Seine Romane sind Klassiker der Horrorliteratur, deren Verfilmungen haben aber eher den Ruf, in 9 von 10 Fällen erschreckend schlecht zu sein.

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Schriftsteller Ben Mears kehrt nach Jahren zurück in seine Heimatstadt Salem, um seine Schreibblockade und unterdrückte Kindheitserlebnisse in Angriff zu nehmen. Er muss fest stellen, dass die Kleinstadt sich kaum verändert hat und dass die Neugier und Eingeschränktheit der Bewohner ihm nicht gerade helfen, sich einzuleben.
Hinzu kommt seine Faszination mit dem Marsten Anwesen, einem Haus, dessen damaliger Besitzer unter merkwürdigen Umständen verstarb und das nun frisch von einem fremden Gentlemen gekauft wurde. Ist es nur ein Zufall, dass plötzlich nach und nach Bewohner von Salem dahin sterben, blutleer und nicht ganz so tot, wie man denken könnte?
Bereits 1979 wurde die interessante Interpretation des Vampirromans verfilmt, allerdings schien der Film schon damals langatmig und veraltet zu sein.
Die Neuverfilmung von 2004 hat nicht nur einen erstaunlich guten Cast (Rob Lowe, Rutger Hauer, etc.), sondern auch bessere Spezial Effekte und deutlich mehr Spannung zu bieten.
Natürlich ist das Buch von Stephen King immer noch um Längen besser, aber für alle, die weder die Zeit noch die Muße haben, sich durch die mehr als 500 Seiten zu lesen, wird der Fernsehzweiteiler einen unterhaltsamen Fernsehabend bieten, zumal man sich ja derzeit ins soziale Aus begibt, wenn man alles über Vampire ansieht, was gerade läuft.

Dass das nicht immer nur für Teenager spaßig sein muss, beweist „Brennen muss Salem“ allemal.
Am Samstag den 7.11. läuft der Film auf dem ZDF, am Besten mit einem guten Stück Knoblauchbrot zu genießen.

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