Prison Break ist endlich zurück und nach einem furiosen Auftakt geht es wieder einmal darum, aus einem ausbruchssicheren Gefängnis zu entkommen.
Während andernortes lautstark “Ich bin ein Star - holt mich hier raus!” gebrüllt wird, hat sich Michael Scofield freiwillig einsperren lassen, um durch einen ausgeklügelten und cleveren Plan seinen zu unrecht verurteilten Bruder aus dem Gefängnis zu befreien, was ihm am Ende der ersten Staffel auch gelang. Der Großteil der zweiten Season wurde mit der Jagd nach etlichen geklauten Millionen und den flüchtigen Ausbrechern verbracht und am Ende landeten die meisten der Überlebenden wieder im Knast.
Christian Rach, der Restauranttester ist zurück: Ab Montag, den 5. Januar 2009 zeigt RTL jeweils um 21:12 Uhr die neuen Folgen der mittlerweile vierten Staffel. Und auch hier wird Herr Rach wieder versuchen totgeglaubten Restaurants aus der Patsche zu helfen.
Am Konzept wurde nicht viel gerüttelt: Christian Rach wird sich in jeder Folge einem Restaurant annehmen, das kurz vor dem Aus steht. Wie immer kommt er unangekündigt und probiert ein paar Gerichte aus der Karte. Da zeigen sich dann meistens bereits die ersten Schwachstellen. Danach geht er in die Küche, begutachtet die Kochweise und die hygienischen Verhältnisse. Welche Zutaten werden benutzt? Wie hoch sind die Koste? Zieht das Personal mit?
Nachdem alle diese Fragen geklärt sind, geht es dann frisch ans Werk: Das bisherige Konzept des Restaurants wird individuell umgemodelt und so gut es geht verbessert. Das führt dann natürlich auch immer zu Stunk mit den Eigentümern, da die meist erst gar nicht einsehen wollen etwas zu ändern. Doch am Ende läuft der Laden dann. Nun kommt der schwerste Teil, denn Herr Rach geht und die Eigentümer müssen sehen wie sie das neue Programm alleine durchziehen können… Nach ein paar Monaten besucht er sie dann und vergewissert sich, ob es geklappt hat…
Von Staffel zu Staffel wird “Rach, der Restauranttester” immer erfolgreicher und bekommt mehr und mehr Zuschauer. Kann die vierte Staffel die bisherigen fast sechs Mio. Zuschauer pro Folge noch toppen? Möglich ist es, da Rach dieses Jahr sowohl für die Goldene Kamera in der Kategorie “Beste TV-Unterhaltung”, als auch für den Deutschen Fernsehpreis als “Bester TV-Coach” nominiert war.
Dieses Mal gibt es auch eine Neuerung, denn in den sieben Folgen wird er zunächst in den ersten sechs sein übliches Programm durchziehen und dann in der letzten Episode noch einmal Restaurants besuchen, denen er vor über einem Jahr geholfen hat und sehen, was aus ihnen geworden ist.
Fans von Christian Rach können sich also auf Januar freuen…
Die Kandidatenliste für das Dschungelcamp 2009 nimmt weiter Formen an. So verkündete heute Deutschlands größtes Boulevard-Blatt den Einzug von Lorielle London ins Camp. Lorielle London? Lorielle London – einst bekannt geworden als Lorenzo bei DSDS, dann Supertranse Lory Glory und nun in Funktion als Lorielle London.
Erinnert man sich noch an die Zeit von DSDS, wo Lorenzo in jeder Show vor einem Herzinfarkt stand und die Zuschauer nervte, darf man schon jetzt wahre Kreischattacken im Dschungel erwarten. Frag sich nur, ob da nicht die ursprünglicher Bewohner wie Schlangen und Ameisen den Auszug bevorzugen. Das Geld wird Lorielle London dann für weitere Operationen nutzen wollen.
Unverständlicher ist der Einzug von Giulia Siegel. Die Schauspielerin und Moderatorin hat zwar während ihrer Karriere ihre wirkliche Berufung nicht gefunden, ist aber immerhin dreifache Mutter und setzt den letzten Funken an Glaubwürdigkeit aufs Spiel.
RTL zeigt einen Monat nach der US-Erstausstrahlung “Britney Spears: Mein Weg zurück”. Eine Stunde lang berichtet der Sender über die Sängerin, die gleichzeitig das All-american Girl darstellt und Amerikas liebstes Sorgenkind ist.
Britney Spears ist wieder zurück. Nicht, dass man das Gefühl gehabt hätte, sie wäre jemals weg gewesen - dafür hielten sich die hässlichen Paparazzi-Fotos, die unangenehmen Gerüchte und peinlichen Entgleisungen so lange in den Boulevard-Charts, wie es vorher ihre Lieder taten.
Die Yellow Press scheint ohnehin der größte Gewinner in diesem miesen Spiel zu sein: Britney Spears wurde von ihr hochgelobt, fallengelassen und mit Dreck beworfen und die Auflagen stiegen. Aber immerhin hat die Boulevardpresse jetzt entdeckt, dass sie, wenn sie Britney wieder auferstehen lässt, ebensoviel wenn nicht gar mehr Geld verdienen kann, als mit der Schlammschlacht vorher.
Ein neuer Teil des Mythos um das Steh-auf-Mädchen Britney Spears ist auch die Doku “For the Record”, in der sie endlich selbst Stellung beziehen will zu ihren Verfehlungen der letzten Jahre und ihre Seite der Geschichte ihren Fans kundtun möchte.
In den USA lief die Dokumentation “For the Record” passenderweise auf dem Musiksender MTV, in Deutschland strahlt sie RTL in einer Spezialsendung des Boulevard-Magazins “Exclusiv” aus. Nach all ihren Peinlichkeiten der letzten Jahre und dem einigermaßen grausamen (und ziemlich verwirrt wirkenden) Auftritt bei den Video Music Awards 2007, hat sich Britney wieder gefangen und ist, zumindest in Amerika, wieder obenauf. Grund genug sich dem bewegten Leben der am zweiten Dezember 27 Jahre alt gewordenen Sängerin zu widmen.
Am 28.12.08 um kurz nach 19 Uhr werden die Fans des Stars die Gelegenheit bekommen, bei RTL exklusive Interviews mit ihr zu sehen, Videodrehs beizuwohnen und hinter die Kulissen ihrer Arbeit am neuen Album “Circus” zu blicken.
Den ganzen Samstag abend wurden wir auf RTL durch eine mittelmäßige Show geschleift. Die Witze der beiden Moderatoren waren unterirdisch, die Jury hat sich mal wieder selbst in Sinnlosigkeit übertroffen und die sogenannten “Supertalente” erinnerten mehr an einen Schüler-Talent-Wettbewerb. Und am Ende kam wieder ein neuer Paul Potts heraus: Michael Hirte mit seiner Mundharmonika.
Das Publikum wurde auch gar nicht beeinflusst. Nur, dass bei ihm als einziges ein Feuerwerk abgefackelt wurde, während er Dieter Bohlen wie eine Schwiegermutter mit “Ave Maria” rührte. Das gab es bei den anderen Kandidaten nicht. Und immer wieder wurde betont, wie sehr er es verdient hat, dass er ja nichts hat und dass ihn das Schicksal so hart getroffen hat. Im Vorfeld war er auch irgendwie der einzige Name, den sogar die BILD brachte. Natürlich im Deal mit Dieter Bohlen und RTL. weiterlesen »
Ob der Brandenburger „You raise me up” von Westlife oder Bachs „Ave Maria” auf der Mundharmonika spielt, die Fans sind auf seiner Seite. Das Ergebnis von Castingshows im deutschen Fernsehen waren bisher eher hitzige Debatten, und weniger Talente, ausgenommen die Shows, in denen Stefan Raab nach neuen Wunderkindern sucht. Es scheint als hätte „Das Supertalent“ hier tatsächlich etwas neues zu bieten.
Der sonst so fiese Dieter Bohlen fordert entgegen seinen ausufernden Beleidigungen gegenüber jungen Talenten die Zuschauer diesmal auf, Michael Hirte ins Finale am 29. November zu wählen, zu sehen um 20.15 Uhr live bei RTL. Gesagt, getan, zusammen mit der 14-jährigen singenden Vanessa Krasniqi, dem 40-jährigen jonglierenden Kelvin Kalvus und dem 12-jährigen geigenden Lucas Wecker und anderen steht er jetzt im Finale der Show und hat die große Chance, 100.000 Euro zu kassieren.
Dass „Bauer sucht Frau“ sich wieder zum Quotenrenner entwickelt, hatten wir zuletzt schon einmal berichtet. Mittlerweile hat aber auch die Zweitvermarktung eingesetzt, so hat sich das „Schäferlied“ von Bauer Heinrich inzwischen zu einem Kultsong entwickelt, dabei besitzt der suchende Hirte keinerlei Sangestalent.
Aber in einer TV-Gesellschaft, in der gerade Formate boomen, in denen Menschen bloßgestellt werden, ist es keinesfalls verwunderlich, dass sich dieser nerviger Song zu einem Kult entwickelt. Zumindest ist das Selbstbewusstsein des Schäfers zu bewundern, der sich einem Millionen-Publikum ohne Scheu präsentiert.
Man braucht nun wirklich nicht mehr lange zu warten, bis man in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Remix des „Schäferliedes“ zu hören. Na ja, in freudiger Erwartung….
Bei der vierten Staffel zu „Bauer sucht Frau“ ist Bauer Günne ohne Zweifel der große Star. Halbwegs gut aussehend, schwärmen die Fernsehzuschauer in erster Linie für den Quotenschönling.
In der letzten Folge konnte man sich dank eines ausgiebigen Badeurlaubs von den körperlichen Vorzügen Günnes überzeugen, der in knapper Badehose mit seiner Angebeteten Evelyn einen romantischen Tag am See verbrachte. Wo dem Fernsehzuschauer mit dem ersten Kuss in der Staffel noch die heile Welt vorgegaukelt wird, enthüllt Deutschlands Boulevard-Blatt Nr. 1 schon ganz andere Details.
Günnes und Evelyns Liebe hielt nur knapp den Sommer über, vielmehr ist der Staffel-Liebling längst anderweitig vergeben. Die 29jährige Kristina aus dem Nachbardorf hat es dem Bauern angetan und schon längst wird von Heirat gesprochen, während er bei „Bauer sucht Frau“ bei Evelyn sein Glück versucht.
Das Fernsehgeschäft ist hart und schnelllebig. Der Beliebtheit von „Bauer sucht Frau“ tut es jedenfalls keinen Abbruch, konnte die vierte Staffel am Montag Einschaltquoten von über sieben Millionen verbuchen. Vermutlich, weil den anderen Bauern so gern beim Scheitern zusieht.
Irgendwie hätte man das Ganze ja auch kommen sehen können, denn “Die Gerichtsmedizinerin” muss “Bones” wieder Platz machen. Wie unerwartet!
Als im September die dritte Staffel von “Bones - Die Knochenjägerin” auf RTL an den Start ging, waren die Einschaltquoten eigentlich immer relativ hoch. Sie bewegten sich stets im Bereich von 20%. Und was ist bei so guten Quoten natürlich die logische Konsequenz? Klar, ist doch eindeutig… Man setzt die Serie nach nur fünf Folgen wieder ab… Absolut logisch!
Wer weiß, was da in den Hirnen der Verantwortlichen so alle vor sich gegangen ist, denn sie haben nicht mal einen Neustart dafür gebracht. Nein, “Die Gerichtsmedizinerin” mit Lisa Fitz wurde aus dem Archiv geholt und stürzte natürlich grandios ab.
Da waren die Bosse aber bestimmt extrem verwundert und einige Fans von “Bones” zurecht sauer. Nun haben sie es also wieder eingesehen und der Donnerstagabend wird nochmal umgestaltet. “Bones” darf nun wieder um 22: 15 Uhr ran und die Freunde der Serie können sich nun endlich auf die verbliebenen zehn neuen Folgen der Staffel freuen.”Die Gerichtsmedizinerin” bleibt aber dern Fans trotzdem erhalten und rutscht einfach nur weiter nach hinten auf 23:10 Uhr. Das, was vorher hier lief, nämlich “Im Namen des Gesetzes” wird dafür ganz gestrichen.
Das soll mal einer verstehen…
Für den einen Star ist das Ende der Fahnenstange im Klein-Klommschauer Bierzelt erreicht. Das ist traurig für den Ex-Promi. Andere machen dies leider etwas öffentlicher im Dschungelcamp. Das ist auch traurig, aber eher für den Zuschauer.
Wo der gemeine XYZ-Promi sich dazu genötigt fühlt, sich die letzten Reste des Selbstwertgefühls durch dusselige Balanceakte über mit Blutegeln verseuchten Matschpfützen aus dem Leib reissen zu lassen, wo der peinliche Zickenterror im vollen Bewusstsein der laufenden Kamera preisgegeben wird und wo die beinahe-bekannten Ex-Stars wider besseren Wissens glauben, durch diese Aktionen ihren Karrierknick wieder ins Lot zu bringen, dort ist “Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!”.
Und doch scheint das Format soviel Erfolg zu haben, dass es sogar Fanseiten im Internet nach sich zieht. Ob das nun am Phänomen des Fremdschämens, reiner Schadenfreude oder dem Blick ins ungeschminkte Antlitz des Showbusiness liegt, kann nur subjektiv entschieden werden. Jedenfalls droht uns im Januar die vierte Staffel und der Busch-Funk vermeldet, dass Brigitte Nielsen mit von der Landpartie sein könnte.
Frau Nielsen, die durch ihre Körpermaße, ihre eher durchwachsenen Versuche im Filmgeschäft, sowie durch zahlreiche Ehen bekannt ist, hat bereits einige Erfahrung darin, sich öffentlich zur Schau zu stellen: So war sie in ihrem Heimatland Dänemark in Big Brother VIP zu sehen, machte für das amerikanische Fernsehen einen Entzug durch und ließ für RTL in der Show “Aus alt mach neu” an sich schönheitschirurgisch herumschnippeln. Sie dürfte demnach wohl wissen, wie man sich in solchen Sendungen in Szene setzt und sollte es wirklich soweit kommen, dass sie an der vierten Staffel teilnimmt, ist sie auch ein heißer Anwärter auf die Krone der Dschungel-Queen - ihr scheint für die Publicity einfach nichts zu eklig zu sein.
Das wirklich eklige an diesen Sendungen sind dabei allerdings nicht die Krabbelkäfer, die in sämtliche Ritzen kriechen oder wahlweise gegessen werden müssen, sondern das Verheizen der sogenannten Promis, die einfach nicht anders können, als sich zu produzieren.