Wörtlich nehmen sollte man den Titel dieser abendfüllenden Dokumentation von Spiegel-TV lieber nicht. Die Auswüchse der Schönheitsindustrie haben mittlerweile ein Maß erreicht, das eine ganze Industrie am Leben erhält. Wie sich die Geschichte des Körperkultes entwickelt hat, und was heute zum operativen Standard gehört, beleuchtet Vox am 17. April ab 20.15 Uhr.
Gerade erst startete Pop-Sternchen Jessica Simpson in den USA ihre Reality-Soap „The Price of Beauty“, bei der sie um die Welt reist, um den Ausuferungen des Schönheitswahns unterschiedlicher Kulturen auf den Grund zu gehen. Erfolgreich verfolgte mit „Nip/Tuck“ 6 Staffeln lang eine Serie das Schaffen zweier (fiktiver) Schönheitschirurgen, und kaum eine Folge von „Taff“ kommt ohne Nasen- oder Brust-OP aus. Das Thema hat also offenbar seinen medialen Reiz. Ganze 225 Minuten lang widmet sich die Doku „Schöner geht immer“ deshalb unterschiedlichen Formen der Beauty-Industrie.
‘Ab ins Beet!’ ist nicht nur eine Garten-Soap auf VOX, sondern auch Comedy. Jeder, der sich dieses TV-Erlebnis mal angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass die Hobbygärtner schon zu Kultfiguren aufgestiegen sind. Es gibt nicht eine Folge, wo sich kein Mini-Drama ereignet.
Die Serie ‘Ab ins Beet!’ strotzt vor ‘alltäglichen’ Gärtner-Problemen und Kleinkriegen am Nachbarzaun, angefangen mit dem Pärchen Eva und Claus, die sich mit dem Kleingärtnerverein anlegen, bis hin zum Schlagersänger Markus, der mit seiner Fertigsauna im Garten kämpft. weiterlesen »
Zur Hauptkritik an Oliver Hirschbiegels Kriegsdramas „Der Untergang“ gehörte die Darstellung Hitlers durch Bruno Ganz. Zu sehr nähere sich der Film dem Diktator als Mensch an – und dies gilt weitestgehend immer noch als Tabu. Dabei sehen manche Historiker gerade hier die Möglichkeit, wichtigen Aufschluss über Ideologie und Gräueltaten des Dritten Reichs zu bekommen. Eine neue, rund 4-stündige Dokumentation von Michael Kloft geht genau diesen Weg. Vox zeigt die spannende Produktion am 27. März ab 20.15 Uhr.
Von einer Art „Hitler-Besessenheit“ der Deutschen sprach Filmkritiker Georg Seeßlen vor einer Weile, als er sich mit Quentin Tarantinos Nazi-Klamauk „Inglourious Basterds“ auseinander setzte. Mit eben dieser mache der Film des Kultregisseurs endlich Schluss, indem er den Diktator einfach von einem Maschinengewehr durchlöchern lasse und keinen letzten Blick auf die Leiche erlaube. Dass eine wissenschaftliche Annäherung da wahrscheinlich doch eher in der Lage ist, Seriöses zu leisten, belegt jetzt eine umfangreiche Dokumentation unter dem Titel „Hitler privat“.
Die beliebte Heimwerkersendung Wohnen nach Wusch auf Vox kommt gut an bei den Zuschauern und lässt so manche öde Hütte im neuen, raffinierten Look erstrahlen. Das spritzige Moderatorenpärchen Enie und Mark hilft dabei tatkräftig mit, die eigenen vier Wände oder auch gleich das ganze Haus zu renovieren und einzurichten.
Rosa Haare und ein gutes Händchen für innovative Designs hat Enie van de Meiklokjes als gelernte Dekorateurin, eher brachial, aber stets charmant geht dafür ihr Kollege und Maurermeister Mark Kühler vor wenn es darum geht, Wohnideen umzusetzen. Die Idee der Sendung ist simpel. Vox ist stets auf der Suche nach Menschen, die ihr Haus oder ihre Wohnung renovieren wollen, es aber aus verschiedenen Gründen nicht alleine bewerkstelligen können. Dafür, dass ein Filmteam die kompletten Umbaumaßnahmen begleitet, übernimmt der Sender fast alle Kosten.
Ist erst einmal das passende Objekt gefunden, folgt die Sendung einem bestimmten Schema. Zunächst werden die Bewohner in den Urlaub geschickt, denn das Umbauprojekt ist als Überraschung geplant. Danach rücken Enie, Mark und die fünfköpfige Handwerkercrew ein und verursachen meisten jede Menge Dreck, denn wo hehobelt wird, da fallen bekanntlich Späne. Alte Möbel werden entsorgt, Wände eingerissen, ja ganze Raumaufteilungen werden neu definiert bevor Enies Kreativität walten kann und Mark ihr bei der technischen Umsetzung hilft.
Während auf RTL Oliver Geissen den unvermeidlichen Reality-Formaten Platz macht, hebt man beim Partnersender Vox ein neues tägliches Talk-Format aus der Wiege. In „Frauenzimmer – Der etwas andere Talk“ laden ab dem 26.10. sieben prominente Gastgeberinnen zum Gespräch. Das Themenspektrum des durchweg weiblichen Ensembles ist dabei angeblich auch für Männer interessant.
Das Konzept ist kein neues, sondern – wie so oft – lediglich die hiesige Fassung eines anderweitig bereits bewährten Erfolgsformates. „Loose Women“ heißt es in England und „The View“ in den USA. Mehrfach preisgekrönt, gehört zum Moderatorenteam der amerikanischen Fassung unter anderen die Schauspielerin Whoopie Goldberg. Ganz so prominent geht es in der deutschen Adaption jedoch nicht zu.
In der Kanzlei „Crane, Pool und Schmidt“ geht es allzeit schräg zu. In den USA ist die beliebte Serie um eine Handvoll Anwälte am Rande des Wahnsinns mittlerweile ausgelaufen. Die deutschen Fans hingegen dürfen sich noch auf zwei bisher ungezeigte Staffeln freuen: Ab dem 5. Oktober wird bei VOX jeden Montag um 22.55 Uhr wieder jede Menge absurde Paragraphenreiterei betrieben.

Rechtsvertreter mit jeder Menge Persönlichkeitsstörungen waren schon immer das Lieblingsthema des Fernsehmachers und promovierten Juristen David E. Kelley. Seit „Picket Fences“, „Ally McBeal“ und schließlich „Boston Legal“ gehören skurrile Anwälte und Richter zu seinem Stammpersonal. Den Schauspielern schrieb er damit immer wieder echte Paraderollen auf den Leib, und im Fall von William Shatner gelang es sogar, den allgegenwärtigen Captain Kirk glatt vergessen zu machen – so perfekt passten die Rolle des einstigen Staranwalts Denny Crane und sein Darsteller zusammen.
Nachdem die zahlreichen CSI-Ableger manchmal vermuten lassen, mit Spurensicherung, Ballistik und Gentechnik ließe sich im Grunde bereits jeder Mord aufklären, kommt die psychologisch ausgerichtete US-Serie „Lie to Me“ wie ein echter Alternativansatz daher. Umso ungewöhnlicher ist auch die Besetzung: Die Hauptrolle spielt Tim Roth.
VOX hat in der vergangenen Saison einiges an Material eingekauft, das nun nach und nach auf den Zuschauer losgelassen wird. Weiterhin sind es aber vor allem Crime-Shows, die aus den USA herüberschwappen und beim Kölner Sender einen passenden Abnehmer finden. Neben der durchweg sonnig angelegten Privatermittlerserie „Burn Notice“ geht „Lie to Me“ einen eher ungewöhnlichen Weg.
Das kennt selbst James Bond: Mitten in einem gefährlichen Einsatz wird einem die Lizenz entzogen, und man kann selber zusehen, wie man klar kommt. So geschieht es Undercover-Agent Michael Westen in der erfolgreichen Crime-Serie „Burn Notice“ des amerikanischen Kabelsenders USA Network. Ab Herbst zeigt VOX die erste von bisher drei Staffeln.
Warum der gewiefte FBI-Ermittler plötzlich zur persona non grata wird, ist die große Frage, die als Handlungsbogen mehr als eine ganze Staffel lang diese nicht immer ganz ernst gemeinten Serie vorantreibt. Westen (Jeffrey Donovan) macht aus der Not eine Tugend und arbeitet fortan auf eigene Faust. Und weil er Miami nicht verlassen darf, ist zumindest immer für sonniges Wetter gesorgt.
Wer ernsthaft daran zweifelt, dass es zur Zeit nur zwei Sendeformate im deutschen Fernsehen gibt, die so gut funktionieren, dass man sie auch mit vorgehaltener Waffe nicht aus dem Programm vertreiben könnte, hat sich vermutlich die letzten Jahre eine echte TV-Abstinenz verordnet. Wo gerade nicht gecastet wird, da wird garantiert gekocht – und eben umgekehrt. Beim Kölner Sender VOX gibt es nun demnächst gar das beste beider Welten im Verbund.
Unter dem arg uninspirierten Titel „Kochchampion“ (nicht zu verwechseln mit der „Kocharena“) treten ab dem 4. Mai an fünf Tagen jeweils um 18.30 Uhr insgesamt 120 Amateurköche gegeneinander an. Zu gewinnen gibt es am Ende vergleichsweise magere 10.00 Euro und ein 14tägiges Kochtraining im Münchener Edelrestaurant „Tantris“ – eine Ausgangslage, über die ein Raab- und Jauch-erprobtes Publikum im Grunde nur müde lächeln kann.
Nach den Auswanderer kamen nun die Rückwanderer auf die Mattscheibe. Die Senderchefs von VOX sind ja auch nicht blöde und wussten, wie sie den Zuschauer vor die Kiste locken würden.
Nachdem sich schon über 2 Jahre die Serien der Auswanderer als Erfolgsformat rausstellten, gibt es das Ganze nun andersrum.
In 12 neuen Folgen werden einzelne Personen und komplette Familien bei einer Auswanderung nach Deutschland mit einem Kamerateam begleitet. Der Fokus der Sendung wird Spanien liegen und die Geschichte von Deutschen erzählen, die das Land verlassen und zurück in die Heimat Deutschland kommen.
So verließ Familie Kessler nach 17 Jahren die Kanaren und trat ihren Rückweg nach Deutschland, in den bayrischen Wald, an.
Familienvater Markus Kessler arbeitete auf Teneriffa als Koch und seine Frau war bis vor 4 Monaten ebenfalls als Köchin angestellt. Ihre 14 Jährige Tochter Marie ist noch Schülerin und besuchte bis jetzt nur spanische Schulen. Auch sie wird mit der Rückwanderung ihre Probleme gehabt haben. Von Spanien in den bayrischen Wald ist ja doch eine ganz ordentliche Umstellung.
Aber das Aus für das Leben eines Traumes in Spanien kam schleichend. Das eigene Restaurant lief anfangs gut, schrieb schwarze Zahlen, bis Familie Kessler es aus wirtschaftlichen Gründen schließen musste.
Vater Markus Kessler arbeitete zwar weiterhin als Koch - während Mutter Kessler keine neue Anstellung fand -dennoch möchte die Familie zurück nach Deutschland. Gründe für die Rückwanderung nach Deutschland zurück zu gehen, haben sie viele gehabt.
Der Meinung Familie Kesslers nach, sind es die besseren Löhne in Deutschland, die Arbeitsmoral sei eine andere und vor allem die Menschen, seien das, was sie in 17 Jahren leben und arbeiten in Spanien vermisst haben. Freunde hatten sie in Teneriffa nicht gefunden.
Ich bin sehr gespannt, was uns VOX da noch zeigen wird, welche interessant, lustigen oder auch traurigen Geschichten mit den Rückwanderern in unsere Wohnzimmer flimmern wird.