Baseball ist der Fussball Amerikas – sozusagen. Nicht selten wird der US-Nationalsport zum Dreh- und Angelpunkt von Filmen, die ihren Weg nie in deutsche Kinos finden, denn hierzulande kann kaum jemand die Begeisterung teilen. Keine Ausnahme ist da der Trickfilm „Yankee Irving“ von Superman-Darsteller Christopher Reeve. Für Kinder ist die nette Geschichte aber dennoch sehenswert.

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Christopher Reeve gehörte bis zu seinem Tod im Jahr 2004 zu den am meisten bewunderten Darstellern in Hollywood – und das nicht wegen seiner Leistungen auf der Leinwand. Der nach einem Reitunfall querschnittsgelähmte Schauspieler hatte nie aufgegeben, um seine Genesung zu kämpfen und scheute sich auch nicht, die Anstrengungen, die er auf sich nahm, öffentlich zu zeigen. Reeve wurde zum Synonym für ungebremsten Überlebenswillen und sah seine Aufgabe darin, den Menschen durch sein Beispiel Mut zu machen.

In diesem Zusammenhang ist wohl auch seine Begeisterung für „Yankee Irving (OT: Everyone´s Hero)“ zu verstehen. Die kleine Geschichte um einen Jungen, der sich allen Widrigkeiten zum Trotz nicht unterkriegen lässt, gehörte lange Zeit zu seinen Lieblingsprojekten. Die Fertigstellung des Animationsabenteuers erlebte Reeve jedoch leider nicht mehr.

Der Film erzählt von einem fiktiven Ereignis während der 1932er Baseball-Saison. Starspieler Babe Ruth wird sein Schläger Darlin gestohlen, und der zehnjährige Yankee Irving macht sich auf eine abenteuerliche Reise, um seinem Idol rechtzeitig zum Finale den wichtigen Glücksbringer zurückzuholen. Darlin (im Original gesprochen von Whoopie Goldberg) entpuppt sich schnell als sprechendes Wunderwerk, und auch ihr Gegenspieler, ein Ball selbstverständlich, plappert munter vor sich hin. Immer auf den Fersen des heldenhaften Jungen ist Lefty Maginnis, ein Pitcher der gegnerischen Mannschaft, der großes Interesse daran hat, dass Babe Ruth seinen Schläger nicht zurück erhält, um im Finale zu versagen.

KiKa zeigt das lustige Animationsabenteuer um sprechende Baseballschläger und den Mut eines kleinen Jungen am 13. November um 19.25 Uhr.

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