Na endlich, die Mysteryserie um eine Stephen King Kurzgeschichte wird endlich auch ins deutsche Fernsehen kommen, für den Herbst ist diese Serie genau das Richtige, zumal die Protagonisten mehr als sympathisch sind.
Als die Agentin Audrey Parker in der Kleinstadt Haven einen merkwürdigen Fall untersucht, findet sie Spuren, nach denen eine Frau, die ihr bis aufs Haar gleicht, zuvor in der Hauptstadt gelebt haben soll. Audrey beschließt, eine Weile in der Stadt zu bleiben und muss schnell fest stellen, dass die Bewohner ein Geheimnis hüten, bzw. viele, kleine, übernatürliche Geheimnisse und Audrey ist eng mit ihnen verwoben. Hilfe bekommt sie glücklicherweise von Nathan, dem Sohn des Sheriffs und - ausgerechnet - dem Kleinganoven Duke. weiterlesen »
Schon seltsam, wie sich die Politik bei der Pro7-Gruppe in den letzten Jahren gewandelt hat. Viele Einkäufe von US-Serien wandern mittlerweile zu Kabel Eins, wo es zwar kein klares Profil gibt, wohl aber genügend offene Sendeplätze, die sich mit interessantem Material belegen lassen - so etwa demnächst mit der Copserie „Blue Bloods“.
Ende der 80er hätte man wenig auf die Karriere von Tom Selleck gesetzt. Nachdem er mit der beliebten Hawaiihemden-Serie „Magnum“ bekannt geworden war, war die Gefahr groß, dass er für alle Zeiten mit dem schnauzbärtigen Privatdetektiv identifiziert würde. Umso mehr muss man sich wundern, wie gut er seine Karriere offenbar in den Griff bekommen hat. In „Blue Bloods“ spielt er aktuell das zweitälteste Mitglied einer New Yorker Polizistenfamilie.
Na endlich, nachdem man sich die Fingernägel wund gebissen hat, kommt das großartige HBO Spektakel endlich im deutschen Pay TV an und darf dort gebührend gefeiert werden.
Die politische Struktur der sieben Königreiche in Westeros ist am Wanken, Intrigen und persönliche Fehden sorgen dafür, dass kein Königsthron lange besetzt wird. Inmitten des Trubels versucht die Stark Familie, ihrer Tugenden treu zu bleiben und sich selbst vor der machtgierigen Königsgemahlin und ihrer Familie zu schützen. Währenddessen versuchen die Kinder des gestürzten Königs südlich des Königreiches durch einen Verbund mit einem kriegerischen Volk von Barbaren ihre Macht zurück zu erlangen. Doch auch im Norden bahnt sich etwas an, denn die dort seit Jahrzehnten bewachte Mauer steht nicht nur aus Aberglaube zwischen dem Königreich und einer tiefen Waldlandschaft… weiterlesen »
Was kann schöner sein, als vor einem Millionenpublikum ausgiebig über einen Kollegen herziehen und dafür auch noch bezahlt werden, zumal der Betroffene anwesend ist und gute Miene zum bösen Spiel machen muss? Das Konzept ist tatsächlich eine TV-Show auf Comedy Central. Nächstes Opfer: Charlie Sheen.
Seit seinem Rauswurf bei „Two and a Half Men“ macht sich Charlie Sheen einen Spaß daraus, mit immer neuen Aktionen im Gespräch zu bleiben. Eine kurzlebige Internet-Show, der gefilmte Diebstahl seines Wohnwagens vom Filmset, eine Live-Tour durch die USA und mit „Anger Management“ demnächst eine neue Sitcom. Doch damit nicht genug.
Comedy-Serien, die ganze acht Staffeln lang durchhalten, sind eher die Ausnahme. Trotzdem hätte kaum jemand damit gerechnet, dass es mit den „Desperate Housewives“ nicht mehr weiter gehen wird. ABC verkündete jetzt offiziell, dass die Serie eingestellt wird. Auf Pro7 hingegen geht es erst mal ab dem 24. August mit der siebten Staffel weiter.
Die Gerüchte waren schon ein paar Tage im Umlauf, doch erst anlässlich der Sommerpresse-Tour der Television Critics Association am 7. August bestätigte ABC-Chef Paul Lee, dass die erfolgreiche Serie um Liebe und Intrigen in der Wisteria Lane nach der achten Staffel eingestellt wird. Über die Gründe schwieg man sich aus.
Es ist bei Pro7 zur echten Unart geworden, teuer eingekaufte US-Serien einfach mitten im Verlauf einer Staffel abzubrechen und erst Monate später fortzusetzen. Was einer ununterbrochenen Ausstrahlung in den Weg kommt, ist die leidige Sommerpause, in der man keine wertvollen Quoten verschenken will. Für „Fringe“ geht die 3. Staffel jetzt am 15. August endlich weiter.
Gar nicht so einfach, nach der Sommerpause wieder bei einer komplexen Serie wie „Fringe“ einzusteigen. Deshalb werden zuvor einfach noch einmal alle bisherigen Folgen wiederholt. Das ist dann allerdings auch wieder zuviel des Guten, als Programmfüller aber ausgesprochen kostengünstig.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass Pro7 erstmals eine Handvoll B-Promis in die Südtiroler Berge schickte. Der Zuschauer konnte den „Sepp des Tages“ wählen oder einfach nur wegschalten. Dass man das fast vergessene Trash-Format jetzt wieder ausgräbt, hat einen Grund, und der heißt Sommerpause.
Offenbar ist man bei Pro7 mittlerweile so abhängig von Stefan Raab und seinen Shows, dass während der Urlaubszeit von König Lustig vor lauter Verzweiflung auf ausgediente Altformate zurückgegriffen werden muss. Dass der Erfolg dabei eher ausbleibt, belegte jüngst die Neuauflage der „Sommermädchen“, die wegen katastrophaler Quoten gekürzt und in den Nachmittag verschoben wurden.
Manchmal, in ganz wenigen Fällen, ist so ein Remake eine gute Idee. So etwa, wenn genau die Elemente, die man am Original geliebt hat, liebevoll bei behalten werden, während moderne Ideen zur Story hinzu fügen.
Thundera, Stadt der Thundercats und Heimat von Thronfolger Lion-O, der mit seinem Ungestüm und seinem Glauben in Technologie sorgenvoll von seinem Vater Claudus beobachtet wird. Nicht alles ist perfekt in Thundera, die Stadt steht im jahrzehntelangen Krieg mit dem Echsenvolk, doch bis auf Lion-O scheint es wenige zu geben, die an eine friedliche Lösung glauben. Als der bösartige Mumm-Ra einen hinterhältigen Angriff plant, der Verrat aus den Reihen der Thundercats mit einschließt, muss sich Lion-O der Verantwortung stellen. weiterlesen »
Eine US-Krimiserie ohne Action und Gewalt, dafür aber mit einer weiblichen Hauptfigur, die kaum dem Schönheitsideal der amerikanischen Westküste entspricht, ist schon ungewöhnlich genug. Dass der Spielort zudem auch noch Botswana ist, macht die Sache umso erstaunlicher. Arte zeigt die vielversprechende Produktion ab dem 4. August.
Sie kann schießen, und zwar perfekt. Doch eine Waffe braucht Privatdetektivin Precious Ramotswe für ihre Fälle nur indirekt, und zwar, um ein Krokodil zu erledigen. Verfolgungsjagden oder Schusswechsel gibt es hingegen nicht in dieser erstaunlich zurückhaltenden und sympathischen Serie aus dem Hause Weinstein (wo bislang z.B. alle Filme von Quentin Tarantino entstanden sind).
Deutschlands erfolgreichster Privatsender will auch in der kommenden Saison wieder alle Mitbewerber weit hinter sich lassen. Am 19. Juli stellte Geschäftsführerin Anke Schäferkordt das neue Programm vor, doch Überraschungen gab es nur wenige. Unter anderem bekommt Oliver Pocher eine neue Show.
Arg konservativ geht es derzeit offenbar bei RTL zu. Man setzt vor allem auf Bewährtes, denn wirklich Ungewohntes oder gar Experimentelles gibt es im Programm der kommenden TV-Saison nicht zu finden. Erfolgsformate wie „DSDS“, „Das Supertalent“, „Let’s Dance“ oder „Wer wird Millionär?“ gehen selbstverständlich in die nächste Runde. Ansonsten gibt es Sport, Spielfilme und ein paar Fiction-Produktionen aus dem eigenen Haus.