sein Team sind professionelle Con-Artists, die mit elaborierten Tricks Aufträge für reiche Klienten erledigen, um sie noch reicher zu machen. Als sie hinter die korrupten Machenschaften eines ihrer Klienten kommen, drehen sie den Spieß um und erleichtern ihn um einige Dollar, die sie dann auch noch für gute Zwecke einsetzen. Euphorisiert von diesem Erfolg entscheiden sie sich, ganz nach Robin Hood, weiter zu machen und Gutes für die Welt zu tun.
Nun, es klingt natürlich ein wenig idealistisch, aber umgeben von düster-zynischen Serien a la “CSI:New York” ist es vielleicht auch mal schön, eine Serie mit leicht unrealistischen Helden zu sehen, zumal Timothy Hutton als Hauptrolle genügend schauspielerisches Talent mit sich bringt, um seinen Charakter lebensnah zu machen.
Außerdem ist es eine der wenigen Serien, die es tatsächlich über zwei Staffeln hinaus geschafft hat, so dass man sich auch gerne auf den Plot einlassen kann, ohne nach der ersten Staffel auf Entzug gehen zu müssen.
Regisseur Dean Devlin ist übrigens Teil des Teams gewesen, dass an Independence Day gearbeitet hat und soll laut Roland Emmerich zur Zeit an einem zweiten Teil schreiben.
Ab dem 9.8.2010 auf RTL Crime (Pay TV) aber hoffentlich auch bald auf den Privaten Sendern zu bewundern.

Genre: Krimi

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