In Filmen und anderen Serien sind sie die komischen Sidekicks, die Sandsäcke des Schicksals und die ewigen Verlierer, die man gerne auslachen darf. Jetzt haben die Nerds endlich ihre eigene Serie.

Man darf skeptisch sein, wenn man von Konzept hört: Vier Nerd-Freunde (Sheldon, Leonard, Howard und Rajesh) müssen ihr Leben ein wenig umstellen, wenn neben Sheldons und Leonards WG eine junge hübsche Dame (Penny) einzieht, die Leonards Herz sofort im Sturm erobert.
Keine Sorge, es geht nicht darum, aus charmanten aber sozial ungelenken Nerds heiße, sportliche Typen zu machen, stattdessen nähern sich Penny und Leonard langsam aneinander an und lernen so voneinander die verschiedenen Macken kennen. Die eventuelle (?) Romanze zwischen den Beiden ist aber bei Weitem nicht der Hauptfokus der Serie. Stattdessen erleben wir die vier Physiker in ihrem Alltag, ihren Gesprächen und ihren Problemen (Sheldon als penibler Perfektionist übertrifft sogar Monk um Längen). Das ist nicht nur zum Schreien komisch, sondern tritt auch nicht auf die Füße von Comicsammlern, Science Fiction Fans und Hochintelligenten, sondern gibt stattdessen einen zugegebenen überzogenen Einblick in eine Lebenswelt, die von der Allgemeinheit oftmals belacht und verspottet wird.
Zudem haben wir es hier auch endlich einmal mit einer witzigen Frauenrolle zu tun, denn Penny (Kaley Cuoco) ist nicht nur die hübsche Kellnerin, die lieber Schauspielerin wäre, sondern kann genauso albern wie ihre männlichen Kollegen sein.
Leonard (Johnny Galecki) dürfte man übrigens aus „Roseanne“ kennen und Fans dürfen sich auf einen Gastauftritt von Sara Gilbert (Darleen in Roseanne) freuen, der quasi alle Jungs in die Tasche steckt.
Ab dem 11.7. läuft der Spaß jeden Samstag ab 14:40 – einschalten lohnt sich so sehr wie die Sammleredition der Original Star Wars Figuren.

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