Die vielfach ausgezeichnete Kinderserie „Alfred J. Kwak“ erzählt das Leben einer kleinen gelben Ente, die – stets mit einem roten Schal um den Hals – verschiedene Abenteuer erlebt. „Alfred J. Kwak“ spielt in einer Welt, die der unseren sehr ähnelt; allerdings schlüpfen, wie es sich für eine Fabel gehört, Tiere in menschliche Rollen, können also sprechen und handeln.

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Soweit, so unspektakulär. Was „Alfred J. Kwak“ zu einer besonderen Kindersendung macht, sind die Themen, die in der Serie behandelt werden: Apartheid, Demokratie, Nationalsozialismus, Umweltschutz, Tod und Trauer, der Walfang und andere. Alles natürlich kindergerecht aufbereitet – aber eben mit einem aufklärerischen Anspruch.

„Alfred J. Kwak“ wurde als niederländisch-deutsch-japanische Coproduktion von 1989 bis 1991 hergestellt; die Serie umfasst insgesamt 52 Episoden (à 25 Minuten), in denen von der Geburt Alfreds, dem Verlust seiner Familie, seiner Jugend und seinen Abenteuern erzählt wird, bis er schließlich eine Frau findet. Sein bester Freund und ständiger Begleiter ist dabei der Maulwurf Henk, ferner einige andere Freunde, die im Laufe der Geschichte dazukommen. Zum ersten Mal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde die Serie 1990, im ZDF.

Die Figuren basieren auf einer Geschichte des niederländischen Komponisten Herman van Veer; das Lied „Warum bin ich so fröhlich?“ wurde auch über die Serie hinaus sehr populär. Der Vorname des Protagonisten ist übrigens eine Hommage an einen guten Freund van Veers, Alfred Biolek. Die drollige Stimme Alfreds im Deutschen stammt von Linda de Mol.

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