Von allen jährlich stattfindenden Sportevents, die Stefan Raab bisher entwickelt hat, gehört die Turmsprung-Veranstalung nicht nur zu den lustigsten, sondern auch spektakulärsten. Denn wer hier einen Fehler macht, geht in den meisten Fällen mit einigen Schmerzen, Hautrötungen oder gar Narben wieder nach Hause. Am 28. November ist es wieder so weit.
Promis in Badehosen haben an sich schon einen merklichen Unterhaltungswert, und da geht der Gastgeber mit gutem Beispiel voran. Jahr für Jahr lässt sich Stefan Raab für das offizielle Plakat des „TV Total Turmspringens“ optisch ausführlich photoshoppen, um dann mit seinem echten Astralkörper umso mehr für Lacher zu sorgen. Dass man ihn trotz seiner wenig stählernen Physis nicht unterschätzen darf, ist inzwischen allerdings bekannt.
Am Anfang war die Maus. Heute ist Disney einer der weltweit größten Medienkonzerne, und die Mäuse spielen nur noch auf dem Konto eine Rolle. Inhaltlich bestimmern längst andere Charktere als Micky und Co. das Geschehen. Welche Breite und Vielfalt mittlerweile unter ein und demselben Label vorherrscht, zeigt der Disney Day am 29. November auf Pro Sieben mehr als deutlich.
Utopist oder Kommunist – um den Namensgeber und Gründer ranken sich die unterschiedlichsten Mythen. Betrachtet man die gegenwärtigen Auswüchse, müsste Walt Disney wohl am ehesten als Turbokapitalist gelten. Doch mit den Aufstiegsjahren hat der milliardenschwere, aus zahlreichen Unterfirmen bestehende Konzern heute nur noch sehr wenig zu tun.
Und ewig surren die Lichtschwerter. Nach mittlerweile über drei Jahrzehnten sind die Jedi-Ritter nicht mehr aus dem kollektiven Bewußtsein der Popkultur wegzudenken. Die Fans macht es glückselig, Normalsterbliche hingegen kann der Sternenkrieg ganz schon nerven. Die momentan aktuelle Inkarnation der Saga aus dem Hause Lucas heißt „The Clone Wars“ und läuft ab dem 8. November in der zweiten Staffel auf Pro7.
Völlig unerschöpflich ist das Universum, das sich Hollywood-Wunderkind George Lucas einst ausgedacht hat. Was als optisch bahnbrechendes Kinospektakel begann, ist heute vor allem eine gut geölte Franchise-Maschinerie. Konsolenspiele, Comics, Romanserien, Spielzeug, Kaffeetassen, Bettbezüge – kein Produkt ist denkbar, das sich nicht irgendwie für eine Weiterverwertung eignen würde. Doch der Hunger der Hardcore-Fans scheint trotz allem grenzenlos und unstillbar. Warum also nach 2 Kinotrilogien nicht noch eine computernanimierte TV-Serie nachschieben?
Gerüchten zufolge hat Christoph Maria Herbst langsam genug vom „fiesesten Chef der Welt“. Ob die kommende 4. Staffel der Pro7-Kultserie deshalb jedoch auch die letzte sein wird, ist offiziell bisher nicht bekannt. Ab dem 3. November jedenfalls können sich die Fans erst einmal über weitere 10 neue Folgen freuen.
Fast ist die Parodie noch lustiger als das Original. In der „Switch Reloaded“-Version mit dem bezeichnenden Titel „Obersalzberg“ ist der Büroleiter ein völlig überforderter Adolf Hitler, der sich inhaltlich in keinster Weise von Bernd Stromberg unterscheidet – nur dass er eben die deutsche Weltherrschaft vorantreiben muss. Wie präzise die Autoren und Darsteller (allen voran Michael Kessler als Führerparodie) dabei das Konzept der Kultserie übertragen, ist schon bemerkenswert.
Eine Auszeichnung für die beste Verstümmelung? So etwas gibt es noch nicht einmal auf dem internationelan Jahrestreffen der Schönheitschirurgen. Wohl aber bei Spike TV, einem Spartensender aus der MTV-Familie. Seit 2006 werden dort jährlich die „Scream Awards“ verliehen, und die konzentrieren sich vor allem auf die Filmgenres Horror, Fantasy und Science Fiction. Angemessen drastisch und absurd geht es dort demnach auch zu. Pro7 zeigt das lustige Spektakel in der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober um 0.30 Uhr.
„Best Superhero“, „Best Villain“ oder eben “Most Memorable Mutilation” heißen einige der bemerkenswerten Kategorien, für die man den in der Branche mittlerweile sehr beliebten „Scream Award“ verliehen bekommt. Im Gegensatz zu den etablierten und nicht selten arg braven und gähnend langweiligen Preisverleihungen der Film- und TV-Industrie, ist die Veranstaltung rund um eher abseitiges Kinomaterial ein einziges anarchisches Halloween-Fest. Der inoffizielle Dresscode erlaubt jedenfalls alles, solange es nicht seriös aussieht.
Nachdem die Wiederholungen der müden 007-Abenteuer mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle mittlerweile höchstens noch Hardcore-Fans vor den Bildschirm locken können, dienen sie bei Pro7 doch als kostengündtige Werbekampagne für die Free-TV-Premiere des ersten Bond-Auftritts von Daniel Craig. Am Sonntag, den 25.10., zeigt der Münchner Privatsender als Höhepunkt einer bundesweiten Plakatkampagne „Casino Royale“.
Als Mitte 2005 bekannt wurde, dass der neue James Bond Daniel Craig heißen würde, war das für die breite Fanbase ein Grund zur Unruhe. Bond in Blond? Das konnte und wollte sich niemand vorstellen. Als der Schauspieler dann bei der ersten offiziellen Präsentation in einem Motorboot angefahren kam und dabei (vorschriftsmäßig) Schwimmweste trug, war er bei den Bondianern vollends unten durch. Mit der Premiere seines ersten Leinwandauftritts als Spitzenagent seiner Majestät sollte sich das allerdings schlagartig ändern.
Gelber geht´s nicht. Nach dem ansehnlichen Erfolg des bisher einzigen Kinofilms aus Springfield, den Pro 7 mit Erfolg gegen das gähnend langweilige Kanzlerduell am 13. September ausstrahlte, folgt nun die 20. Staffel der beliebten Cartoonserie um Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie Simpson. Und das direkt mal im Abendprogramm zur besten Sendezeit.

Auf über 440 Folgen bringt es die am längsten laufende US-Animationsserie bisher, und ein Ende ist nicht abzusehen. 1989 flimmerten die gelben Bewohner der amerikanischen Kleinstadt mit dem weitverbreiteten Namen Springfield zum ersten Mal über den Bildschirm. Dass der Erfolg so überwältigend werden würde, konnten damals freilich selbst die Macher Matt Groening und James L. Brooks nicht ahnen.
Wenn in den USA am 27.9. die erfolgreiche Serie um Intrigen, Affären und dunkle Geheimnisse in einer amerikanischen Vorstadt in die mittlerweile sechste Runde geht, sind Susan Mayer und ihre Freundinnen aus der Wisteria Lane auch in Deutschland wieder auf den Bildschirm zurückgekehrt. Pro 7 setzt die Ausstrahlung der bereits im Frühjahr begonnenen 5. Staffel ab dem 16. September fort.

Wer sich gefragt hat, warum es bei der bisher letzten Folge der „Desperate Housewives“ keinen echten Cliffhanger gab, wie es sich für ein Staffelfinale gehört, muss sich nicht wundern. Mit der Jubiläumsepisode, die 100. insgesamt, um einen Klempner, der über die Jahre hinweg die eine oder andere Station der Hauptfiguren mitbestimmt hatte, unterbrach Pro 7 erst einmal die Ausstrahlung.
Never change a winning team: Bereits 2005 hatten Entertainer Stefan Raab und N24-Chefredakteur Peter Limbourg zur Testwahl für den deutschen Bundestag aufgerufen. Die Zuschauer konnten abstimmen, wen sie wählen würden, und das Resultat kam dem tatsächlichen Wahlausgang überraschend nah. Die diesjährige Ausgabe der Polit-Show sendet Pro7 am 26. September live um 20.15 Uhr.

Während sich die Wahlkampfmanager aller großen Parteien in Deutschland mehr schlecht als recht darum bemühen, eine jüngere Zielgruppe anzusprechen, und dabei vor allem beweisen, dass sie praktisch gar keinen Zugang zu Denken und Empfinden der U30-Generation haben, setzen Pro7-Alleskönner Stefan Raab und sein Team ganz einfach auf das, was sie am besten können: Dinge mit Spaß anzupacken.
Es geht also. Zum ersten Mal arbeiten ein Privatsender und eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt an einem gemeinsamen TV-Projekt: Stefan Raab sucht demnächst in Kooperation mit der ARD den deutschen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest 2010. Damit kommt nun doch zusammen, was zusammen gehört.
Ende Mai hatte Raab dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ noch mitgeteilt, dass aufgrund allzu komplizierter Entscheidungswege beim NDR kein gemeinsames Konzept für den Vorentscheid des immer noch wichtigsten Musikwettbewerbes der Welt zustande käme. Sein Team hatte den öffentlich-rechtlichen Gremien auf Anfrage ein Modell vorgeschlagen, doch „die Entscheidungswege in der ARD sind … derart kompliziert, dass sie mit unserer Arbeitsweise nicht vereinbar“ seien, so der Entertainer damals.