Fast ein ganzes Jahr ist seit der letzten Ausgabe der etwas halbgar wirkenden Quizshow „5 gegen Jauch“ vergangen. Die sinkende Quote muss die Verantwortlichen wohl zum Nachdenken bewegt haben. Jetzt kehrt das Format Ende Februar zurück, und zwar mit neuem Konzept.
Die Idee klang reizvoll. Günther Jauch, Super-Quizmaster der Erfolgsshow „Wer wird Millionär“ und vermutlicher Alleswisser, sollte erstmals die Seiten wechseln und sich selber schwierigen Fragen stellen. Seine Gegner dabei: ganz normale Zuschauer. Doch die Ausführung verlief eher enttäuschend.
Neben Serdar Somuncu und Kaya Yanar gehört Bülent Ceylan zu den derzeit bekanntesten türkischstämmigen Comedians in Deutschland. Sein Bühneprogramm gab es bereits bei RTL zu sehen. Ab dem 19. Februar bekommt er beim Kölner Sender nun auch seine eigene Show.
6 Folgen mit jeweils 60 Minuten Spielzeit sind angekündigt. Ausgestrahlt werden sie Samstags nach den DSDS-Liveshows als Überbrückung für die Telefonvotings. Das dürfte einiges an Zusatzquote bringen und dient seitens RTL dazu, die Zuschauer am besten den ganzen Abend vor sinnloser Umschalterei zu bewahren.
10,5 Millionen Euro lässt sich RTL das erste Prestigeprojekt im neuen Jahr kosten. „Hindenburg“ heißt der Event-Zweiteiler über eine der größten Katastrophen der Luftfahrtgeschichte. Prominent besetzt und aufwendig produziert zeigt der Kölner Sender das Spektakel am 6. und 7. Februar.
Während zwei der wichtigsten Dauerquotenrenner, DSDS und das Dschungelcamp, zu Beginn des Jahres erneut für jede Menge Fremdschämen und TV-Trash sorgen, stellt RTL mit der (mal wieder) teuersten Produktion der Sendergeschichte demonstrativ klar, dass man auch Qualitätsfernsehen produzieren kann.
Eigentlich hatte Hape Kerkeling sein erfolgreichstes Alter Ego, den Grevenbroicher Chefredakteur Horst Schlämmer, ja in Rente schicken wollen. Jetzt schlüpft er für ein RTL-Weihnachtsspecial nun doch wieder in die wenig schmeichelhafte Maske und belebt zur Verstärkung noch eine ganze Reihe anderer Bühnenfiguren aus seinem Repertoire.
Kurz vor dem 4. Advent muss Günther Jauchs Millionärsquiz einem früheren Promi-Kandidaten weichen. In seiner Paraderolle hatte Hape Kerkeling einst dafür gesorgt, dass der beliebteste Fragensteller Deutschlands selber einmal auf dem Kandidatenstuhl Platz nehmen musste. Jetzt übernimmt der Komiker den Sendeplatz gänzlich – wenn auch nur für einen Abend.
Die hysterischste aller Trash-Shows im deutschen Fernsehen ist zurück. Ab 14. Januar 2011 zeigt RTL die mittlerweile 5. Ausgabe der „Big Brother“-Freiluftvariante „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“. Einige der Teilnehmer sind nun seit dieser Woche bekannt, andere haben noch nicht unterschrieben. Wie immer konzentriert sich das Personal auf echte Z-Promis.
Die Riege derer, die sich seit 2004 mit Kakerlaken und Kanguruh-Hoden auseinandersetzen mussten, ist lang. Doch eines ist allen Teilnehmer der RTL-Dschungelcampshow gemein: Jeder hatte die fragwürdige mediale Aufmerksamkeit aus unterschiedlichen Gründen ziemlich nötig. Umso lustiger geriet vor Kurzem eine Parodie-Variante von „Switch Reloaded“, in der ausschließlich Top-Promis wie Günter Jauch und Lena in den saueren Apfel beißen mussten.
Weihnachtsklassiker sind in der Vorweihnachtszeit und an den Feiertagen sehr beliebt. Ob Märchen, Spielfilme oder Sketche, vor allem auf den öffentlich-rechtlichen Sendern ist für Jung und Alt etwas dabei.
Wenn man sich das Fernsehprogramm zu Weihnachten einmal genauer anschaut, dann fragt man sich schon so manches Mal, was so einige Filme dort zu suchen haben. Was haben z.B. Men in Black, The Green Mile, Highlander oder Die Mumie mit Weihnachten zu tun, bzw. sind sie dem eigentlichen Familienfest tatsächlich zuträglich? Wohl kaum! Wenn man die Weihnachtsklassiker im Programm finden will, dann muss man sich bei den öffentlich-rechtlichen Sendern umschauen. Wir haben die wichtigsten Termine für Sie zusammengefasst. weiterlesen »
„Britain’s got Talent“ heißt das englische Format, auf dem die RTL-Erfolgsshow „Das Supertalent“ beruht. In Deutschland muss dem Talent allerdings offenbar hier und da per Einladung oder gar Gage nachgeholfen werden. So jedenfalls will es die Bild-Zeitung herausgefunden haben.
Dass bei den einschlägigen Casting-Shows manchmal nach Drehbuch verfahren wird, ist ein Gerücht, dass sich hartnäckig hält. Zuletzt etwa machte Ex-Popstars-Juror Sido mit der Behauptung auf sich aufmerksam, die Jury bekäme Anweisungen, wen sie weiterlassen solle, und wen eben nicht. Von Entscheidungsfreiheit sei da wenig zu merken.
Wer wird Millionär ist seit über 10 Jahren die beliebteste Quiz-Show im deutschen Fernsehen. In dieser Zeit gab es nicht nur strahlende Gewinner, sondern auch Kandidaten, die mit den dümmsten Antworten auf die kuriosesten Fragen das Publikum unterhalten haben.
Seit 1999 wird „Wer wird Millionär“ auf dem Privatsender RTL ausgestrahlt. Das Erfolgsrezept ist einfach: Ein sympathischer Moderator, der durch die 60-minütige Quiz-Show führt. Aber auch der Ehrgeiz des Publikums bzw. der Zuschauer an den Bildschirmen ist groß, auf die kuriosesten Fragen eine Antwort zu finden. Hier kann jeder sein Wissen selbst testen oder sich über die dümmsten Antworten der Kandidaten amüsieren.
Forensik bis zum Abwinken. Wer von den drei CSI-Varianten nicht genug bekommen kann, sollte sich den 23. November freihalten. Dann nämlich zeigt RTL ab 20.15 Uhr einen Crossover-Marathon aus drei Folgen rund um die Ermittler Horatio Caine, Ray Langston und Mac Taylor.
Das Crossover-Konzept stammt ursprünglich aus der Comic-Szene und beschreibt das Zusammentreffen von Figuren (in der Regel Superhelden) aus separaten Serien. Längst hat sich dieses Prinzip jedoch auch in anderen Erzählmedien bewährt. Im Kino treffen die Aliens auf den Predator, im Fernsehen die Simpsons auf South Park. Im Fall des CSI-Franchise bietet sich eine ähnliche Vorgehensweise geradezu an, denn immerhin kommen alle 3 Shows aus dem Hause Bruckheimer.
BBC will ab 2011 seine Sendungen weltweit online streamen. Bisher war der Luxus, einzelne Beiträge jederzeit abrufen zu können nur den Briten vorbehalten. Bald dürfen auch wir davon profitieren.
BBC gilt als Vorreiter für On-Demand-Dienste in Großbritannien und will damit bald auch weltweit Aufsehen erregen. Die Nachrichten, die Quizshow oder die Lieblingsserie jederzeit überall auf der Welt ansehen zu können, ist doch eine tolle Vorstellung, oder? Die globale Vernetzung schreitet voran und so sollten auch die Medienunternehmen sich an diese Entwicklungen anzupassen wissen. weiterlesen »