Pro7 greift den Samstagabend an. Wo bisher ausschließlich Stefan Raab mit seinen Eventshows Erfolgsquoten einfahren konnte, soll jetzt ein Import aus England Zuschauer anlocken. „17 Meter“ heißt das Format in Deutschland. Moderiert wird es von Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf. Die erste Folge gibt es am 11. Juni zu sehen.
Vieles an dieser Show klingt gehörig gaga. In einer Kreuzung aus Quiz und Action bekommen die Kandidaten Fragen gestellt, die sie aber erst beantworten dürfen, wenn sie einen Hindernisparcours von 17 Meter Länger überwunden haben. Noch absurder allerdings muss einem die Tatsache vorkommen, dass Pro7 die Angelegenheit ernsthaft auf 2 Stunden strecken will.
Jack Bauer geht in Rente. In den USA ist die 8. Staffel der beliebten Echtzeitserie „24“ längst gelaufen. Hierzulande beginnt das Finale am 4. Oktober. Wieder gibt es genau einen Tag Zeit, eine globale Katastrophe von der Menschheit abzuwenden.
Ganze acht Stunden Bruttozeit umfasst die 2001 gestartete Serie um die Anti-Terror-Einheit CTU und ihren besten Mann, Jack Bauer. Hinzu kamen „Redemption“, ein Prequel zur siebten Staffel in Spielfilmlänge, sowie 3 je 10-minütige Online-Prequels zu den Staffeln 4, 5 und 6. Ein Kinofilm ist zudem schon länger im Gespräch und wurde nach Ende der Serie erneut angekündigt.
Heute abend gönnt der Münchner Sender ProSieben Jodie Foster nicht eine kleine Ruhepause (bis auf die nervigen Werbeunterbrechungen
). Der ganze Abend steht im Zeichen der zwei letzten großen Action-Blockbuster der Schauspielerin.
Zunächst kommt um 20:15 Uhr die Free-TV-Premiere von “Flight Plan“. Hier spielt Jodie Foster eine Mutter, die mit ihrer Tochter von Berlin zurück nach New York fliegen muss um ihren toten Ehemann zu überführen, der plötzlich starb als er von einem Dach stürzte.
Doch als sie während des Fluges einnickt, folgt das böse Erwachen: Ihre Tochter ist verschwunden, auch ihr Gepäck ist weg, nur noch ihr Teddy ist übrig. Das kurioseste dabei ist aber, dass niemand sie gesehen haben will, weder die anderen Passagiere, noch die Crew. Auch eine Durchsuchung des Flugzeugs bringt nichts… Hat die Mutter Halluzinationen, weil ihre Tochter in Wirklichkeit beim Unfall des Vaters auch gestorben ist? Oder steckt ein teuflischer Plan dahinter? Hoch über den Wolken beginnt in klaustrophobischer Enge ein verzweifelter Kampf einer Mutter auf der Suche nach ihrem Kind. weiterlesen »
“You’ve cheered for him and cried for him and women have wanted to die for him.”
Lee Majors gehört in die Achtziger wie Matchbox, Wham! und Vokuhilas; und “Ein Colt für alle Fälle” ist einer der zeitlosen Serienklassiker des Jahrzehnts. Wohlgemerkt: “Zeitlos” nicht, weil die Abenteuer des Hollywood-Stuntmans und Hobby-Kopfgeldjägers Colt Seavers auch zu anderen Zeiten hätten stattfinden können - das beileibe nicht. Denn Majors’ markige Sprüche, die ihn umgebenden netten Dummchen (oft wasserstoffblond, die Haare gern in exorbitanter Weise hochgefönt) und die reine Freude an der Zerstörung (von Autos, Booten, Motorrädern, Häusern, Wohnwagen, etc.) passt bestimmt nicht mehr in die coolen Neunziger, geschweige denn in die problembewusste Gegenwart. Kurzum: In den Achtzigern konnte man’s noch mal so richtig krachen lassen, und “The Fall Guy” (Originaltitel) ließ sich in der Hinsicht nicht zweimal bitten.
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass ursprünglich Burt Reynolds die Titelrolle übernehmen sollte, die aber aus unbekannten Gründen an Lee Majors überging. Majors, Reynolds - zwei Betonvisagen par excellence; unvergleichbar den schwammigen Gummigesichtern von Jim Carey oder Keanu Reeves … In den Achtzigern waren die Männer noch Archetypen, und die Frauen hatten die Emanzipation noch nicht ganz verinnerlicht. Und die Autos - die Autos waren entweder anbetungswürdige Reliquien oder … Blech. Zum Anzünden. Zerquetschen. In die Luft jagen. Etc.
Wer sich für krachende Action, albernen Humor und kichernde Stichwortgeberinnen erwärmen kann - wer also Vin-Diesel- und The-Rock-Filme mag - , der wird auch an “Ein Colt für alle Fälle” seine helle Freude haben. Zumal die Produzenten anlässlich der ersten DVD-Veröffentlichung auf dem deutschen Markt keine Mühen gescheut haben und die komplette erste Staffel neu synchronisieren ließen. Daneben enthält die hervorragend ausgestattete Box eine ausführliche Featurette, den originalen (von Majors persönlich gesungenen) Titelsong und manche Überraschung mehr.