Jack Bauer geht in Rente. In den USA ist die 8. Staffel der beliebten Echtzeitserie „24“ längst gelaufen. Hierzulande beginnt das Finale am 4. Oktober. Wieder gibt es genau einen Tag Zeit, eine globale Katastrophe von der Menschheit abzuwenden.

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Ganze acht Stunden Bruttozeit umfasst die 2001 gestartete Serie um die Anti-Terror-Einheit CTU und ihren besten Mann, Jack Bauer. Hinzu kamen „Redemption“, ein Prequel zur siebten Staffel in Spielfilmlänge, sowie 3 je 10-minütige Online-Prequels zu den Staffeln 4, 5 und 6. Ein Kinofilm ist zudem schon länger im Gespräch und wurde nach Ende der Serie erneut angekündigt.

Hauptmerkmal von „24“ ist seine vergleichsweise revolutionäre Echtzeitstruktur. Inklusive der US-Werbezeiten läuft jede Folge nämlich immer genau eine Stunde – ein Effekt, der bei internationalen Ausstrahlungen selbstverständlich nicht immer genau einzuhalten war. Hinzu kommt die ausgiebige Verwendung des sogenannten Split-Screen-Verfahrens, bei dem der Bildschirm schlicht mehrfach unterteilt wird, um unterschiedliche Handlungsorte gleichzeitig zu zeigen.

Für Kontroversen sorgte der Einsatz von Folter, die Jack Bauer rückhaltlos nutzt, um zu überlebenswichtigen Informationen zu gelangen. Vielfach bekam die Diskussion eine politische Ausrichtung und tendierte dazu, den Machern nicht nur die Befürwortung von Selbstjustiz vorzuwerfen, sondern auch eine gewisse Nähe zu Guantanamo mit sich zu bringen.

Erneut bedrohen auch in Staffel 8 Terroristen den Weltfrieden. In der ersten Folge erhält Jack Bauer am Rande eines Treffens des US-Präsidenten mit dem kamistanischen Staatschef Hinweise zu einem geplanten Anschlag auf letzteren. Doch bevor Bauer nähere Details erfahren kann, wird sein Informant getötet. Und schon tickt die Uhr wieder gnadenlos.

Kabel Eins zeigt die 8. Staffel ab dem 4. Oktober um 22.15 Uhr.

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