RTL2 und die BBC, das ist eine TV-Ehe, die man so nicht wirklich erwarten würde. Nichts desto trotz schafft es jetzt die britische Miniserie „Paradox“ ausgerechnet ins dortige Programm – was vermutlich damit zu tun hat, dass die Produktion für eine Auswertung beim großen Bruder aus Köln nicht quotenträchtig genug ist. In der englischen Heimat jedenfalls stieß die Melange aus Mystery und Ermittlungskrimi eher auf negatives Feedback.
In fünf einstündigen Folgen ermitteln Detective Inspector Rebecca Flint und ihr Team in Kriminalfällen, die sich noch gar nicht ereignet haben. Ihre Informationen erhält sie von einem Astrophysiker, der mittels komplizierter Apparaturen Übertragungen aus der nahen Zukunft empfangen kann – versehen mit einer Art Zeitstempel. Klingt absurd, ist es auch. Doch da wäre „Paradox“ kein Einzelfall.
Na gut, Robin Hood hat es nie wirklich gegeben, beziehungsweise, es hat ihn gegeben, aber er hat eher von den Reichen gestohlen und es für sich behalten, aber das idealistische Bild macht sich dennoch gut in einer modernen US-Serie.
Nathan Ford (Timothy Huton) und sein Team sind professionelle Con-Artists, die mit elaborierten Tricks Aufträge für reiche Klienten erledigen, um sie noch reicher zu machen. Als sie hinter die korrupten Machenschaften eines ihrer Klienten kommen, drehen sie den Spieß um und erleichtern ihn um einige Dollar, die sie dann auch noch für gute Zwecke einsetzen. Euphorisiert von diesem Erfolg entscheiden sie sich, ganz nach Robin Hood, weiter zu machen und Gutes für die Welt zu tun. weiterlesen »
Ganz schön erstaunlich, was sich Serienautoren so alles einfallen lassen, um ihren Zuschauern neue und unverbrauchte Settings zu bieten. In der äußerst erfolgreichen US-Soap „Huge“ etwa treffen typische Teenager-Probleme auf amerikanischen Schönheitswahn – denn sie Serie spielt in einem Weightloss-Camp.
Als ob die Zahl der Beauty-Shows nicht schon ausreichen würde. „Extreme Makeover“, „The Swan“ oder gar „I want a Famous Face“ haben eine ganze Weile mit einem ziemlich verkorksten Selbstbewußtsein der jeweiligen Kandidaten gutes Geld verdient. Hässliche Entlein in atemberaubende Schwäne verwandeln zu können, ist das Grundversprechen aller Formate dieser Art. Von der Fettabsaugung bis zur Brustvergrößerung ist die ganze Palette dabei.
Manchmal sind es nicht die Fernsehkritiken, nach denen sich die Zuschauer richten, sondern umgekehrt. Nach Verissen zu Beginn der ersten Staffel hat die zweite Staffel des Teenie-Dramas sehr viel Lob eingeheimst, was sicherlich auch an dem großen Erfolg der Serie lag.
Während des Musikcamps in den Ferien hat Amy nicht nur ihre Jungfräulichkeit verloren, sondern auch ein Baby hinzu gewonnen. Amy ist schwanger und das mit gerade mal 15 Jahren. Während sie versucht, ihren Eltern die schlechte Nachricht zu übermitteln und sich in der Schule nichts davon anmerken zu lassen, bleibt außerdem die Frage, ob sie zusammen mit dem Vater überhaupt in der Lage ist, das Kind zu behalten. Aber nicht nur Amy hat Probleme, auch ihr Umfeld versagt kläglich, den amerikanischen Traum zu leben. weiterlesen »
Im Kino sorgen gewöhnliche Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zu Superhelden mutieren, anhaltend für reich gefüllte Kassen. Eine neue US-Serie macht sich das Erfolgsrezept zueigen und garniert es mit einer guten Portion amerikanischer Werte: „No Ordinary Family“ startet im Herbst auf ABC.
Ganz schön gewagt, nach dem schmerzhaften Quotenverlust, der „Heroes“ vom Bildschirm verbannte, eine neue Serie ins Leben zu rufen, die mit einem ähnlichen Grundgedanken operiert. In „No Ordinary Family“ entdecken die Mitglieder einer amerikanischen Durchschnittsfamilie nach einem Flugzeugabsturz plötzlich seltsame Fähigkeiten an sich. In der Hauptrolle: Michael Chiklis („The Shield“).
Inzwischen mögen sich manche TV-Promis schon als irrelevant begreifen, wenn ihnen das Team der Pro7-Comedy „Switch Reloaded“ keine Parodie widmet. Andere hingegen machen einfach gute Miene zum bösen Spiel. Gelegenheit dazu gibt es ab dem 20.7. wieder mit einer neuen Staffel. Eine Woche zuvor werden einige der imitierten Stars und Sternchen ins Dschungelcamp geschickt.
Peter Klöppel, Stefan Raab, Heidi Klum – wer im deutschen Fernsehen einen Namen hat, muss es sich mittlerweile gefallen lassen, vom brillanten Parodistenteam um Michael Kessler, Martina Hill, Bernhard Hoecker und deren Kollegen vorgeführt zu werden. Manche Imitate wirken dabei manchmal echter als ihre Vorbilder.
Für die Generation von “Friends”-Fans war es schon ein starker Entzug nach dem Serienende, da man tatsächlich bis auf Jennifer Aniston kaum einen Schauspieler in anderen Formaten wieder traf. Doch zumindest Courtney Cox ruht sich ungern auf ihren Lorbeeren aus.
Jules Cobb ist seit Kurzem getrennt und frustriert - als Mittvierzigerin mit Kindern im Teenager-Alter ist der Singlemarkt ein hartes Brot. Ihr nichtsnutziger Ex macht ihr das Leben auch nicht einfach und Teenager sind eben auch Teenager und damit alles andere als pflegeleicht. Wenigstens im Job läuft alles gut und eigentlich kann sich Jules auch nicht über ihr doch recht aufregendes Liebesleben beschweren. Schwierig ist es eben immer, wenn man seine 20er nachholen will… weiterlesen »
Das es so was noch gibt, hätte wohl niemand erwartet, nach Jahren des Entzugs, immer wieder unterbrochen von einigen DVD - Filmen hat es Futurama tatsächlich wieder ins Serienleben zurück geschafft.
Die Truppe um Fry, der aus Versehen eingefroren wurde, um weit in der Zukunft bei einem Lieferservice zu arbeiten ist wieder zurück auf den Bildschirmen und feierte diese Woche Prämiere.
Zum Glück auch in alter Besetzung, denn auch wenn sowohl Matt Groening als auch Comedy Central offen für weitere Projekte mit den außerirdisch-interkulturellen Raumschifflieferanten waren, sahen die Gehaltsforderungen einiger Synchronsprecher so exorbitant aus, dass man kurze Zeit mit der Idee spielte, komplett neue Sprecher zu engagieren, was der deutschen Ausstrahlung natürlich nicht viel geschadet hätte, aber spätestens bei der DVD - Besichtigung mit Originalton für viel Enttäuschung gesorgt hätte.
Aber - Ende gut, alles gut - am Ende ließ man sich auf Kompromisse ein und so dürfen Fry, Lila und Co auch weiterhin mit altbekannten Stimmen durchs All fliegen. weiterlesen »
Während es so aussieht, als hätten sich in den Sommermonaten alle anderen TV-Sender hierzulande abgesprochen, ausschließlich Wiederholungen auszustrahlen (mit Ausnahme der WM-Spiele), startet Kabel Eins am 15. Juli tatsächlich mit der Deutschland-Premiere der teuersten US-Serie überhaupt: „The Pacific“ folgt dem Schicksal mehrerer Soldaten im 2. Weltkrieg.
Als Steven Spielberg 1998 mit „Saving Private Ryan“ die bis dato realitätsgetreueste Nachinszenierung der D-Day-Invasion auf die Leinwand brachte, änderte das die Darstellung des Krieges im Kino grundlegend. Zusammen mit seinem damaligen Hauptdarsteller Tom Hanks machte er sich 2001 daran, das Prinzip seines Erfolgsfilms in der 10-teiligen TV-Serie „Band of Brothers“ weiterzuführen. Mit „The Pacific“ widmen sich die beiden unter ähnlichen Voraussetzungen jetzt dem Pazifikkrieg.
In diesen Zeiten sind Fernsehformate, die unsere geringe Aufmerksamkeitsspanne nicht überfordern ein wahrer Segen. Allerdings muss man bei Pro7 lange wach bleiben, um den auch zu genießen.
Die Undercover Detektivin Anna Diaz (Rosario Dawson) hat große Schwierigkeiten, auch nur irgendjemanden in ihr Leben zu lassen, da ihre Doppel-Existenz eine Gefahr für jeden darstellt, der ihr zu nahe kommt. Als sie sich dennoch in Nick Korda (Justin Hartley) verliebt wird er kurz nach ihrer Verlobung umgebracht.
Auf der Suche nach seinen Mördern muss sie bald erkennen, dass der Mord nicht unbedingt etwas mit ihr zu tun hatte und Anna findet sich schnell in einer Verschwörung wieder, die weit über ihre Vorstellungskraft hinaus geht. weiterlesen »