Endlich gibt es die vierte und damit zugleich letzte Staffel der Erfolgsserie im deutschen Free-TV zu sehen. Erstmals Mitte 2008 hatte Pro7 mit der Ausstrahlung begonnen, dabei aber einiges herausgekürzt. Danach landeten „Die Tudors“ auf Arte und kehren jetzt wieder zu den Münchnern zurück. Ab dem 22. Dezember kann man dem wilden Treiben am Hof des Königs wieder beiwohnen.
Nachdem sich die dritte Staffel auf den Aufstand der Katholiken und den Sturz von Thomas Cromwell konzentriert hatte, dreht sich im Finale alles um den gealterten König, mit dessen (angedeutetem) Ableben die Serie endet. Dabei geht es durchaus etwas fantastischer zu als bisher. Henry VIII begegnet gar den Geistern seiner verstorbenen Ehefrauen, und die haben ihm wenig Gutes zu berichten.
Wer sie alle nicht mehr sehen kann, die Jahresrückblicke mit den immer selben Bildern und Gästen, der ist bei der mittlerweile schon traditionellen Variante des „Switch Reloaded“-Teams gut aufgehoben. Denn hier gibt es nur Themen, die garantiert noch niemand zuvor gesehen hat. Pro7 zeigt die absurde Sketchparade am 21. Dezember um 22.15 Uhr.
Zum Jahresende kommen noch einmal einige „Switch Reloaded“-Versionen deutscher TV- und Polit-Prominenz zusammen, um ihre ganz eigene Silvester-Katastrophe zu bestehen. Peter Kloeppel führt durch die Sondersendung, die mit einer erschreckenden Meldung beginnt: „Der deutsche Weltuntergangs-Dienst hat soeben eine Weltuntergangswarnung herausgegeben. Am 31. Dezember 2010 soll um 00:00 Uhr das Jahr zu Ende gehen.“
Im Dezember lässt sich ihnen kaum entkommen: Jahresrückblicke, wohin man blickt (und klickt). Hundertfach bereits Gesehenes wird erneut aus den Archiven hervorgezogen und mit mehr oder weniger journalistischer Sorgfalt noch einmal als erinnerungswürdige Sensation präsentiert. Die vergnüglichste Variante dieser leidlichen Sendetradition bietet vermutlich Stefan Raab. Denn seine Highlights betreffen ausschließlich Ereignisse aus dem Umfeld von TV Total.
Es war ein heißes Jahr für Stefan Raab. Neben den üblichen TV-Events wie der Wok-WM, der Autoball-EM, dem Turmspringen oder der Crash-Car-Challenge, machte ihn vor allem Lenas Sieg beim Eurovision Song Contests zum echten Helden. Angekündigt als „nationale Aufgabe“, war die klare Zielvorgabe des Meisters im Vorhinein bestenfalls bestaunt, vielfach aber vor allem belächelt worden. Am Schluss hatte der Mann mit dem breiteste Grinsen im deutschen Fernsehen jedoch mal wieder alle seine Kritiker zum Schweigen gebracht.
Ob es irgendeine Berufsgattung gibt, die sich nicht für eine Casting-Show aufbereiten lässt? Vermutlich nicht. Pro7 beginnt im Januar 2011 direkt mal mit einem neuen Format. Unter dem Titel „Fashion & Fame – Design your Dream“ wird der Chefdesigner für ein eigens gegründetes Modelabel gesucht. 6 Folgen sind angesetzt.
Sieben Kandidaten müssen vor den beiden Modedesignern Philip Plein und Emma Brown, sowie einer wechselnden prominenten Gastjury ihr Können mit Nadel und Faden beweisen. Wer gestaltet zum Beispiel den besten Zweiteiler, das trendigste Damen-Shirt oder die rockigste Lederjacke? Und wen interessiert das?
How I met your mother geht in die sechste Runde. Diese freudige Nachricht ging vor einiger zeit durch die Medien und man darf sich nun vor Freude die Hände reiben.
Die Frage aller Fragen ist, ob Ted Mosby denn nun endlich die Mutter seiner Kinder finden wird. Wir sind gespannt!
Hauptcharakter in der Kult Comedy ist Ted Mosby (Josh Radnor), der seinen Kindern im Jahr 2030 erzählt, wie er auf ihre Mutter getroffen ist. Die Erzählung entpuppt sich hingegen der Erwartungen der Kinder als sehr umfangreich, und nach nunmehr 5 Staffeln und 108 Episoden gibt es kaum Hinweise, wer die Mutter seiner Kinder ist. weiterlesen »
Auch wenn sich beim Titel dieser TV-Produktion eine naheliegende Zote geradezu aufdrängt, ist der Humor des Pro7-Krimis alles andere als infantil. Wenn der Versuchsballon ankommt, könnte aus dem zunächst einmaligen Vergnügen um den zynischen Ermittler Kreutzer eine neue Reihe werden. Auftakt ist der 1. November.
Einmal auf eine Rolle festgelegt, beginnt für viele Schauspieler der Kampf um Anerkennung. Für Christoph Maria Herbst ist der (un)beliebte Chef „Stromberg“ in dieser Hinsicht Fluch und Segen zugleich. Seine Darstellung hat sich in vielen Köpfen so nachhaltig festgesetzt, dass Herbst in anderen, zurückhaltenderen Rollen schlichtweg blass wirkt. Und so gilt ein altes dramaturgisches Gesetzt auch hier, demgemäss eine dominante Figur nur mit einer noch dominanteren bekämpft werden kann. In diesem Fall soll sie Kreutzer heißen.
Zum 5. Mal kürt der US-Spartensender SPIKE das Beste aus Horror, Fantasy, SciFi und Comic in einer aufwendigen Award-Show. Erneut zeigt Pro7 die schräge Veranstaltung, und vermutlich wieder mit unerträglichem Voice-Over. Zumindest technisch betrachtet gibt es die Aufzeichnung passender Weise an Halloween zu sehen, nämlich am 31.10. um 0.05 Uhr.
2006 waren die SPIKE Scream Awards noch ein echtes Novum. In einer aufwendigen Show wurden Preise an Filme, TV-Serien und Macher vergeben, die bei den etablierten Konkurrenz-Veranstaltungen in der Regel nicht einmal eine Nominierung abstauben können. Vor allem Horrorfans kamen hier auf ihre Kosten und konnten ihre Helden endlich einmal gebührend feiern. Inzwischen ist von diesem Pioniergeist nicht sonderlich viel übrig geblieben.
Das wohl lustigste aller Events aus der Raab-Schmiede ist immer noch das Promi-Turmspringen, bei dem weniger interessant ist, wer gewinnt, als vielmehr, wer unelegant und schmerzhaft ins Wasser eintaucht. Am 27. November ist es wieder soweit.

Wer sich als Promi durch eine Teilnahme an einem von Stefan Raabs vielseitigen Samstagabend-Events ein bisschen zusätzliche Publicity verschaffen will, muss in der Regel leidensfähig sein. Bei der Stockcar-Crash-Challenge kracht es jedenfalls immer gehörig, und zur Wok-WM gehört einiges an Mut. Die größten Herausforderungen bietet jedoch das beliebte Turmspringen – selbstverständlich auch für den Meister selbst.
Wieder eine der zahlreichen US-Serien, die es nicht auf besonders viele Folgen gebracht haben. Dabei zählt „Moonlight“ zu den interessantesten Produktionen im Umfeld des derzeitigen Vampir-Trends, da der Blutsauger-Mythos hier vor dem Hintergrund einer klassischen Krimi-Konstellation abgehandelt wird. Pro7 wiederholt 12 der insgesamt 16 Folgen ab dem 13. Oktober.
Ab sofort bekommt der Mittwoch bei Pro7 ein neues Gesicht. Auf die neuen Folgen der „Desperate Housewives“ um 20.15 Uhr folgen eine Stunde später gleich zwei Serien, in deren Zentrum unsterbliche Blutsauger ihr Unwesen treiben. Doch während „Vampire Diaries“ auf seine Weise vor allem an die „Twilight“-Reihe erinnert, geht „Moonlight“ eigene Wege und macht die Hauptfigur zum Privatdetektiv.
Immer für eine Showidee gut: Als ob der Riesenerfolg von „Schlag den Raab“ nicht ausreichen würde, hat der Raabinator mit „Schlag den Star“ ganz nebenbei auch noch einen kompakten Ableger des Erfolgskonzepts auf den Bildschirm gebracht. Bei weitem nicht so spektakulär wie das Original, aber immer noch unterhaltsam genug. Jetzt gibt es neue Folgen.
Egal, wie fit er sich auch hält, Stefan Raab weiß natürlich, dass er nicht ewig gegen gut durchtrainierte und vor allem jüngere Gegner durchhalten kann. „Schlag den Raab“ ist ein Konzept auf Zeit. Möglichst frühzeitig ein alternatives Format zu etablieren, das leidlich vom Erfolg des Vorbilds profitiert, macht also Sinn. So oder ähnlich waren vermutlich die Überlegungen hinter „Schlag den Star“.