Im Kino hat Robert Downey Jr. dem legendären Ermittler aus der Feder von Arthur Conan Doyle mittlerweile bereits zum zweiten Mal sein Gesicht geliehen. Im TV allerdings gibt es derzeit nur einen wahren Sherlock Holmes, und der heißt Benedict Cumberbatch. Die zweite Staffel der erfolgreichen BBC-Serie läuft zwischen dem 17. und 28. Mai in der ARD.

Im Juli vergangenen Jahres hatten die Programmplaner offenbar noch nicht allzu viel Vertrauen in die modernisierte Fassung der klassischen Detektivgeschichten und schoben die ersten drei Folgen von „Sherlock“ in den späten Sonntagabend. Doch die Quoten fielen so überraschend gut aus, dass man die zweite Staffel jetzt zu humanerer Zeit zeigt – einmal sogar zur Primetime.

Am 17. Mai gibt es die Folge „Ein Skandal in Belgravia“, deren Erzählung direkt an das Finale der ersten Staffel anschließt, bereits um 20.15 Uhr zu sehen. Danach folgen „Die Hunde von Baskerville“ und „Der Reichenbachfall“ am 27. und 28. Mai jeweils um 21.45 Uhr. Die Fans wird die neue Programmierung freuen.

Das Besondere an „Sherlock“ ist das durchgängig moderne Setting. Die Figuren selber und einige bekannte Details aus den Vorlagen bleiben zwar erhalten, doch die Welt, in der Holmes und Watson leben und ermitteln, ist die Gegenwart. Damit unterscheidet sich die Serie deutlich von den meisten Doyle-Verfilmungen und so eben auch von den erfolgreichen Kinoabenteuern unter der Regie von Guy Ritchie.

Entwickelt wurde die BBC-Produktion von Steven Moffat und Mark Gatiss, beides erfahrene „Doctor Who“-Autoren. Moffat hatte zudem im vergangenen Jahr das Drehbuch zu Steven Spielbergs „Tim und Struppi“-Verfilmung geschrieben.

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