Wenn plötzlich und unerwartet ein Mammut mitten auf der Autobahn auftaucht, muss einen das nicht wundern, denn die urzeitliche Kreatur ist einfach nur durch ein Zeitlich gerutscht. So jedenfalls erklärt es sich in der Logik der britischen SciFi-Serie „Primeval“. Neue Folgen gibt es im April auf Pro7.
Eine Weile lang sah es so aus, als würde es keine 4. Staffel der an Special Effects reichen Dino-, Action- und Mystery-Serie mehr geben. Das britische Network ITV scheute die hohen Produktionskosten und verkündete Mitte 2009 die Absetzung. Neue Investoren, darunter Pro7, sorgten jedoch dafür, dass die Lage schon kurz darauf wieder anders aussah und zwei weitere Staffeln von „Primeval“ in Produktion gehen konnten.
Serien über unermesslich reiche amerikanische Familien wie „Dallas“, „Dynasty“ oder auch „Falcon Crest“ üben im Allgemeinen immer noch einer gewissen Reiz aus. Dass es „Dirty Sexy Money“ lediglich auf 2 Staffeln brachte, muss hingegen eher wundern. Ab dem 24. März zeigt ZDFneo die ABC-Produktion als Free-TV-Premiere.
Dass Geld den Charakter verdirbt, war von jeher die zentrale Binsenweisheit hinter der Figur des J. R. Ewing. Demnächst gibt es den missratenen Sohn des Familienclans wieder auf dem Bildschirm zu sehen, denn „Dallas“, die legendäre Erfolgsserie aus den 80ern, wird fortgesetzt. Ob das funktioniert, wird sich zu zeigen haben. Die ähnlich gelagerte Produktion „Dirty Sexy Money“ hielt jedenfalls nicht lange durch.
Da kauft Sat1 mal eine vielversprechende US-Serie und verbannt sie gleich auf einen viel zu späten Sendeplatz. „The Defenders“ gibt es ab dem 20. März jeweils sonntags um 23.15 Uhr zu sehen, und das macht wenig Sinn. Wenig erfreuliche Quoten sind also vermutlich vorprogrammiert.
Wer immer noch bedauert, dass die exzellente Anwalts-Comedy „Boston Legal“ längst eingestellt wurde, bekommt mit „The Defenders“ würdigen Ersatz. Die clevere Mischung aus Crime und Komik hat mit James Belushi und Jerry O’Connell zudem die nötige Portion Starpower zu bieten.
Eigentlich ist es ein Geniestreich, das alte “merkwürdige, unbekannte Kleinstadt in den USA mit großen Geheimnis”-Thema (siehe “Eureka” und “Haven”) mit Märchen und Sagen auf zu frischen.
Nach Lost ist man mittlerweile wohl mehr als gespannt, was die Macher und Schreiberlinge der Serie jetzt machen. Während J.J. Abrahams zusammen mit Spielberg einen Film dreht, haben sich die Schreiber Edward Kitsis und Adam Horowitz - die bereits für Lost etliche Episoden im Team geschrieben haben - ein Projekt des Senders ABC vorgenommen. Die Idee zur Serie hatten sie übrigens bereits vor ihrer Arbeit bei der Hitserie, Zeit zum Nachdenken über ein gutes, kompaktes Ende war also allemal…
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Wer im fortgeschrittenen Alter immer noch seiner Jugendliebe hinterher schmachtet, hat entweder zu viele Kitschfilme gesehen oder ist sonstwie einfach nicht nicht erwachsen geworden. Für RTL kein Problem, sondern die Grundlage einer neuen Dokusoap am sonntäglichen Vorabend.
Wenn gerade keine Bauern verkuppelt oder Schwiegertöchter gesucht werden, probiert man bei RTL auch schon mal gerne neue Formate nach ähnlichem Schema aus. „Jugendliebe“ ist so ein Beispiel, und man kann unbesehen davon ausgehen, dass hier der nächste sichere Quotenhit für den frühen Sonntagabend in den Startlöchern steht. Inka Bause moderiert, was soll da aus Sicht des Senders schon schief gehen?
Der Frauensender Sixx beweist weiterhin ein gutes Gespür für gute Serien Importe aus den USA und präsentiert zum Wochenende ein Drama in kuscheliger Kleinstadt Atmosphäre.
Vor zehn Jahren verließ Nick Garrett seine Heimatstadt, um für ein paar Wochen durch Europa zu reisen, dabei hinterließ er seine Freunde, Familie und seine Freundin Hannah. Mittlerweile ein berühmter Autor, kehrt Nick zurück, um sein neustes Buch zu beenden. Anscheinend hat er jedoch über seine Aufregung hinweg vergessen, dass er viele Menschen einfach so zurück gelassen hat. Das Wiedersehen mit alten Bekannten ist daher mehr als gemischt. weiterlesen »
Obwohl die finstersten Krimis derzeit aus Schweden kommen, haben die Franzosen doch eine große Genre-Tradition, die Arte France mit der Produktion von insgesamt 8 einstündigen TV-Filmen jetzt wiederbelebt. Ab 19. März gibt es die spannend-düsteren Beiträge der „Suite Noire“ auch im deutschen TV zu sehen.

In den 40er und 50er Jahren sorgte in Hollywood mit dem „Film Noir“ eine Reihe von Kriminalfilmen für eine Korrektur der oftmals allzu schönfärberischen Weltsicht des amerikanischen Kinos. Hier herrschte Gewalt und Korruption vor, die Grenzen zwischen Gut und Böse waren selten klar erkennbar. Die 8-teilige „Serie in Schwarz“ hat dort ihre Wurzeln.
Diese Woche brannte die Luft in Hollywood, die Dreharbeiten zur aktuellen Staffel von Two and a Half Men wurden angehalten, Charlie Sheen hielt eine passionierte, wenn auch konfuse Rede im amerikanischen Fernsehen und verkrachte sich ordentlich mit eigentlich jedem.
Seit 2003 lief die Sendung um die Brüder Alan und Charlie, sowie Alans Sohn Jake, doch mit den neuen Forderungen von Sheen scheint die Serie ein Ende gefunden zu haben, denn anstelle der 1,2 Millionen Dollar Gage für jede Episode, will er nun 3 Millionen Dollar, eine neue Forderung, nachdem er sich mit den Produzenten überworfen hatte.
Zur kurzen Info, die Crew des Drehsets verdient zusammengenommen kaum das Doppelte, wie Charlie Sheen alleine. 4 Millionen Dollar gehen in den Dreh einer Episode, inklusive Sheens Gehalt, den Rest kann man sich ausrechnen.
Ob Sheen die Crew für den Drehausfall bezahlt (insgesamt 4 Episoden mussten nach dem Eklat gestoppt werden), ist fraglich, bis dato scheint es eher die Produktionsfirma zu sein, die die Kosten übernimmt, Sheen wurde sogar vom Drehort gesperrt. weiterlesen »
Ungeduldig scharren die deutschen Fans von „Private Practice“ mit den Füßen. Stets hinkt die Ausstrahlung bei uns hinter dem U.S.-Sendeplan hinterher. Doch nun können sich die Zuschauer auch hierzulande endlich auf die Fortsetzung freuen, denn am 23. März startet die 4. Staffel der Serie auf Pro7.
Seit Shonda Rhimes das Ärzte-Drama als spin-off zum ebenfalls von ihre erschaffenen Serien-Hit „Grey’s Anatomy“ kreiert und erstmals auf das Fernseh-Publikum losgelassen hat, ist die Fan-Gemeinde um „Private Practice“ stetig angewachsen. Mitfiebern, mitweinen, mitlachen war seitdem mit jeder einzelnen Folge an der Tagesordnung. Und die neuen Episoden werden in dieser Hinsicht wohl kaum eine Ausnahme machen. weiterlesen »
Über mehrere Jahrzehnte hinweg erstreckt sich die ITV Produktion. Die erste Zusammenarbeit zwischen ITV und Twentieth Century Fox ist wohl zum ersten Mal eine Idee einer amerikanischen Serie, die vom britischen TV neu verfilmt wurde.
1968 müssen Ruth und Paul Bowen mit dem Verschwinden ihrer Tochter Alice klar kommen. Dass sie zusammen mit Pauls Eltern und vor allem seiner herrischen Mutter leben, macht es Ruth noch schwerer, mit dem Verlust um zu gehen.
1987 sieht sich die Familie Maynard vor ein großes Problem gestellt, als ihre Tochter plötzlich ein auffälliges Verhalten an den Tag legt, es aber auf ihre imaginäre Freundin Alice schiebt. Als sie ihr Kätzchen umbringt, sehen die Maynards nur noch Therapie als Lösung.
2010 ziehen Mark Ashburn und die schwangere Nisha Parekh zurück in Marks Heimatstadt. Nisha bemerkt schnell, dass Mark ihr einige Details zu seiner Kindheit verschwiegen hat, außerdem baut sie eine besondere Verbindung zum Haus auf, nachdem sie das Foto und Tagebuch eines jungen Mädchens entdeckt. weiterlesen »