Seit wann werden amerikanische Serien als Free-TV-Premieren ausgerechnet auf 3Sat ausgestrahlt? Anscheinend verfolgt man mit „In Treatment“ eine neue Programmpolitik. In jedem Fall erfreulich ist die Tatsache, dass es die ungewöhnliche Produktion um einen Psychoherapeuten hierzulande nun auch für ein breiteres Publikum zu sehen gibt. Die Ausstrahlung der ersten Staffel beginnt am 15. Februar.
Wer die gestellten Realityshow-Sitzungen von Angelika Kallwass für die einzige Möglichkeit hält, Psychologie im TV zu betreiben, kann sich ausgerechnet von Mark Wahlberg eines Besseren belehren lassen. Dem Schauspieler („Departed“) gefiel die israelische Serie „BeTipul“ anscheinend so gut, dass er eine US-Variante ins Leben rief. „In Treatment“ lief in der ersten Staffel mit 43 je halbstündigen Folgen fünf Mal die Woche und fuhr bemerkenswerte Quoten ein.
Neuinterpretationen des Klassikers haben ja schon die wildesten Filme hervor gebracht, vom verrückten Professor mit Jerry Lewis zu Eddie Murphy oder auch einem hervorragenden John Malkovich in einer düsteren Horrorversion. Braucht es da wirklich noch Nachschub?
Die Psychologin Katherine Reimer hat es mit einem ganz besonderen Fall zu tun. Dr. Tom Jackman führte eigentlich ein perfektes Leben, er ist Vater und hat eine bezaubernde Ehefrau, doch merkwürdige Blackouts machen ihm zu schaffen. Katherine erfährt schnell genug, dass es sich dabei nicht um einfache Gedächtnislücken handelt, sondern dass Jackman ein Alter Ego hat, dass nicht natürlich zu sein scheint. weiterlesen »
Die bewegende Geschichte des Holocaust-Überlebenden im warschauer Ghetto, Wladyslaw Szpilman, der vor Beginn des dritten Reichs ein erfolgreicher Pianist war, brachte Adrien Brody 2003 den Oscar als bester Hauptdarsteller ein. Am 24. Januar wird der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film von Roman Polanski auf 3sat gezeigt. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Absolut sehenswert!
Der Pianist, das ist der Ende der 30er Jahre in Polen bekannte, jüdische Musiker Wladyslaw Szpilman. Sieht man ihn anfangs noch gelassen mit seiner Familie über die Bedrohung durch die Nazis scherzen, folgt ziemlich schnell die grausige Realität: Szpilmans Familie wird in das Warschauer Ghetto umgesiedelt, wo sie um das nackte Überleben kämpft. Schonungslos zeugen die düsteren Bilder des Films von der unbeschreiblichen Brutalität und Kaltblütigkeit, mit denen die jüdische Bevölkerug hier schikaniert, ausgehungert und systematisch ums Leben gebracht wird.
So auch die Familie von Wladyslaw Szpilman. Als einziger kann er der Deportation in ein Vernichtungslager entfliehen und schlägt sich fortan alleine durch. Völlig ausgezehrt, krank und am Ende schleppt er sich von Versteck zu Versteck und wird Zeuge des Aufstands gegen die Deutschen im jüdischen Ghetto.
Zufällig trifft er auf Wilm Hosenfeld (gespielt von Thomas Kretschmann), einen deutschen Wehrmachtsoffizier, zu dem ihn, trotz anfänglicher Todesangst, etwas verbindet: Die Liebe zur Schönheit der Musik. weiterlesen »
Die GEZ macht´s möglich: Das Zweite Deutsche Fernsehen trägt mal eben 7 Millionen Euro zusammen, um einen Zweiteiler nach einer Vorlage des Bestellerautors Ken Follett auf den Bildschirm zu bringen. Hauptrolle: Heiner Lauterbach. Ausgestrahlt wird das Ergebnis am 25. und 27. Januar.
Schön, wenn man sich über die Quote keine Sorgen zu machen braucht, um ausführlich hohe Budgets zu verpulvern. So muss man wohl auch beim ZDF gedacht haben, als man sich mal eben die Verfilmungsrechte für ganze 6 Romane von Ken Follett sicherte. Doch mit den Kosten für die Lizenzen ist es natürlich nicht getan, denn die TV-Fassungen der Vorlagen wollen schließlich auch produziert werden.
“Big Brother” ist zu langweilig, “Das Dschungelcamp” zu eklig, was also tun? Wenn es nach RTL geht, sind Kühe und Mistgabeln das Erfolgsrezept.
Das Originalkonzept kommt aus Schweden: 12 Kandidaten werden auf den Bauernhof geschickt, das klingt erstmal ganz nett und bis auf die frühen Weckzeiten nicht gerade abenteuerlich. Aber anstatt moderner Melkmaschinen und schnittigen Mähdreschern müssen sich die Kandidaten auf einem Bauernhof der damaligen Zeit herum kämpfen, fernab von Handys, Tankstellen und Internetcafes müssen sie den Hof auf Trab halten, Aufgaben erledigen und mit ihren Kollegen klar kommen. Und wie man es gewohnt ist, fliegt natürlich in regelmässigen Abständen jemand heraus, damit am Ende einer als Gewinner davon geht. weiterlesen »
Für eine neue Positionierung am Wochenende setzt RTL II auf zwei Serien mit übernatürlichen Handlungselementen. „Journeyman“ dreht sich um Zeitreisen und „The Listener“ um einen Gedankenleser. Das Doppel-Feature läuft ab dem 16. Januar jeweils um 16.15 Uhr.
Wenn es eine eingekaufte Serie in Deutschland nicht ins Abendprogramm schafft, kann man in der Regel davon ausgehen, dass der Erfolg im Ursprungsland nicht sonderlich groß gewesen ist. Im neuen Samstagnachmittag von RTL II finden sich jetzt aktuell wieder zwei solcher Fälle. „The Listener – Der Gedankenleser“ wurde von NBC aufgrund geringer Zuschauerzahlen vorzeitig aus dem Programm genommen, und „Journeyman – Der Zeitspringer“ schaffte es nicht in die zweite Staffel.
Serien für Mädchen kommen selten ohne männliche Hauptdarsteller aus, obwohl es doch eigentlich um Mädchen gehen sollte. Das britische Comedy-Drama macht da nicht mit und präsentiert sich frech und realistisch.
Kim (Olivia Hallinan) ist frustriert - frisch umgezogen fällt die Ehe ihrer Eltern in sich zusammen, ihr jüngerer Bruder entwickelt sich mehr und mehr zu einem Sonderling und wirkliche Freunde hat sie auch noch nicht gefunden. Glücklicherweise gibt es ja Sugar (Lenora Crichlow), ihre neue beste Freundin, die ihr die schmutzigen aber auch spaßigen Seiten des Teenagerlebens zeigt, etwa, wie man kostenlose Drinks erhält und mit Jungs flirtet. Dass Kim jedoch gar nichts von Jungs wissen will und eigentlich nur Augen für Sugar hat, bekommt die egozentrische Draufgängerin nicht mit, stattdessen bringt sie Kim in mehr und mehr Schwierigkeiten…
Die britische Teenieserie wurde nach der Buchreihe von Julie Burchill gedreht und war ein voller Erfolg. Besonders die Mischung aus Comedy und Drama funktioniert, da niemand wie ein Supermodel aussieht und reiche Eltern hat, so dass Kim’s und Sugar’s Probleme tatsächlich mit der Realität der meisten Teenager übereinstimmen. Auch der leichte und ehrliche Umgang mit Kims Homosexualität, sowie die Probleme ihrer Eltern in deren Beziehung zeigen einen guten Einblick in ganz normale Familien.
Zugegeben, besonders zum Anfang ist die Serie ein wenig albern und kann sich dem auch nicht komplett entsagen, aber so schnell wie man süchtig nach Kim und Sugar wird, so schnell lassen sich die überzogenen Momente ignorieren, denn im Gross ist “Sugar Rush” eine Teenieserie mit Inhalt und Realismus und dabei genügend Spaß und Augenzwinkern.
Die Serie läuft ab dem 25.1.2020 auf TIMM, Montags ab 20:15 oder in der Wiederholung am Dienstag um 22:15.
Genre: Teendrama, Comedy, Britisch
Im Januar 2010 startet auf RTL die neue Krimi-Serie „Countdown- die Jagd beginnt“. Actionreich und spannend werden fiktive Kriminalfälle nicht bloß erzählt, denn der Zuschauer erfährt durch Flashbacks immer nur Puzzleteile der Geschichte, so dass sich die ganze Story erst im Laufe der Zeit zu einem einheitlichen Bild zusammen setzt.
Im Zentrum von Countdown steht eine Spezialeinheit des LKA, die immer dann zum Einsatz gerufen wird, wenn es brenzlig wird. Die Hauptrolle Jan Brenner, gespielt von Sebastian Ströbel, ist der unangepasste, temperamentvolle Leiter der Spezialeinheit. weiterlesen »
Zeitreisen, unterirdische Labore und unsichtbare Monster sind nur drei von den zahllosen Handlungselementen, die das Episodengeflecht von „Lost“ zu immer neuen mysteriösen Kapriolen antreiben. In den USA wollte nicht einmal der Präsident mit seiner traditionellen Kongressrede dem Beginn der finalen Staffel im Weg stehen. Staffel 5 beginnt hierzulande am 21. Januar auf Kabel 1.
Wer glaubte, die Ausgangsidee würde nicht sonderlich viel Stoff für einen langanhaltenden Serienerfolg hergeben, musste sich rasch eines Besseren belehren lassen. Als 2004 ein Passagierflugzeug irgendwo im Pazifik abstürzt und 48 Überlebende auf einer (zunächst offenbar) unbewohnten Insel auf Rettung hoffen, flackerte nicht nur eine der furiosesten Eröffnungssequenzen einer TV-Serie über die US-Bildschirme, sondern zugleich war dies auch der Auftakt einer beispiellosen Erfolgsgeschichte.
Für Fans von Anime gibt es wieder eine neue Serie, in der es um Karten, Transformationen und Helden geht. Das alles jedoch ohne Animation, so dass man unweigerlich an die “Power Rangers” erinnert wird.
Als Kit Taylor nach seinem verschwundenen Vater sucht, findet er ein mysteriöses Kartenspiel, dessen Benutzung ihn in den Dragon Knight (Drachenritter) verwandelt und ihm ungeahnte Kräfte und Waffen verleiht. Zusammen mit seinen Freunden versucht er nun, den Böewicht General Xaviax zur Strecke zu bringen, denn der scheint irgendetwas mit dem Verschwinden seines Vaters zu tun zu haben. weiterlesen »