Die Grundidee ist ebenso faszinierend wie irrsinnig: Was wäre, wenn sich sämtliche Serienkiller Amerikas durch die Einwirkung eines charismatischen Führers zusammenschließen und fortan systematisch und gemeinsam töten? Die Antwort liefert „The Following“, eine neue Serie, die am 21. Januar in den USA startet. In der Hauptrolle: Kevin Bacon.

Hier kündigt sich möglicherweise ein echter Hype an: Schon drei Monate vor dem TV-Start sorgt der produzierende Sender Fox dafür, dass „The Following“ einigen Wind macht. Der Pilotfilm war bei der Presse bereits ausgesprochen gut angekommen, und seit Oktober lassen raffinierte Teaser-Poster die Spannung steigen.

Die Plakate zeigen Portraits von Personen auf deren Gesicht und Oberkörper schlagzeilengroße Buchstaben seltsame Botschaften wie „Even Serial Killers have friends“ geschrieben sind. Einer der ersten Trailer intensiviert die Wirkung noch, indem er den Effekt in Bewegtbildern wiederholt.

Im Zentrum der vielversprechenden Geschichte steht ein Ermittler, der miterleben muss, wie ein Serienkiller, den er Jahre zuvor dingfest gemacht hat, nicht nur dem Gefängnis entkommt, sondern offenbar auch aus der Haft heraus eine ganze Gefolgschaftsarmee rekrutiert hat, die nun in seinem Namen mordet.

Erdacht hat die Serie Kevin Williamson, der im TV unter anderem für „Vampire Diaries“ verantwortlich zeichnet und im Kino seine größten Erfolge mit der „Scream“-Reihe feierte. Ausführender Produzent ist der mit „Dexter“ bereits Serienkiller-erfahrene Marcos Siega. Mit Kevin Bacon und James Purefoy („Rom“) gibt es zudem zwei prominente Hauptdarsteller.

So ganz neu ist die Idee eines Killers mit ausführender Gefolgschaft übrigens nicht. Bereits in der Erfolgsserie „The Mentalist“ wurde dieses Prinzip ab der vierten Staffel zum mittragenden Handlungselement.

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