Die Geschichte um den gefallenen Verbündeten Roms, der in Sklaverei gerät und fortan als Gladiator sein Leben fristen muss, ist vor allem in der Verfilmung mit Charlton Heston bekannt. Eine Live-Show tourt zudem seit einer Weile erfolgreich um den Globus. Jetzt zeigt Pro7 eine modernisierte Fassung in Form einer 13-teiligen TV-Serie.

Das Wagenrennen gehört zu den berühmtesten Sequenzen der Filmgeschichte, doch ansonsten ist die legendäre Hollywood-Fassung der Spartacus-Geschichte zwar visuell spektakulär, doch im Hinblick auf die Jugendfreigabe eher harmlos. Von der TV-Version des US-Kanals Starz lässt sich das eher nicht behaupten. Für die Ausstrahlung auf Pro7 bedeutet das erhebliche Kürzungen.

Inzwischen ist es Standard, dass historische Serien wie „Borgias“, „Rom“ und „Die Tudors“ vor allem mit drastischen Ausmaßen von Sex und Gewalt aufwarten, wie es sie im Fernsehen bis dato eher nicht zu sehen gab. Doch wer hierzulande die ungekürzten Versionen sehen will, muss meistens zur DVD-Box greifen. Nicht so im Fall von „Spartacus: Blood and Sand“, denn hier lässt sich die „Uncut“-Version online bei myvideo.de ansehen.

Wie es sich da mit dem Jugendschutz verhält, ist eine andere Frage. Vor 23 Uhr ist im TV jedenfalls noch lange nicht alles erlaubt. RTL2 hatte zuletzt ein ähnliches Problem mit der Ausstrahlung von „Game of Thrones“, sowie aktuell mit „The Walking Dead“. Letztere Serie wanderte ihres hohen Gewaltanteils wegen direkt mal ins Spätprogramm.

Pro7 zeigt das Gladiatoren-Spektakel von Sam Raimi („Spiderman“) ab dem 20. April um 22.05 Uhr in Doppelfolge. Ob der Spagat zwischen Kürzung und Quote gelingt, wird sich noch herausstellen.

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