Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Inzwischen mögen sich manche TV-Promis schon als irrelevant begreifen, wenn ihnen das Team der Pro7-Comedy „Switch Reloaded“ keine Parodie widmet. Andere hingegen machen einfach gute Miene zum bösen Spiel. Gelegenheit dazu gibt es ab dem 20.7. wieder mit einer neuen Staffel. Eine Woche zuvor werden einige der imitierten Stars und Sternchen ins Dschungelcamp geschickt.

Peter Klöppel, Stefan Raab, Heidi Klum – wer im deutschen Fernsehen einen Namen hat, muss es sich mittlerweile gefallen lassen, vom brillanten Parodistenteam um Michael Kessler, Martina Hill, Bernhard Hoecker und deren Kollegen vorgeführt zu werden. Manche Imitate wirken dabei manchmal echter als ihre Vorbilder.

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Cougar Town - 40 ist das neue 20

Autor: Juliane
abgelegt in: Serien

Für die Generation von “Friends”-Fans war es schon ein starker Entzug nach dem Serienende, da man tatsächlich bis auf Jennifer Aniston kaum einen Schauspieler in anderen Formaten wieder traf. Doch zumindest Courtney Cox ruht sich ungern auf ihren Lorbeeren aus.

Jules Cobb ist seit Kurzem getrennt und frustriert - als Mittvierzigerin mit Kindern im Teenager-Alter ist der Singlemarkt ein hartes Brot. Ihr nichtsnutziger Ex macht ihr das Leben auch nicht einfach und Teenager sind eben auch Teenager und damit alles andere als pflegeleicht. Wenigstens im Job läuft alles gut und eigentlich kann sich Jules auch nicht über ihr doch recht aufregendes Liebesleben beschweren. Schwierig ist es eben immer, wenn man seine 20er nachholen will… weiterlesen »


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Das es so was noch gibt, hätte wohl niemand erwartet, nach Jahren des Entzugs, immer wieder unterbrochen von einigen DVD - Filmen hat es Futurama tatsächlich wieder ins Serienleben zurück geschafft.

Die Truppe um Fry, der aus Versehen eingefroren wurde, um weit in der Zukunft bei einem Lieferservice zu arbeiten ist wieder zurück auf den Bildschirmen und feierte diese Woche Prämiere.
Zum Glück auch in alter Besetzung, denn auch wenn sowohl Matt Groening als auch Comedy Central offen für weitere Projekte mit den außerirdisch-interkulturellen Raumschifflieferanten waren, sahen die Gehaltsforderungen einiger Synchronsprecher so exorbitant aus, dass man kurze Zeit mit der Idee spielte, komplett neue Sprecher zu engagieren, was der deutschen Ausstrahlung natürlich nicht viel geschadet hätte, aber spätestens bei der DVD - Besichtigung mit Originalton für viel Enttäuschung gesorgt hätte.
Aber - Ende gut, alles gut - am Ende ließ man sich auf Kompromisse ein und so dürfen Fry, Lila und Co auch weiterhin mit altbekannten Stimmen durchs All fliegen. weiterlesen »


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Während es so aussieht, als hätten sich in den Sommermonaten alle anderen TV-Sender hierzulande abgesprochen, ausschließlich Wiederholungen auszustrahlen (mit Ausnahme der WM-Spiele), startet Kabel Eins am 15. Juli tatsächlich mit der Deutschland-Premiere der teuersten US-Serie überhaupt: „The Pacific“ folgt dem Schicksal mehrerer Soldaten im 2. Weltkrieg.

Als Steven Spielberg 1998 mit „Saving Private Ryan“ die bis dato realitätsgetreueste Nachinszenierung der D-Day-Invasion auf die Leinwand brachte, änderte das die Darstellung des Krieges im Kino grundlegend. Zusammen mit seinem damaligen Hauptdarsteller Tom Hanks machte er sich 2001 daran, das Prinzip seines Erfolgsfilms in der 10-teiligen TV-Serie „Band of Brothers“ weiterzuführen. Mit „The Pacific“ widmen sich die beiden unter ähnlichen Voraussetzungen jetzt dem Pazifikkrieg.

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In diesen Zeiten sind Fernsehformate, die unsere geringe Aufmerksamkeitsspanne nicht überfordern ein wahrer Segen. Allerdings muss man bei Pro7 lange wach bleiben, um den auch zu genießen.

Die Undercover Detektivin Anna Diaz (Rosario Dawson) hat große Schwierigkeiten, auch nur irgendjemanden in ihr Leben zu lassen, da ihre Doppel-Existenz eine Gefahr für jeden darstellt, der ihr zu nahe kommt. Als sie sich dennoch in Nick Korda (Justin Hartley) verliebt wird er kurz nach ihrer Verlobung umgebracht.
Auf der Suche nach seinen Mördern muss sie bald erkennen, dass der Mord nicht unbedingt etwas mit ihr zu tun hatte und Anna findet sich schnell in einer Verschwörung wieder, die weit über ihre Vorstellungskraft hinaus geht.  weiterlesen »


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Echter britischer Humor schreckt vor keinem Format zurück. Im Gegenteil: Passen Form und Inhalt den allgemeinen Erwartungen gemäß nicht zusammen, wird es umso lustiger. Wenn die Hauptdarsteller der neuen Sitcom „Mongrels“ also Puppen sind, muss das kaum wundern. Für Kinder ist die Produktion übrigens ausdrücklich nicht geeignet.

Comics und Zeichentrickserien haben schon lange ihren Ruf abgelegt, ausschließlich für ein junges Publikum da zu sein. Erwachsene Themen gehören heute dazu und beherrschen ihren ganz eigenen Markt. Nicht ganz so selbstverständlich sieht die Angelegenheit bei einem anderen, eigentlich eher für Kinde gedachten Format aus: Dem Puppenfilm. Doch einschlägige Beispiele verlagern hier ebenfalls langsam die Gewichtung. Eine neue Sitcom der BBC trägt jetzt das Ihre dazu bei.

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Wenn ein Zug einmal in Fahrt gekommen ist, sind die Trittbrettfahrer nicht weit. Mit dem Siegeszug von Stephenie Meyers „Twilight“-Serie scheinen die modernen Blutsauger-Varianten mit Teenie-Appeal ohne Ermüdungserscheinungen in ständig neuen Kleidern auf die Menschheit losgelassen zu werden. Jüngstes Beispiel: „The Gates“, eine neue TV-Serie aus den USA.

Mit den berühmten Flaggen-Installationen von Christo und Jeanne-Claude hat „The Gates“ trotz Namensgleichheit rein gar nichts zu tun. In der brandneuen ABC-Serie heißt so nämlich eine jener typischen US-Communities für Wohlbetuchte, die wie eine mittelalterliche Stadt mit Mauern umzäunt sind, bewacht werden und im Innern jede Menge Luxus zum Wohnen und Leben bieten. Mit Normalsterblichen will man schließlich nichts zu tun haben.

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Vor allem in seinem Heimatland ist der urzeitliche Held aus der nach ihm benannten Comic-Reihe „Rahan“ seit mittlerweile vier Jahrzehnten ungemein erfolgreich. Immer wieder war eine Realverfilmung im Gespräch, zu der es aber bisher nicht gekommen ist. Auf Ki.Ka können jungere Zuschauer ab 1. Juli jetzt die Abenteuer des tapferen Kriegers in einer 26-teiligen Zeichentrickserie verfolgen.

Erfunden von dem französischen Comic-Autor Roger Lecureux, trat Urzeitheld Rahan am 3. März 1969 zum ersten Mal ins Licht der Öffentlichkeit. Bis heute sind rund 200 seiner Abenteuer erschienen, wobei in Deutschland lediglich fünf 100-seitige Bände zustande kamen. Seit 2002 wird die Reihe von Lecureux’ Sohn betreut, was ihrer Popularität in Frankreich aber keinen Abbruch tat.

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Was passiert, wenn die eigentlich verstorbene Seele eines angehenden Top-Models im Körper einer eher wohlgenährten Anwältin landet und fortan deren Leben weiterführen muss, ohne jedoch Zugriff auf ihre Erinnerungen zu haben? Antworten auf diese wenig alltägliche Frage liefert mittlerweile in der 2. Staffel die US-Comedy/Drama-Serie „Drop Dead Diva“.

Seelenwanderung und Körpertausch sind immer wieder mal brauchbarer Stoff für US-Komödien. So teilt sich z.B. in „Solo für 2“ die eigentlich bereits verstorbene Lily Tomlin plötzlich ein und denselben Körper mit dem wenig begeisterten Steve Martin, und in „Switch“ nimmt die Seele eines zu Lebzeiten wenig frauenfreundlichen Playboys die Gestalt einer attraktiven Blondine an (Ellen Barkin). Mit einem ähnlichen Grundkonflikt arbeitet auch die erfolgreiche US-Serie „Drop Dead Diva“ und führt dabei die zugrundeliegende Idee noch ein ganzes Stück weiter.

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Verlässlich kauft Pro Sieben weiterhin erfolgreiche US-Serien und hofft, auch hierzulande auf ein breites Publikum zu treffen. Die Risikobereitschaft ist jedoch merklich gesunken, und so steht für die nächste Saison derzeit nur eine Neuanschaffung auf dem Plan. „Human Target“ basiert auf einer Comic-Vorlage und ist in Amerika gerade für eine zweite Staffel freigegeben worden.

„Langlebigkeit“ ist ein Begriff, der für die Quotenzähler der Privatsender eher Seltenheitswert besitzt. Was nicht auf Anhieb gut funktioniert, fliegt ganz schnell wieder aus dem Programm. Im Speziellen gilt dies auf Pro Sieben für teuer eingekaufte US-Serien, die mangels ausreichenden Erfolges entweder auf einen Sendeplatz am späten Abend verbannt werden (z.B. „Terminator SCC“) oder gleich auf einen anderen Kanal wandern (etwa „Lost“ zu Kabel Eins). Welches Schicksal der Bodyguard-Serie „Human Target“ droht, wird sich im Herbst zeigen.

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