Na gut, Robin Hood hat es nie wirklich gegeben, beziehungsweise, es hat ihn gegeben, aber er hat eher von den Reichen gestohlen und es für sich behalten, aber das idealistische Bild macht sich dennoch gut in einer modernen US-Serie.
Nathan Ford (Timothy Huton) und sein Team sind professionelle Con-Artists, die mit elaborierten Tricks Aufträge für reiche Klienten erledigen, um sie noch reicher zu machen. Als sie hinter die korrupten Machenschaften eines ihrer Klienten kommen, drehen sie den Spieß um und erleichtern ihn um einige Dollar, die sie dann auch noch für gute Zwecke einsetzen. Euphorisiert von diesem Erfolg entscheiden sie sich, ganz nach Robin Hood, weiter zu machen und Gutes für die Welt zu tun. weiterlesen »
Im unüberschaubaren Angebot der Casting- und Countdown-Shows sticht „Scream Queens“ als echte Überraschung heraus. Nicht, dass am Ende wirklich die große Karriere locken würde, aber der Unterhaltungswert generiert sich zumindest nicht daraus, sich über die Teilnehmer lustig zu machen. Der Gewinnerin lockt auch in der zweiten Staffel erneut eine (wenn auch kleine) Rolle im nächsten Beitrag der „SAW“-Reihe.
Die Idee, eine Casting-Show als Vermarktungstool für einen Film zu installieren, hat durchaus ihren Reiz und guten Sinn. Bully Herbig hat derartiges auf hiesigem Boden bereits einmal für seinen Wicki-Film versucht, doch interessiert hat das praktisch niemanden. Das Problem: Wenn das Format selber keinen eigenständigen Unterhaltungswert hat, will es auch niemand sehen.
Science Fictions Fans dürften diese Art Show gleichzeitig spannend und gruselig finden, denn so manch düstere Zukunftsversion über die Entertainment Industrie findet hier seine glorreichen Anfänge.
Neun Klatschblatt-Promis, Acht Quadratmeter und zehn Tage, so setzt sich die Rechnung dieser mehr als merkwürdigen Spielshow zusammen. Ohne Uhr, Kommunikationsmöglichkeiten und nur einer weiblichen Computerstimme namens “Alice” als Zugang zur Außenwelt sollen die Kandidaten Konzentrations-, Ausdauer- und Sportaufgaben lösen, das alles natürlich ständig unter der Bewachung der Kameras. weiterlesen »
Ganz schön erstaunlich, was sich Serienautoren so alles einfallen lassen, um ihren Zuschauern neue und unverbrauchte Settings zu bieten. In der äußerst erfolgreichen US-Soap „Huge“ etwa treffen typische Teenager-Probleme auf amerikanischen Schönheitswahn – denn sie Serie spielt in einem Weightloss-Camp.
Als ob die Zahl der Beauty-Shows nicht schon ausreichen würde. „Extreme Makeover“, „The Swan“ oder gar „I want a Famous Face“ haben eine ganze Weile mit einem ziemlich verkorksten Selbstbewußtsein der jeweiligen Kandidaten gutes Geld verdient. Hässliche Entlein in atemberaubende Schwäne verwandeln zu können, ist das Grundversprechen aller Formate dieser Art. Von der Fettabsaugung bis zur Brustvergrößerung ist die ganze Palette dabei.
Manchmal sind es nicht die Fernsehkritiken, nach denen sich die Zuschauer richten, sondern umgekehrt. Nach Verissen zu Beginn der ersten Staffel hat die zweite Staffel des Teenie-Dramas sehr viel Lob eingeheimst, was sicherlich auch an dem großen Erfolg der Serie lag.
Während des Musikcamps in den Ferien hat Amy nicht nur ihre Jungfräulichkeit verloren, sondern auch ein Baby hinzu gewonnen. Amy ist schwanger und das mit gerade mal 15 Jahren. Während sie versucht, ihren Eltern die schlechte Nachricht zu übermitteln und sich in der Schule nichts davon anmerken zu lassen, bleibt außerdem die Frage, ob sie zusammen mit dem Vater überhaupt in der Lage ist, das Kind zu behalten. Aber nicht nur Amy hat Probleme, auch ihr Umfeld versagt kläglich, den amerikanischen Traum zu leben. weiterlesen »
Im Kino sorgen gewöhnliche Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zu Superhelden mutieren, anhaltend für reich gefüllte Kassen. Eine neue US-Serie macht sich das Erfolgsrezept zueigen und garniert es mit einer guten Portion amerikanischer Werte: „No Ordinary Family“ startet im Herbst auf ABC.
Ganz schön gewagt, nach dem schmerzhaften Quotenverlust, der „Heroes“ vom Bildschirm verbannte, eine neue Serie ins Leben zu rufen, die mit einem ähnlichen Grundgedanken operiert. In „No Ordinary Family“ entdecken die Mitglieder einer amerikanischen Durchschnittsfamilie nach einem Flugzeugabsturz plötzlich seltsame Fähigkeiten an sich. In der Hauptrolle: Michael Chiklis („The Shield“).
Während der Frauensender Sixx vor allem auf US-Importe in Serienformaten lockt und damit eine interessante Alternative zu den anderen Sendern, bleibt der Männersender DMAX stur bei Reality-Dokus und lässt damit fragen, ob das wirklich das Traumprogramm für jeden Mann ist.
Indianapolis hat in den letzten Jahren einen erheblichen Anstieg der Kriminalitätsrate erlebt, was für Touristen kaum spürbar ist, da sich die Verbrechen vorwiegend auf die Außenbezirke verlagert haben.
Kein Wunder also, dass das IMPD (Indianapolis Metropolitan Police Department) genügend zu tun hat.
“Das Gesetz der Straße” (”The Shift” im Originaltitel) verfolgt die Arbeit der besten Ermittler, die Verdächtige fest nehmen, verhören und die Täter schlussendlich hinter Gitter bringen. weiterlesen »
Inzwischen mögen sich manche TV-Promis schon als irrelevant begreifen, wenn ihnen das Team der Pro7-Comedy „Switch Reloaded“ keine Parodie widmet. Andere hingegen machen einfach gute Miene zum bösen Spiel. Gelegenheit dazu gibt es ab dem 20.7. wieder mit einer neuen Staffel. Eine Woche zuvor werden einige der imitierten Stars und Sternchen ins Dschungelcamp geschickt.
Peter Klöppel, Stefan Raab, Heidi Klum – wer im deutschen Fernsehen einen Namen hat, muss es sich mittlerweile gefallen lassen, vom brillanten Parodistenteam um Michael Kessler, Martina Hill, Bernhard Hoecker und deren Kollegen vorgeführt zu werden. Manche Imitate wirken dabei manchmal echter als ihre Vorbilder.
Für die Generation von “Friends”-Fans war es schon ein starker Entzug nach dem Serienende, da man tatsächlich bis auf Jennifer Aniston kaum einen Schauspieler in anderen Formaten wieder traf. Doch zumindest Courtney Cox ruht sich ungern auf ihren Lorbeeren aus.
Jules Cobb ist seit Kurzem getrennt und frustriert - als Mittvierzigerin mit Kindern im Teenager-Alter ist der Singlemarkt ein hartes Brot. Ihr nichtsnutziger Ex macht ihr das Leben auch nicht einfach und Teenager sind eben auch Teenager und damit alles andere als pflegeleicht. Wenigstens im Job läuft alles gut und eigentlich kann sich Jules auch nicht über ihr doch recht aufregendes Liebesleben beschweren. Schwierig ist es eben immer, wenn man seine 20er nachholen will… weiterlesen »
Wer bei diesem Titel auch nur irgendetwas erwartet, dass sich über dem Niveau kleiner Jungs aufhält, hat selbst Schuld. Alle anderen können sich auf relativ sinnfreie Unterhaltung freuen.

Männer und Wettbewerbe - so ungern man sie alle über einen Kamm scheren möchte, immer mal wieder muss man doch zu dem Schluss kommen, dass die Mehrheit der XY-Chromosomen dazu auffordern, sich mit der eigenen Zunft zu messen, egal in welchen abstrusen Disziplinen.
Die neue Spielshow auf Pro7 sucht die coolsten Typen, die in allerlei Aufgaben beweisen, dass sie echte Männer sind.
Das können sie beispielsweise beim Arie-Singen ohne Gesangstalent oder beim “Ali G - Cheerleadern”. Die Zeiten, in denen ein echter Mann durch Courage, Respekt vor anderen und Intelligenz bestimmt wurde, werden einfach mal ignoriert, um den Kandidaten möglichst erniedrigende Aufgaben zu stellen, die wohl eher beweisen, wie krampfhaft sie nach der Anerkennung anderer ringen. weiterlesen »