Ein Comedy-Juwel, das den 0815 Familiensitcoms in Sachen Kreativität einiges beibringen kann, kommt nun auch ins deutsche Fernsehen.

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„Better off Ted“ handelt von Veridian Dynamics, einer fiktiven Firma, die für alles verantwortlich ist: militärische Waffen, wissenschaftliche Errungenschaften, unnütze Erfindungen und sogar die Ergebnisse diverser Präsidentschaftswahlen.
Ted Harrington (Jay Harrington) ist einer der führenden Macher und sorgt dafür, dass nicht nur die Forschung für, beispielsweise, Killerkürbisse glatt läuft, sondern auch, dass eventuelle negative Konsequenzen gekonnt vertuscht werden.
Creator Victor Fresco kennt sich aus in Sachen Comedy, hat er doch bereits an diversen ALF-Episoden und der erfolgreichen Comedy „My Name is Earl“geschrieben.
„Better off Ted“ ist herrlich absurd, alle Charakter wissen, dass Veridian Dynamics eine herzlose Maschine ist, die dank Kapitalismus dafür sorgt, dass unsere Welt ein wenig mehr an nutzlosen, kostspieligen oder auch tödlichen Erfindungen gewinnt.
Jay Harrington dürfte hierzulande weniger bekannt sein, ist aber perfekt als Erzähler und Hauptfigur und erinnert charmanterweise an eine leicht parodistische Version von „Mad Men“ Don Draper, zudem kann man „Ally McBeal“ Darstellerin Portia de Rossi als eiskalte Chefin erleben, eine Rolle, die der Blondine nur zu gut steht.
Wie es derzeit im TV-Business so läuft, werden originellen Konzepten kaum Chancen gegeben, so dass nach zwei Staffeln Schluss war. Man kann es fast schon als Anzeichen für Qualität und Originalität ansehen, wenn eine Serie nach zwei Staffeln gestrichen wird, auch wenn es schmerzt, dass man die Crew rund um Ted nicht zu sehr in sein Herz schließen kann.
Für Fans von „Arrested Development“ auf jeden Fall sehenswert, ab dem 19.8. auf Comedy Central um 23:05.

Genre: Comedy

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