Der Aufwand, der in den USA mittlerweile für die Produktion von TV-Serien betrieben wird, kann sich problemlos mit großen Blockbustern messen. Ganze 4 Millionen Dollar sollen angeblich in jede Folge von „Terra Nova“ fließen, zusätzliche 16 Millionen kostete der Pilotfilm. Ein erster Trailer zeigt, dass jeder Cent auch tatsächlich zu sehen ist.

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Mit „Falling Skies“ und „Terra Nova“ bringt Steven Spielberg dieses Jahr als Produzent gleich zwei aufwendige Science-Fiction-Serien auf den Markt. Geld spielt dabei keine Rolle, denn die Konzepte scheinen bombensicher. Außerirdische auf der einen, Dinosaurier auf der anderen Seite – was soll da schon schief gehen?

Dabei erinnert „Terra Nova“ zunächst ein Stück weit an „Primeval“, denn in beiden Serien geht es um Zeitlöcher, die eine Begegnung mit prähistorischen Säugetieren nach sich ziehen. Der Handlungsüberbau von Spielbergs Serie ist allerdings weitaus ambitionierter und in gewissem Sinne auch vollkommen größenwahnsinnig.

Im Jahr 2149 ist die Menschheit am Ende. Tier- und Pflanzenwelt sterben zunehmend aus, und die Erdoberfläche biegt sich fast unter völliger Überbevölkerung. Nur ein Zeitloch kann vielleicht noch die Rettung bringen. Wissenschaftler haben eine Möglichkeit entdeckt, Menschen in prähistorische Zeiten zurückzuschicken. Dort sollen ausgewählte Teams neu anfangen und die Zukunft retten.

Was da arg konstruiert und übertrieben klingt, bietet reichlich Potential für langanhaltende Spannungsbögen und jede Menge Spezialeffekte. Im Zentrum steht die Familie Shannon, die sich den Zeitreisenden anschließt und eine neue Zivilisation gründen soll. Doch selbst unter denen, die an der Errettung der Menschheit mitarbeiten sollen, gibt es manchen mit Eigeninteressen, und so sind Dinosaurier und andere Urzeitwesen nicht die einzigen Gefahren, mit denen sich die Familie auseinandersetzen muss.

„Terra Nova“ startet in dem USA im Herbst. Wann die Serie nach Deutschland kommt, ist bislang nicht bekannt.

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